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KNX –
bedienerfreundlicher denn je

Hausautomatisierungen liegen im Trend, auch im privaten Bereich wünschen sich immer mehr Nutzer ein intelligentes System für ihr Zuhause. Das Angebot am Markt ist vielfältig, hier sind vor allem die Systemintegratoren und Installateure als fachkundige Berater gefragt. Ein Grund, sich Werdegang und Trends von KNX als einem der weltweit führenden Bussysteme einmal genauer anzusehen.

Der KNX Control Touch Panel ist programmierbar über ETS3 und besitzt ein grafikfähiges TFT-Farbdisplay 320x240 Pixel mit LED-Hintergrundbeleuchtung. (Bild: B.E.G. Brück Electronic GmbH)

Der KNX Control Touch Panel ist programmierbar über ETS3 und besitzt ein grafikfähiges TFT-Farbdisplay 320×240 Pixel mit LED-Hintergrundbeleuchtung. (Bild: B.E.G. Brück Electronic GmbH)


Seinen Ursprung hat KNX in dem Europäischen Installationsbus (kurz EIB), der von der EIBAssociation (EIBA) seit 1990 entwickelt und vermarktet wurde. Im Jahr 1999 schloss sich die EIBA nach 3-jähriger Konzeptionsphase mit den Verbünden BatiBUS Club international (BCI) und European Home System Association (EHSA) zur KNX Association zusammen. Aufgrund dieser Ursprünge kann die KNX-Technik heute noch immer mit Geräten des EIB-Systems gekoppelt werden. Führende europäische Unternehmen schlossen sich dem KNX-Standard an und begannen mit der Entwicklung passender Produkte. Die Zahl der Hersteller ist mit den Jahren stark angestiegen.
Die Wetterstation KNX-WTS-GPS erkennt Niederschlag und besitzt einen integrierten GPS-Empfänger für Zeit und Standort sowie Ermittlung des Sonnenstandes für eine automatische Beschattungssteuerung. (Bild: B.E.G. Brück Electronic GmbH)

Die Wetterstation KNX-WTS-GPS erkennt Niederschlag und besitzt einen integrierten GPS-Empfänger für Zeit und Standort sowie Ermittlung des Sonnenstandes für eine automatische Beschattungssteuerung. (Bild: B.E.G. Brück Electronic GmbH)

Große KNX-Produktpalette

B.E.G. Brück Electronic bietet z.B. Bewegungs- und Präsenzmelder, Aktoren, Visualisierungs-Panels, Spannungsversorgungen und Schnittstellen für das KNX-System an. Einmal im Bus integriert, können die KNX-Geräte später mit KNX-Geräten anderer Hersteller verbunden werden. Die Systemintegratoren und Installateure haben so eine große Auswahl unter einer Vielzahl von Produkten für die unterschiedlichsten Bereiche und können die genau für ihr Projekt passenden Geräte wählen.

 (Bild: B.E.G. Brück Electronic GmbH)

(Bild: B.E.G. Brück Electronic GmbH)

Programmierung und Installation

KNX-Produkte werden, nachdem sie an den Bus angeschlossen sind, über die ETS, die Software der KNX-Association, eingestellt und verknüpft. So können einem Präsenzmelder z.B. mehrere Aktorkanäle (z.B. für Leuchten) oder auch weitere, dann als Slave dienende Präsenzmelder zugeordnet werden. Ein KNX-System ist mit der ETS relativ leicht in Betrieb zu nehmen, schon nach einem Grundkurs ist man in der Lage, eigene KNX-Systeme einzurichten. Das ist einer der großen Vorteile des Systems. Die Installation von KNX-Anlagen ist wie bei allen Bussystemen vor allem für Neubauten und Sanierungen sinnvoll, da das Verlegen der Busleitungen einen gewissen Aufwand beinhaltet. Zum jetzigen Zeitpunkt sind KNX-Systeme vorwiegend in gewerblichen Bauten eingesetzt, wo sie eine bequeme Übersicht über die gesamte Anlage ermöglichen. Das bestehende System kann außerdem ganz einfach an neue Gegebenheiten angepasst werden. Wenn z.B. in einem Großraumbüro die genutzten Flächen neu verteilt werden, müssen die Präsenzmelder nicht neu gesetzt werden. Der Programmierer kann in ETS die Melder neu in Master- und Slavegeräte einteilen und so die Lichtsteuerung für die Anforderungen optimieren. Die Hausverwaltung hat durch ein KNX-System immer einen schnellen Überblick, sie kann z.B. die Funktionstüchtigkeit des Systems kontrollieren und Fehler wie defekte Leuchtmittel direkt orten. Sie kann über das KNX-System auch eine Auswertung des Energieverbrauchs der verschiedenen Abteilungen ermitteln, um die Energiekosten aufschlüsseln und zuordnen zu können.

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