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Light+Building zeigt Bedeutung variabler Stromtarife für die Gebäudetechnik auf

Welche Möglichkeiten intelligente und vernetzte Gebäude bieten, zeigt die Light+Building in der Sonderschau ‚Das Gebäude als Kraftwerk im Smart Grid‘. Im Stromnetz der Zukunft mit einem wachsenden Anteil an erneuerbaren Energien wird eine wichtige Aufgabe darin bestehen, Spannungsspitzen oder -einbrüche zu verhindern. Eine Möglichkeit ist die Steuerung des Energieverbrauchs durch variable Stromtarife. Die im Moment bestehenden zeitvariablen Tarife lohnen sich wenig, daher werden die Gebäude zum aktiven Teilnehmer im Energienetz. Folglich sind auch die Anforderungen an die Kommunikations-, Informations- und Elektrotechnik hoch. Ein flächendeckender Ausbau intelligenter Stromzähler fördert das Angebot variabler Tarife. Dafür ist es wichtig, genau zu wissen, wie viel Energie ein Gebäude zu welcher Zeit im Jahres- oder Tagesverlauf benötigt. Elektronische, intelligente Zähler schaffen Verbrauchstransparenz und bilden die Grundlage für intelligente, leistungsfähige Netze. Ein weiteres Element eines intelligenten Netzes sind vernetzte Gebäude, die selbstständig entscheiden, ob und wann sie den erzeugten Strom verbrauchen oder in das Netz einspeisen. Dazu sind neben einer Anbindung an das Stromnetz Speichertechnologien notwendig, die überschüssige Energie über Stunden, Tage und notfalls Wochen speichern können.

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