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Keine Schlüssel mehr

Sto produziert und entwickelt seit der Gründung im Jahr 1955 Produkte für das Bauen. Heute ist Sto ein international bedeutender Hersteller von Produkten und Systemen für Gebäudebeschichtungen. In der Unternehmenszentrale wurde im Zuge eines umfassenden Sicherheitskonzeptes auch die Zutrittskontrolle durch ein elektronisches System ganz ohne Schlüssel erneuert.
Sto beschäftigt weltweit über 5.000 Mitarbeiter in 31 Tochtergesellschaften, davon rund 800 in der Unternehmenszentrale in Stühlingen. Dort sitzt die gesamte Geschäftsleitung, sind die zentralen Dienste, Produktion und Logistik beheimatet. Im Laufe der Jahrzehnte war eine heterogene Gebäudestruktur entstanden. Nahe der Bundesstraße und der beliebten ‚Sauschwänzlebahn‘ gelegen, kamen immer wieder Touristen auf den offen zugänglichen Firmenparkplatz und das Firmengelände. Ein umfassendes Sicherheitskonzept sollte deshalb für einen geregelten Zugang zum Unternehmen sorgen, die Sicherheit erhöhen und sensible Bereiche vor Gästen und Touristen schützen. Hinzu kam das Ziel, sich als Zertifizierter Versender für Luftfracht anerkennen zu lassen. Die Zutrittskontrolle regelte zu der Zeit eine herkömmliche Schließanlage mit Schlüsseln, es gab mehrere Schließkreise und einige wenige Generalschlüssel. Vereinzelt waren bereits Online-Zutrittsleser von Kaba zur Absicherung des Datacenters und der IT-Räume vorhanden. Bei der Zeiterfassung hatte man sich für ein einheitliches System mit Legic-Ausweisen an allen deutschen Standorten entschieden. Die dezentral installierten Kaba Zeiterfassungsterminals sind alle mit der Zentrale in Stühlingen verbunden. Dort ist das System B-Comm ERP- SAP ERP implementiert und sorgt für den reibungslosen Datenaustauch zu SAP HCM. So stand man bei der Zutrittskontrolle vor der Frage, die alte Anlage durch eine neue Schließanlage mit Schlüsseln komplett zu ersetzen oder ein IT-gestütztes System einzuführen. Als wichtigste Kriterien für das neue System wurden festgelegt:

  • • Zugang aufs Betriebsgelände nur für Mitarbeiter
  • • Verlust des Zugangsmediums darf nicht zu erneuten Installationen führen
  • • Zugangsmedium soll der Mitarbeiter automatisch immer bei sich führen
  • • Einfaches Handling, falls Zugangsmedium vergessen wird
  • • Einfacherer Umgang mit Gästen, Leiharbeitern
  • • Automatische Schließung von Gebäuden am Abend
  • • Einfachere Handhabung bei Umzügen und Wechsel von Verantwortlichkeiten
  • • Einfacher Entzug von Zutrittsberechtigungen

„Wichtigstes Kriterium war für uns die einfache Handhabung des Systems, einfache Prozesse, die uns das Leben insgesamt leichter machen“, erklärt Philipp Bellhäuser, der Leiter IT-Infrastruktur, Architektur & Betrieb der Sto Gruppe. Am Ende entschied man sich für ein neues, elektronisches System und die Einführung von Kaba exos 9300 mit CardLink-Komponenten. „Wir wollten keine Schlüssel mehr“, erläutert Philipp Bellhäuser. „Einziges Zugangsmedium sollte unser Firmenausweis sein, der zusätzlich für alle anderen Anwendungen genutzt werden soll.“ Die Herausforderung in dem Projekt war die Konzepterstellung und die notwendige Organisation rund um die Zutrittskontrolle. So mussten aktuelle Gebäudepläne bereitgestellt werden, eine eindeutige Namensgebung für Räume und ca. 220 Türen gefunden werden, Verantwortlichkeiten bei ‚Shared Ressources‘ – Räumen geregelt werden. Außerdem wurde in einer Betriebsvereinbarung festgehalten, welche Daten erhoben werden und wie der Zugriff und die Auswertung geregelt ist. Festgelegt wurde, dass alle Gebäudezugänge und alle notwendigen Räume gesichert werden und neue Ausweise eingeführt werden. Nach all den Vorbereitungen war die technische Umsetzung nicht mehr schwierig. Das Zutrittsmanagementsystem Kaba exos wurde installiert und an das vorhandene B-Comm-System angebunden. Die Konfiguration aller geplanten CardLink Komponenten konnte in nur drei Wochen durchgeführt werden. Danach wurden sukzessive ca. 260 elektronische Türbeschläge Kaba c-lever und Digitalzylinder installiert und neue Legic Ausweise mit Lichtbild (für die Luftfrachtsicherheit gefordert) an alle Mitarbeiter ausgegeben. Mit diesen Ausweisen können die Mitarbeiter auch an Verpflegungsautomaten und in der Kantine bezahlen, weil gleichzeitig noch ein einheitliches Bezahlsystem eingeführt wurde. Erweitert wurde das System später noch um Schrankschlösser zur Verwahrung von Unterlagen für Poolfahrzeuge.

Kombiniertes System funktioniert gut

Mit dem Projektergebnis ist Sto sehr zufrieden. Die Unternehmenszentrale ist umfassend abgesichert, der Zutritt erfolgt ausschließlich über den Firmenausweis. Der Zugang zum Firmengelände erfolgt über Online-Leser integriert in Drehkreuzen. Hier identifizieren sich alle Mitarbeiter mit ihren Ausweisen und validieren diese. So erhalten sie ihre Zutrittsrechte für diesen Tag. Am Zeiterfassungsterminal erhalten die Mitarbeiter ein Update ihrer Rechte, wenn Änderungen notwendig sind. Die Zutrittsberechtigungen werden durch die Personalabteilung zugewiesen. Ab einer festgelegten Uhrzeit werden die Gebäude- bzw. Bürotüren automatisch verriegelt. „Das Kaba System mit den digitalen Komponenten funktioniert sehr gut“, betont Philipp Bellhäuser. „Wir sind sehr zufrieden, auch mit der guten Zusammenarbeit.“ Nach der erfolgreichen Systemeinführung in der Unternehmenszentrale erfolgte die Einbindung zweier weiterer Gebäude am Standort Stühlingen. Nun wird bereits die Einführung des Systems an weiteren Sto Standorten geplant.

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