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LCN-GVS, das globale Visualisierungssystem – Gebäudeleittechnik weltweit

Gebäudeleittechnik weltweit, dahinter verbirgt sich weit mehr als eindrucksvolle Medientechnik, komfortable Lichtsteuerungen und effektive Heizungs- und Klimatechnik. Gebäudeleittechnik weltweit bedeutet, jederzeit, von jedem Ort und von beliebig vielen Anwendern auf beliebig viele Gebäude zugreifen zu können.
Bei dem Globalen Visualisierungssystem LCN-GVS wird die Software auf einem MS-Windows-Server installiert und ermöglicht den weltweiten Zugriff auf LCN-Anlagen aller Art. Darüber hinaus können beliebig viele Anwender zur selben Zeit auf alle eingerichteten und für sie freigeschalteten Gebäude und Funktionen zugreifen. Bedienung, Systemüberwachung und Administration einzelner Gebäude bis hin zu komplexen Systemlandschaften erfolgen über indivi­duell eingerichtete Oberflächen – egal, ob auf einem PC oder Smartphone, ein aktueller Internetbrowser genügt. Wesentliche Merkmale des LCN-GVS sind die detaillierte Benutzerverwaltung, der Editor, der bewusst an bekannte Windows-Anwendungen erinnert und die leicht verständliche Menüführung, die den intuitiven Umgang mit dem Visualisierungssystem erleichtert. Einrichtungs­assistenten unterstützen den Systemeinrichter bei der Arbeit, sodass auch umfangreiche Konfigurationen schnell erledigt sind.

Effizienter Anlagenbetrieb

Mit dem Globalen Visualisierungssystem kann jede LCN-Anlage grafisch dargestellt werden. LCN-GVS bietet vielfältige Möglichkeiten zur Anwender- und Gruppenverwaltung und regelt den Zugang und die Rechte im LCN-Bus. Darüber hinaus können mit dem LCN-GVS alle Funktionen eines Gebäudes in Echtzeit gesteuert werden ohne vor Ort sein zu müssen. Mit der integrierten Makrofunktion lassen sich automatisch ablaufende Funktionsabfolgen definieren, um so den Betrieb und die Administration einer LCN-Anlage noch effizienter zu gestalten. Das Besondere: Da in der Grundausstattung bereits alle Funktionen enthalten sind, steht sofort ein vollständiges Visualisierungssystem zur Verfügung. Aufwändige Nachinstallationen bleiben einem damit erspart. Lediglich Umfang und Nutzung der LCN-Anlagen sowie die Anzahl der Visualisierungen und Gebäudenutzer müssen individuell skaliert und gegebenenfalls freigeschaltet werden. Dafür gibt es verschiedene Lizenzschlüssel (s. Tabelle), mit denen das GVS auch sukzessiv an die tatsächlich vorhandenen Anforderungen angepasst werden kann.

Auch für Privatanwender interessant

So wird die Software zu einem dynamischen Gebäude-Managementsystem, das für viele Anwendungsbereiche skalierbar ist, unabhängig vom Umfang der LCN-Anlage oder wie viele LCN-Anlagen damit überwacht und gesteuert werden sollen. Der Einsatz lohnt sich daher auch für Privatanwender, die das GVS nur für eine begrenzte Zahl von Busmodulen und mit bis zu zehn Anwendern nutzen wollen. Hier werden trotz vollen Funktionsumfangs in der Regel keine weiteren Lizenzschlüssel benötigt. Ein ausgefeiltes Passwortsystem stellt sicher, dass verschiedene Anwender nur auf die Gebäude, Gebäudeteile und Funktionen zugreifen können, die für sie freigegeben wurden. Bei der Installation werden dem System zunächst die Internetadressen mitgeteilt, unter denen die mit einem LCN-PCHK (Programm zur Kopplung eines LCN-Busses mit anderen Programmen) ausgestatteten LCN-Anlagen erreichbar sind. Dabei sind sowohl feste als auch dynamisch zugewiesene IP-Adressen zulässig. Sobald die Verbindung zu einer oder mehreren LCN-Anlagen eingerichtet ist, kann der Administrator mit der Einrichtung der Visualisierungstableaus beginnen. Auf jedem Tableau können Anzeigen und Steuerelemente aus beliebigen Gebäu­den gemischt werden. Damit sind nicht nur klassische Lösungen möglich, die einzelne Räume, Etagen oder Gebäude zeigen, sondern auch Tableaus, auf denen die Heizungs­anlagen oder Zutrittsberechtigungen mehrerer Objekte zusammengefasst sind. Damit ist LCN-GVS auch für umfangreiche, zentralisierte Gebäude-Managementaufgaben geeignet. Die Visualisierungstableaus lassen sich wiederum nach Kriterien gruppieren, die vom Administrator nach Belieben definiert werden können. Ein Anwendungsbeispiel wären Tableaus, auf denen alle Objekte zusammengefasst sind. So ließen sich z.B. die Zugangsberechtigungen aller LCN-Objekte innerhalb eines Landes mit einem Klick ändern. Mit der Kalenderfunktion funktioniert das dann sogar vollautomatisch, z.B. an nationalen Feiertagen, an denen alle Gebäude einer Gruppe verschlossen bleiben sollen. Das LCN-GVS verfügt über ein mehrstufiges Berechtigungssystem, um Nutzern gezielt nur bestimmte Zugriffe zu erlauben. Selbst einzelne Symbole innerhalb eines Tableaus können für einzelne Nutzer gezielt freigegeben oder gesperrt werden.

Weitere wichtige Funktionen im Überblick:

– Zeitschaltuhr: Einzelne Kommandos oder ganze Befehlsketten (Makros) können zu jederzeit an beliebige Gebäude geschickt werden. Die Anzahl der Zeitpunkte ist unbegrenzt und nur von den Lizenzen abhängig.
– Ereignismelder: LCN-GVS überwacht alle Gebäude und löst in Abhängigkeit von Ereignissen Aktionen aus. Das System kann E-Mails oder SMS schicken, Kommandos an beliebige Gebäude schicken, Benutzereingaben anfordern usw. Die Bedingungen für Ereignisse dürfen sehr komplex sein und auch kalenderabhängige Funktionen beinhalten. So kann z.B. der Dienst habende Haustechniker informiert werden, wenn ein definiertes Ereignis innerhalb des
Gebäudes auftritt.
– Kopplung zu Fremdsystemen: LCN-GVS kann über Protokollsysteme externer Anbieter, z.B. ModBus oder OPC, mit anderen Bussystem kommunizieren.

Kasten: Die LCN-GVS-Merkmale

– Ortsunabhängige Steuerung beliebig vieler LCN-Anlagen aller Art
– Visualisierung, Administration und Bedienung mittels Web-Browser auf PC/Notebook und mobilen Endgeräten (Handys, PDAs, Smartphones etc.)
– Leistungsstarke Personen- und Gruppenverwaltung, passwortgeschützter Zugang
– Ereignisüberwachung und Störmeldeverarbeitung für LCN nach DIN19235
– Zeitschaltuhr für LCN
– Benachrichtigungsdienste (E-Mail und SMS)
– Makroverarbeitung mit Autorisierungen
– Makroauslösung über SMS, LCN-Tastentabellen oder Tableau-Bedienung
– Kopplung zu OPC- und ModBus-Netzwerken (optional)

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