Anzeige

Kommunen gewinnen mit Lichtmanagement: Elektronik macht Beleuchtung effizient und komfortabel

Die EU macht Druck beim Klimaschutz: Bis 2020 soll der Energieverbrauch in Europa um 20% sinken. Um dieses Ziel zu erreichen, muss auch bei der Beleuchtung gespart werden. Den Kommunen kommt dabei eine Vorreiterrolle zu. Auf geschätzte 2,7Mrd.kWh beläuft sich das Einsparpotenzial alleine bei der Straßenbeleuchtung. Und auch die Innenbeleuchtung in Sporthallen, Ämtern und anderen kommunalen Einrichtungen könnte mit viel weniger Strom auskommen, erklärt licht.de, die Fördergemeinschaft Gutes Licht.
Effiziente Lichtquellen sind eine wichtige Voraussetzung, um den Verbrauch zu senken. Die höchsten Einsparungen ermöglicht aber modernes Lichtmanagement. Der Grund: Die smarte Elektronik sorgt dafür, dass immer genau so viel künstliches Licht zur Verfügung steht, wie gerade benötigt wird. Gleichzeitig sorgt die automatische Steuerung für Komfort, weil sich der Nutzer nicht mehr mit Schaltern und Reglern beschäftigen muss.

Voll automatisch, voll effizient – innen wie außen

Ob Innen- oder Außenbeleuchtung: Lichtmanagement hat viele Facetten. Programmierte Lichtszenen können in Büros für jede Arbeitssituation -Besprechung, Computerarbeit, Präsentation – per Knopfdruck abgerufen werden. Bewegungsmelder schalten die Beleuchtung ein, sobald jemand einen Raum betritt. Eine tageslichtabhängige Regelung passt die künstliche Beleuchtung in Innenräumen an die natürlichen Lichtverhältnisse an. Und in der Straßenbeleuchtung hat sich die Telematik bewährt, die das Licht in Abhängigkeit von Tageszeit, Wetterlage und Verkehrsaufkommen regelt. Die verschiedenen Bausteine der Beleuchtungssteuerung können auch kombiniert eingesetzt werden. Lichtmanagement-Systeme wie das Digital Addressable Lighting Interface (Dali) verbinden Einzelleuchten, Leuchtengruppen oder sogar die Lichttechnik mehrerer Räume miteinander. Sie werden bei Bedarf in die Systemtechnik eines Gebäudes eingebunden. Bei aller Automatik hat dennoch der Nutzer das letzte Wort und kann die voreingestellte Beleuchtung per Schalter oder Fernbedienung an seine Bedürfnisse anpassen.

Energieeinsparung durch Lichtmanagement

Wie Kommunen ganz praktisch von Lichtmanagement profitieren, zeigt das Beispiel der Volksschule im bayerischen Oberhaid: Dort wurden in Lichtbänder T5-Leuchtstofflampen mit elektronischen Vorschaltgeräten (EVG) eingebaut und mit einer tageslicht- und präsenzabhängigen Regelung versehen. Das Ergebnis sind über 50% Energieeinsparung. Davon entfällt der größte Teil auf das Lichtmanagement, wie Vergleichsrechnungen belegen.

Empfehlungen der Redaktion

Das könnte Sie auch interessieren

Die meisten Menschen verbringen rund 90 Prozent ihrer Zeit in Innenräumen, was bestimmten, über Jahrmillionen 'erlernten' biologischen Prozessen im menschlichen Körper widerspricht: Das Auge dient nicht nur dem Sehen, es enthält auch Lichtrezeptoren, die wichtige biologische Prozesse anstoßen. So benötigt der menschliche Organismus helles Licht mit hohem Blauanteil am Morgen und über den Tag, sowie weniger intensives, gelblich-rötliches Licht am Abend. Bei herkömmlicher künstlicher Beleuchtung ist jedoch die biologische Wirkung am Tag meist zu gering und in der Nacht zu stark.‣ weiterlesen

Auf der CES hat EnOcean einen neuen solarbetriebenen PIR-Präsenzsensor für Bluetooth-Beleuchtungssysteme präsentiert, der über Bluetooth Low Energy (BLE) kommuniziert.‣ weiterlesen

Anzeige

Die Planflächenstrahler und Scheinwerfer der Baureihen 7700 und 7800 von Schuch bekommen Zuwachs durch den 7600 Vario. Zukünftig wird das Sortiment unter dem Namen Foco vertrieben. ‣ weiterlesen

Anzeige

Signify erweitert sein Sortiment an intelligenten Philips Hue Außenleuchten. Zur Wahl steht eine Reihe neuer Leuchten sowie der batteriebetriebene Philips Hue Outdoor Bewegungsmelder. ‣ weiterlesen

Anzeige

Konnektivität, Datenaustausch und Digitalisierung prägen das Gebäude von morgen. Beleuchtungssysteme werden daran entscheidenden Anteil haben und bringen dafür schon heute eine wesentliche Voraussetzung mit: Da flächendeckend in jedem Raum Lichtpunkte angeordnet sind, ist es auch eine intelligente Nachrüstung möglich.‣ weiterlesen

Skulpturale Fassaden, langgezogene Kaimauern und denkmalgeschützte Lagerhallen prägen das Gesicht des Düsseldorfer Medienhafens. In dieser urbanen Umgebung befinden sich die offen gestalteten Büroräume von Ingenhoven Architects. Diese werden mit flexiblen Optec Strahlern für Stromschienen beleuchtet. Sie sind auf die unterschiedlichen Arbeitsbereiche abgestimmt und orientieren sich an den Bedürfnissen der Mitarbeiter des Architekturbüros.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige