Leuchtkraft aus Tradition

Zum Portfolio der Thomas Hoof Produktgesellschaft gehören seit Mai dieses Jahres Lindner Zweckleuchten. Die Produktpalette der Zweckleuchten hat die THPG vom französischen Konzern Mersen übernommen und so deren Fortbestand gesichert. Somit werden alle schon seit den 1940er-Jahren produzierten Produktsortimente Lisilux, Unifix und Sauna-Leuchten unverändert weiter gefertigt.
Lindner-Leuchten werden nun schon seit über 70 Jahren produziert und sind weit verbreitet. Sie werden genau dort eingesetzt, wo es besonders auf Eigenschaften wie das Nichteindringen von Schmutz und Feuchtigkeit ankommt. Dieser Erfolg gründet vor allem auf der außergewöhnlichen Haltbarkeit und der überragenden Zweckmäßigkeit als zurückhaltende, saubere Lichtquellen. Die Einsatzgebiete der Lindner-Leuchten sind vornehmlich architektonische Basisbereiche. Sie werden in Treppenhäusern, Kellern, Fluren, Garagen sowie im Außenbereich als auch in Saunen installiert.

Technische Merkmale

Ihre Langlebigkeit verdanken die Leuchten ihrer Beschaffenheit. Von Anfang an wurden sie aus Materialien gefertigt, die ‚dicht am Bau‘ sind, das heißt mineralischen Ursprungs: Glas und Porzellan. Es ist weithin bekannt, dass Milchglas einen beträchtlichen Anteil des Lichtes schluckt, was eine höhere Leistung des Leuchtmittels nötig macht. Wohingegen Klarglas fast alles Licht hindurchlässt. Lindner-Leuchten sind mit nur einer opalen Schicht vermilchter Glasschirmen versehen und lassen somit viel mehr Licht als herkömmliche Milchglasschirme durch. Neben der Energieeffizienz ist ein weiteres Merkmal der Lindner-Leuchten die geringe Wärmeentwicklung innerhalb der Leuchte. Positiver Effekt: Sie können mit stärkeren Leuchtmitteln ausgestattet werden und somit heller leuchten. Die Sockel der Leuchten bestehen aus Porzellan. Ein Material, welches allein durch seine unmittelbaren Eigenschaften viel Verwendung in der Elektroinstallation findet. Porzellan gilt als einer der besten Isolatoren und wird bis in den Hochspannungsbereich eingesetzt. Darüber hinaus ist es ein sehr hartes Material mit einer glatten Oberfläche, was eine vielfältige Formensprache zulässt. Das Prädikat Zweckleuchten erhielten die Lindner-Leuchten vor allem aufgrund ihrer Formgebung, die rein an der Funktion orientiert ist. Daraus ergeben sich drei Grundeigenschaften, welche diese Leuchten erfüllen müssen: erstens eine gute Montage- und Wartungsfähigkeit, zweitens eine gute Lichtführung und drittens der sichere Betrieb.

Montage- und Wartungsfähigkeit

Da die Leuchten an so vielfältigen Orten einsetzbar sind, gibt es sie in den Schutzklassen I und II und in den IP43 bis 54. Außerdem können sie direkt auf brennbarem Untergrund befestigt werden, wenn die Entzündungstemperatur im Normalbetrieb 130°C und im Fehlerfall 180°C für weniger als 15min nicht überschritten wird. Eine einfache Montage lassen auch der offene Anschlussraum und die beiden Kabelführungen zu. Diese ermöglichen sowohl die klassische Montage zwischen Aufputzleitungen als auch die neuere Unterputzführung der Kabel. Des Weiteren sorgt das gut geführte Schraubgewinde für eine einfache Öffnung der Leuchte. Das erleichtert die Wartung. Auch die Glasschirme sind ganz dem Zweck der Leuchten angepasst. So wurden bis zu ihrer Einführung in den 1940er-Jahren ausschließlich Milchglaskugeln verwendet. Die schräg abgesetzten länglichen oder runden Formen der Schirme von Lindner ermöglichen eine problemlose Montage auch in schwer zugänglichen Bereichen.

Lichtführung

Die zweite Grundeigenschaft einer Zweckleuchte ist die gute Lichtführung. Dabei steht nicht die Leuchte im Vordergrund sondern allein ihre Beleuchtungsfähigkeit. Bei den Lindner-Leuchten wird dies durch die Kombination von Glasschirmen und Gehäuseformen erreicht. Dadurch entstehen verschiedene Möglichkeiten der Wand- und Deckenmontage. So ist je nach Montageplatz eine Anbringung von gerader, schräger oder hängender Montage möglich, was zu einer optimalen Ausleuchtung des gewünschten Bereichs führt.

Sicherer Betrieb

Die dritte und wohl wichtigste Eigenschaft einer Zweckleuchte ist der sichere Betrieb. Um für die Gegebenheiten am Montageort, wie Staub, Wasser, Temperaturschwankungen oder Erschütterungen, aber auch für den Dauerbetrieb mit sich erwärmenden Leuchtmitteln gewappnet zu sein, bedarf es besonderer Materialien und eines elektrisch sicheren Anschlusses. Im Gegensatz zu den Porzellanfassungen der Lindner-Leuchten sind die heutzutage meist preisgünstig aus Kunststoff produzierten ‚Kellerleuchten‘ schon gewichtsmäßig deutlich unterlegen. Die Kombination aus Porzellan und Glas sowie Masseeinsatz der Lindner-Leuchten führen zu einer erheblichen Betriebssicherheit und Haltbarkeit bei Feuer, Erdbeben oder Steinschlag, welches die Verfügbarkeit in den Schutzklassen I und II und den IP43 bis 54 belegt. Die Orientierung an Funktion und Zweckmäßigkeit setzt sich auch im Design fort. Dieses ist ganz darauf ausgerichtet, Licht zuverlässig und optimal bereit zu stellen. So treten die Leuchten selbst fast gar nicht in Erscheinung, sondern nur ihr Licht, welches je nach Wahl blendarm oder blendfrei sein kann. Da die einzelnen Sockel und Glasschirme miteinander kombinierbar sind, ergeben sich auch nach erfolgter Montage zahlreiche Veränderungsmöglichkeiten. Bei der THPG sind neben den typischen Standard-Schraubgläsern auch größere Kugelgläser und längere Zylindergläser, jeweils in matt oder klar, erhältlich. Je nach Einsatzort gibt es die Leuchten in verschiedenen Wattausrichtungen von 40 bis hin zu 200W. Die Saunaleuchten sind besonders hitzebeständig und haben spezielle Dichtungen. Dank einer geschickten Kombination aus Wertigkeit, Vielfältigkeit in der Montage und zeitlosem Design können sich die Zweckleuchten von Lindner seit über 70 Jahren im Markt behaupten.

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