Anzeige
Anzeige

Licht und Ton machen die Musik

Von der Ruine zur
modernen Konzerthalle

Wie erweckt man eine historische Ruine aus dem 13. Jahrhundert zu neuem Leben? Mit einer Akustikdecke aus Hightech-Material und moderner Lichttechnik! Sie sind die zentralen Elemente für die spektakuläre Wandlung der Klosterkirche Dargun in Mecklenburg-Vorpommern zu einem modernen Veranstaltungsraum, in dem heute Konzerte, Vernissagen und Kongresse stattfinden.
Lichtsteuerungsexperte Jan Ewald von Lutron formuliert es so: „Das Erfolgsrezept der Klosterkirche ist ein ganzheitliches Modernisierungskonzept, bei dem die Erneuerung von Beleuchtung und Akustik Hand in Hand gehen. So entstand ein hochmoderner Raum mit traditionellem Charme, der heute durch zahlreiche Events mit neuem Leben gefüllt werden kann.“

Bewegte Geschichte: Modernisierung und bleibende Baustellen

Das Kirchengebäude geht auf eine bereits 1172 erbaute Kapelle zurück, die Teil der Klosteranlage war. Am Ende des zweiten Weltkrieges fiel sie einem verheerenden Brand zum Opfer. Dem Engagement Darguner Bürger und Denkmalschützer ist es zu verdanken, dass die Anlage schließlich einen Platz auf der zentralen Denkmalliste der ehemaligen DDR erhielt. Im Zuge umfangreicher Renovierungs- und Sanierungsarbeiten erhielt die Klosterkirche 1991 neben neuen Fenstern und Türen auch ein modernes Dach. Doch zwei Baustellen blieben: Akustik und Licht.

Ausgangslage: Düstere Atmosphäre und störender Hall

Die unzureichende Akustik im wiederhergestellten Hallenschiff zählte zu den besonders großen Herausforderungen. Aufgrund des Halls hatten Besucher beispielsweise bei Vorträgen Probleme, den Rednern zu folgen – selbst wenn sie nur wenige Meter entfernt saßen. Hinzu kam eine in die Jahre gekommene Beleuchtung, die im Innenraum selbst tagsüber für eine düstere Stimmung sorgte. „Dieses ungemütliche Ambiente passte nicht zu diesem beeindruckenden Gebäude. Es schrie förmlich danach, inszeniert zu werden“, beschreibt Architekt Martin Beyer seinen Eindruck, als er die Räumlichkeiten erstmals sah. Nach 2011 wurde schließlich der Auftrag erteilt, ein Konzept für einen zeitgemäßen Veranstaltungsraum zu entwickeln. Finanziert wurde das Großprojekt durch Fördermittel des Landes Mecklenburg-Vorpommern und zusätzlich durch private Spenden.

Empfehlungen der Redaktion

Das könnte Sie auch interessieren

Mit den Konstantstrom-Modulen LLE FLEX CC Advanced stellt Tridonic LED-Module von der Rolle bereit, die sich dank 3M-Klebetape einfach montieren lassen. Die einfache Verkabelung gelingt ohne Schattenbildung über AVX-Klemmen oder Lötpunkte.‣ weiterlesen

Signify hat die Besetzung von Gerwin van der Horst als neuen Commercial Director Consumer Lighting auf dem DACH-Markt bekannt. Er folgt damit auf Susanne Behrens, die das Unternehmen nach vier Jahren in dieser Funktion verlassen hat.‣ weiterlesen

"Glück auf!" So grüßt man sich heute noch auf dem Grubengelände in Merkers. Auch wenn in diesem Kalibergwerk seit rund 25 Jahren nicht mehr aktiv abgebaut wird, ist es mit seinen Werkstatt- und Erlebnisbereichen ein wichtiger Bestandteil des Verbundwerks Werra, des größten Standortes der K+S Kali GmbH. Ein solcher Arbeitsplatz unter Tage stellt besondere Ansprüche an Mensch und Maschine, also auch an die Beleuchtung.‣ weiterlesen

Anzeige

Durch steigende Energiekosten und zum Schutz des Klimas wird energieeffiziente Gebäudesteuerung immer wichtiger und beliebter. Um den Überblick nicht zu verlieren, bietet B. ‣ weiterlesen

LED-Leuchten setzen sich durch und werden in Zukunft in fast allen Bereichen der Standard sein. Doch stimmt es, dass LEDs den Energieverbrauch so stark reduzieren, dass sich eine bewegungs- oder tageslichtabhängige Regelung nicht mehr lohnt und Bewegungsmelder überflüssig werden?‣ weiterlesen

In der Produktionshalle der Firma Junker-Filter wurde das Licht bislang ganz traditionell über einen Schalter an- und ausgeschaltet. Dabei waren die Lichtverhältnisse an einigen Arbeitsplätzen gut und an anderen nicht ausreichend. Um die Beleuchtung bedarfsgerecht und kostenreduziert zu realisieren, wurde das Unternehmen Eiko-Europe ins Boot geholt. Dieser erstellte ein durchdachtes Steuerungssystem auf der Basis batterieloser Funkmodule und konnte so den individuellen Beleuchtungsbedarf energieeffizient nachkommen.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige