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Kommunikations- und Leitsystem – Zusammenschluss der Disziplinen

An der Schwelle zwischen Außen und Innen bringt Siedle zusammen, was zusammengehört: Die Identifikation des Gebäudes und seiner Bewohner, die Kommunikation und Interaktion mit dem Besucher und dessen Führung bis zu seinem Ziel im Gebäudeinneren. Anders als die üblichen Insellösungen erfüllt das Kommunikations- und Leitsystem des Herstellers diese Anforderungen in einer einheitlichen, durchgängigen Gestaltung. Die ganzheitliche Betrachtung bringt ergonomische, funktionale und ästhetische Vorteile mit sich.
Wenn sich ein Besucher einem Gebäude nähert, stellt er eine Reihe wiederkehrender Fragen: „Wo finde ich Gebäude 3? Würden Sie mich bitte hineinlassen? In welche Etage muss ich? Wer nimmt die Post entgegen?“ Ein klug gestaltetes Kommunikations- und Leitsystem lässt solche Fragen gar nicht erst aufkommen. Es befähigt die Architektur vielmehr, einen Schritt auf den Ankommenden zuzugehen, ihn schon an der Zufahrt willkommen zu heißen und bis an sein Ziel im Inneren des Gebäudes zu geleiten. Die Funktionsbereiche, die daran mitwirken, heißen Kommunikation, Orientierung und Information. Sie alle haben ihre spezifische Aufgabe und doch: „Sie ergänzen einander perfekt, wenn es darum geht, Besucher zu empfangen und an ihr Ziel zu führen“, sagt Eberhard Meurer, Geschäftsleiter für Produktdesign und Corporate Design. „Wir haben daher ein System entwickelt, das alle Funktionen in einem einheitlichen Design zusammenführt.“ Die Designlinie Siedle-Steel ist die formale Grundlage dieses ganzheitlichen Kommunikations- und Leitsystems. Die gestalterischen und funktionalen Möglichkeiten, die aus dem Zusammenschluss der bisher getrennten Disziplinen resultieren, sind völlig neu.

Fern- und Nahwirkung

Kommunikation beginnt schon aus der Ferne: Große Lettern machen auf sich aufmerksam und identifizieren ein Gebäude. Kommt der Besucher näher, weisen Beschriftungen in entsprechender Lesehöhe den Weg zu Eingängen oder Räumen. Und ist der Ankommende in unmittelbarer Reichweite, laden ergonomisch richtig positionierte Bedienelemente zur Interaktion ein: Klingeln, Identifizieren, Zugangscode eingeben, Post einwerfen. Das Kommunikations- und Leitsystem bringt jedes Bedienelement, jedes Schild und jede Beschriftung an die Position, die der Funktion entspricht – außerhalb und innerhalb eines Gebäudes.

Besucherführung und Kommunikation

Dabei macht Siedle keinen Unterschied zwischen Kommunikationstechnologie und Beschilderung. Schließlich ergänzen sich die beiden Bereiche sowohl funktional als auch ästhetisch perfekt. Ihre gemeinsame Sprache, die der Designlinie Siedle-Steel, ist die formale Grundlage miteinander verwobener Anwendungen: Außen führen z.B. LED-Lichtstelen den Besucher bis vor den Eingang. Dort gibt eine freistehende Infostelle erste Orientierung, und geht zugleich von der reinen Information zur Interaktion über: Ruftaste und Sprechanlage ermöglichen die Kommunikation mit den Personen im Gebäudeinneren. Im Innenbereich kennzeichnen Schilder nicht nur die Räume, sie sichern zugleich mit Anmeldetaste und Fingerabdruckleser den Zutritt zu sensiblen Bereichen. Wandtafeln geben Orientierung und sind mit integrierten Flächenleuchten zugleich Beleuchtungselemente.

Individualität und Anpassungsfähigkeit

Siedle liefert für Kommunikation und Besucherführung keine vorgefertigten Elemente, sondern ein offenes System. Dessen Komponenten lassen sich auf Basis eines Gestaltungsrasters individuell zusammenfügen. Was daraus entsteht, bestimmt der Anwender nicht nur funktional, sondern auch in der Anordnung der Elemente, in Material, Farbe und Beschriftung. Der Aufbau des Systems in zwei Ebenen eröffnet eine Vielzahl von Gestaltungsoptionen. Die Montageebene trägt alle Funktionselemente, die darüber liegende Bedienebene verleiht dem System die charakteristische Ästhetik des verwendeten Werkstoffs – gebürsteter Edelstahl, brüniertes Messing, eloxiertes Aluminium oder eine PVD-Beschichtung in Messing- oder Chromanmutung. Darüber hinaus können beide Ebenen individuell lackiert werden. Daraus ergeben sich unendliche Kombinationsmöglichkeiten, um das Erscheinungsbild z.B. einem Corporate Design oder einem Farbleitsystem anzupassen. Variabel ist auch die Beschrif­tung, sie orientiert sich an der Funktion: Was lange unverändert bleibt, wird graviert, gelasert oder gedruckt. Wo sich Inhalte häufiger ändern, empfehlen sich revidierbare Beschriftungen wie Folienschrift oder bedruckte Folien, die mit geringem Aufwand gewechselt werden können.

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