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Licht und Akustik für Arztpraxen

Ein Orthopäde stattet seine neuen Praxisräume lichttechnisch neu aus – und erlebt sein helles Wunder. Denn der Mediziner zeigte sich offen für eine Lichtquelle, die ihm zuvor unbekannt war: die Leuchtdiode. Hingegen hatte er ziemlich genaue Vorstellungen, welche Elemente die Atmosphäre seiner neuen Arbeitsstätte prägen sollten: helle Farben und klare Formen gepaart mit zeitgenössischer Kunst und einem originellen Design.
Beim Thema Licht schien das nicht so einfach, denn auch der Aachener Innenarchitekt Kurt Schleip von Möbelplan war bis dahin mit LED-Beleuchtung nicht in Berührung gekommen. Fragen wie „reicht die Lichtmenge?“ oder „wie sieht das Licht nachher aus?“ konnten jedoch in der Planungsphase für alle Beteiligten anschaulich beantwortet werden. Auch die Nimbus Group spielte dabei eine wichtige Rolle: Das Unternehmen stand ihren Projektpartnern mit einer eigenen Planungs- und Entwicklungsabteilung während des gesamten Projekts zur Seite. Das ist entscheidend, da bisher nur wenige gebaute Beispiele für Erhellung sorgen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: ansprechendes, zurückhaltendes Design gepaart mit hoher Effizienz. Der Bauherr entschied sich für ein Beleuchtungskonzept mit LEDs, da ihn die klaren, puristischen Formen, die Vielfalt der Einsatz- und Gestaltungsmöglichkeiten sowie die Qualität der Nimbus-Leuchten überzeugten. Ganz abgesehen von ihrem Einsparpotenzial aufgrund ihrer hohen Effizienz und langen Lebensdauer.

Das Beleuchtungskonzept im Detail

An den Decken kamen die quadratischen Mike Tango Einbauleuchten sowie die Q-Module mit 36, 64, 144 und 400 LEDs zum Einsatz, sowohl in der Ein- als auch Aufbauvariante; die größeren Formate auch als abgehängte Version über der Anmeldetheke. Kunst an den Wänden ist ein prägender Bestandteil der Praxisräume, denn da der Arzt sehr viel Zeit an seinem Arbeitsort verbringt, möchte er sich mit schönen Dingen umgeben. Kunst braucht Licht, das die Wandaufbauleuchte Spirito Santo mit ihrem schwenkbaren Lichtteil variabel und indirekt liefern kann. Innenarchitekt Kurt Schleip über den Effekt der Leuchten: „Die Kombination in den Räumen ist toll, die teilweise futuristischen, sehr farbigen Bilder, die weißen Wände und dazu die kaum sichtbaren Beleuchtungskörper, deren Licht einfach nur aus der Decke oder Wand zu leuchten scheint.“ Betreten die Patienten die Praxis, werden sie über das Licht der auf Kniehöhe angebrachten ‚Zen On‘-Wandleuchten durch die Räume geführt. Sie zeigen den Weg vom Eingang zur Anmeldung, von dort zur Wartezone und weiter zu den Behandlungsräumen.

Räume und Ruhezonen schaffen

Die Wartezone neben dem Eingang und der Anmeldung ist offen. Eine elegante Lösung, um die Bereiche bis zu einem gewissen Grad akustisch und optisch voneinander abzuschirmen, bieten die Raumteiler ‚Rossoacoustic CP 30 Space Divider‘. Aufgrund ihrer mikroperforierten Oberfläche wirken sie schallabschirmend, belassen den großzügigen Raum wegen ihrer transparenten Struktur jedoch in Verbindung. Alle drei Material-Ausführungen des Paravents sind in der Praxis vertreten: Clear, Frost und Translucent – von klar bis durchscheinend, mit glatter oder samtiger Oberfläche. Der Raumteiler, dessen Leichtbauweise auf dem Bienenwaben-Prinzip basiert, ist stabil und dabei ein Federgewicht. Er kann ohne Werkzeug auf Aluminiumfüße gesteckt werden – auf diese Weise sind die Paravents überall dort einsetzbar, wo sie gerade gebraucht werden. So schirmen sie in eher offenen Behandlungsräumen der Praxis einzelne Bereiche voneinander ab. Am Abend und Wochenende hingegen werden die mobilen Wände vor die große Eingangstür geschoben und geben das Signal: Feierabend.

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