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B-control:

Komplettlösung für
die Gebäudeautomation

2014 ist ein wichtiges Jahr für die Gebäudeautomatisierung: Zum 1.Mai 2014 wird in Deutschland die Gebäudeautomation Pflicht! Mit der EnEV 2014 wird erstmals im Referenzgebäude ein gewisser Automationsgrad für den maximal erlaubten Primärenergiebedarf berücksichtigt. Die EU-Richtlinie 2002/91/EG (EN15232) muss umgesetzt werden. Ziel der Richtlinie ist die Senkung der Energiekosten und des CO2-Ausstoßes. Die innovative Lösung B-control hat sich diesem Ziel verschrieben und ist als Livesystem auf der Light+Building in Frankfurt zu sehen.

 B-control System (Bild: TQ-Systems GmbH)

B-control System (Bild: TQ-Systems GmbH)

40% der weltweit erzeugten Energie wird in Gebäuden verbraucht. Der Energieverbrauch macht im Lebenszyklus eines Gebäudes etwa 40% der Gesamtkosten aus. Die Energieeinsparung nimmt in Zukunft also eine zentrale Rolle bei der Planung und Umsetzung von Gebäuden ein. Hier bietet die Gebäudeautomation Lösungen an. Die EU-Richtlinie sieht vor, dass bestimmte Gebäude (Büros, Banken, Hotels, Industriehallen und verschiedene andere) vorgegebene Energieeffizienzklassen erreichen müssen. Ohne eine moderne Gebäudeautomatisierung kann dieses Ziel allein durch Optimierung der Gebäudehülle nicht erreicht werden. Eine entscheidende Rolle spielt dabei die dezentrale Raumautomation. Diese meldet der übergeordneten Steuerungslogik ihren Bedarf aus dem jeweiligen Raum an, z.B. Heiz- oder Kühlleistung, Regeln von Licht usw. Die Zentralgewerke liefern dann bedarfsgerecht.

 (Bild: TQ-Systems GmbH)

(Bild: TQ-Systems GmbH)

Moderne und effiziente Umsetzung der Gebäude-automation

Für die Umsetzung einer modernen und effizienten Gebäudeautomation müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein: Ein Installateur soll in der Lage sein, den Einbau schnell durchzuführen; die Baugröße des Systems muss der Norm für den Verteilerkasten entsprechen; das System darf nicht unflexibel und sperrig sein, denn der Installateur und das Facility Management müssen die Automatisierung und eventuelle Änderungen beherrschen. Dabei muss eine einfache und kostengünstige Anpassung des Systems an veränderte Anforderungen gewährleistet sein. B-control ist eine Komplettlösung für die Gebäudeautomatisierung, die diesen Anforderungen gerecht wird. Entwickelt wurde diese Steuerung von Bernd Scheuffele, Mitinitiator der B-control Alliance und Inhaber des Ingenieurbüros IBS, gemeinsam mit der TQ-Gruppe und der nxtControl GmbH. Die TQ-Gruppe ist ein Lösungsanbieter im Bereich Elektronik-Entwicklung und Fertigung. Die nxtControl GmbH ist Spezialist für Automatisierungssoftware.

Komfortable Inbetriebnahme

B-control bietet spezielle Hard- und Softwarefunktionen, die die Projektierung und die Integration erheblich vereinfachen. Ein modularer Aufbau entkoppelt die Anschlussseite (Terminalmodul) und die Steuerungselektronik (Funktionsmodul). Und hier zeigt sich ein entscheidender Vorteil von B-control: Das Terminalmodul kann auf die Hutschiene gesteckt und fertig verdrahtet werden. Erst später bei Inbetriebnahme wird das Steuerungsmodul aufgesteckt, das somit schon vor dem Einbau konfiguriert werden kann. B-control bietet physikalische und logische Schnittstellen für alle im gewerblichen Gebäude gebräuchlichen Vernetzungsmethoden und deren Protokolle. In der Steuerung bereits integriert sind die Gateways und Netzteile für DALI und KNX. Diese ermöglichen die direkte Anbindung an Aktoren und Sensoren von verschiedenen Herstellern. Eigenschaften, die im Gebäude dringend benötigt werden, bietet die Steuerungssoftware IEC61499. Durch die Verteilung der Automatisierungslogik auf die beliebig vielen kleinen Rechner in den Verteilerkästen, die untereinander vernetzt sind, entfällt der Server im Keller. Der Status der vielen Sensoren muss nicht zyklisch abgefragt werden, da die Steuerung auf Ereignisse reagiert. Das Engineering verlangt nach objektorientierter Arbeitsweise. Dafür stehen Softwareobjekte zur Verfügung, die die realen Geräte komplett beschreiben. Bei Geräten mit einer KNX-Schnittstelle ist sogar deren Parametrierung mit berücksichtigt, ein ETS Programmierwerkzeug erübrigt sich. Die Softwareobjekte werden dann getestet und qualifiziert. Danach stehen sie als wiederverwertbare Programmierergebnisse zur Verfügung. Es lässt sich so eine Objektbibliothek aufbauen, aus der man einfach per drag & drop die nötigen Objekte auf die Projektierungsoberfläche zieht. Die Objekte werden dann hier verdrahtet, parametriert, kompiliert und auf die Hardware geladen. Integraler Bestandteil der Softwareobjekte ist die Visualisierung von beliebigen Abschnitten der Gebäudetechnik auf einem HMI-Gerät. Ein zentraler Server ist nicht vorhanden, das System bietet eine durchgängige Lösung vom Aktor/Sensor bis zum Leitsystem. Mit nur einem Tool ist eine Anlagenprojektierung mit Steuerung, Feldanbindung, Visualisierung, Simulation und Dokumentation in kurzer Zeit lösbar und per plug & play installierbar.

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