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Lichtplanung ist Privatsache

Bei der idealen Lichtplanung für ein Privathaus sollte die Beleuchtung auf die Bedürfnisse der Bewohner abgestimmt und jeder Raum mit einem eigenem Lichtkonzept ausgestattet sein. Diese Planung beginnt meist mit der Frage: Wie viel Licht wird zu welchem Zweck an welchem Platz gebraucht? Erst wenn das feststeht, kann man geeignete Lampen und Leuchten auswählen. Eine gut konzipierte Beleuchtung berücksichtigt unterschiedliche Raumzonen, sodass das Licht meist zur Grund- und Akzentbeleuchtung eingesetzt wird; es dient der Orientierung und betont Details der Architektur. Zudem kann Beleuchtung den Raum gliedern und den Blick des Betrachters lenken. Eine durchdachte Lichtregie schafft Atmosphäre, gestaltet Räume, wirkt sich positiv auf Seele sowie Körper aus und spart sogar Energie.
Ein Privathaus im südenglischen Dartmouth zeigt beispielsweise, wie Licht für ein ausgedehnteres Raumgefühl sorgen kann, verschiedene Wohnbereiche miteinander verbindet und eine harmonische Einheit der Bereiche bildet. Mithilfe von Beleuchtungslösungen von Osram entwickelten die Lichtdesigner von John Cullen Lighting ein Konzept, das nicht nur optisch überzeugt, sondern auch Energie spart. Die Anforderungen an die neue Beleuchtung waren hoch: Das gehobene Domizil in Südengland wurde auf sehr kleinem Raum gebaut und verfügt über mehrere Ebenen. Gefordert war demnach ein Lichtkonzept, das eine nahtlose Verbindung zwischen den Ebenen schafft und auf diese Weise das Raumgefühl erweitert. Zugleich sollte das Haus gemütlich und atmosphärisch beleuchtet werden. Die Designleiterin bei John Cullen, Lucy Martin, berichtet: „Wir haben für dieses Projekt ganz bewusst Halogenlampen und LED-Module von Osram eingesetzt, weil sie Lichtqualität und Kosteneffizienz verbinden. So konnten wir ein Beleuchtungskonzept entwerfen, das effektvoll die Besonderheiten der Innenarchitektur verstärkt und zugleich effektiv Kosten senkt. Dazu kam, dass die Lampen nahezu perfekt in unsere hauseigenen Leuchten gepasst haben“.

Grund- und Akzentbeleuchtung mit Halogenlampen

Für die Grundbeleuchtung des Hauses setzten die Lichtdesigner Halopin-Eco-Netzspannungslampen von Osram ein, die aufgrund ihrer geringen Größe für kompakte Leuchten geeignet sind. Durch ihr Miniformat ermöglichte die Halopin-Lampe Herstellern die Entwicklung einer neuen Leuchtengeneration und setzte damit einen Standard, der weltweit genutzt wird. Im Eingangsbereich des Hauses beispielsweise erzeugen die Lampen in den nach oben und unten offenen flachen Wandleuchten interessante Lichteffekte. Die Lampe spendet schönes, brillantes Licht, ohne dass ein Trafo notwendig ist. Hinzu kommt ihre Dimmbarkeit, hohe Farbwiedergabe und die geringe Wärmeentwicklung. Für die Akzentbeleuchtung werden Halospot 111-Niedervoltreflektorlampen eingesetzt. Die Halogenlampe mit großem Aluminium-Reflektor sorgt rundum für optimale Ausleuchtung und weniger Streulicht. Selbst Objekte in hellster Umgebung können auf diese Weise betont werden. Die Wärmeabstrahlung ist durch den aluminiumbeschichteten Reflektor drastisch verringert, sodass die Lampen auch hinter abgehängten Decken verwendet werden können, da kein Hitzestau entsteht. Die Arbeitsflächen in der Küche werden auf diese Weise funktional beleuchtet. Eine Lichtleiste mit den Spots sorgt zusätzlich für die nötige Grundbeleuchtung.

LED-Module für Konturen und Effizienz

Neben den Halogenlampen kommen für die Akzentbeleuchtung auch Linearlight Flex FineWhite LED-Module von Osram zum Einsatz. Diese Module auf flexiblen Leiterplatten können nicht nur dreidimensionale Strukturen illuminieren, sondern werden im Objekt in Dartmouth auch zur Beleuchtung von Konturen eingesetzt. Durch ihre geringe Bauhöhe eignen sie sich für flache Ein- und Aufbauten. Die flexible Leiterplatte ist mit doppelseitigem Klebeband für eine unkomplizierte Montage versehen. Die FineWhite-Module schließen die Möglichkeit von Farbabweichungen zwischen einzelnen LED praktisch aus und sind durch diese Homogenität ein weiteres Element der Entscheidung des Lichtdesigners, ausschließlich auf höchste Lichtqualität zu setzen. Das Wohnzimmer wird mithilfe der LED-Bänder über den schmalen Fenstern in ein warmes, weiches Licht getaucht und sorgt in Kombination mit den Halogenlampen für eine wohnliche Atmosphäre. Zugleich vereinen Linearlight Flex-Lichtbänder alle Vorteile der Leuchtdioden-Technologie: Sie verfügen über eine lange Lebensdauer von bis zu 50.000 Stunden und benötigen wenig Energie. Das neue Beleuchtungskonzept des südenglischen Domizils betont insofern effektvoll die Besonderheiten der Innenarchitektur.

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