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Kaum Bewegung bei Aufträgen, Produktion und Umsatz

Im Juli lagen die Auftragseingänge in der deutschen Elektroindustrie um 1,9% unter ihrem Vorjahreswert. Die Inlandsbestellungen gaben um 1% nach, die Auslandsbestellungen um 2,5%. Bei letzteren stand ein Rückgang der Aufträge aus dem Euroraum (-11,4%) einem Anstieg aus Drittländern (+3,5%) gegenüber. „Damit ergibt sich jetzt für den kumulierten Zeitraum von Januar bis Juli dieses Jahres ein moderater Bestellrückgang um 1,5% gegenüber Vorjahr“, so ZVEI-Finanzexperte Dr. Andreas Gontermann.

 (Bild: Destatis und ZVEI-eigene Berechnungen)

(Bild: Destatis und ZVEI-eigene Berechnungen)

Hier bestellten inländische Kunden 0,9% und ausländische 1,9% weniger. Die Auftragseingänge aus der Eurozone nahmen um 4,1% ab, die aus Drittländern dagegen nur um 0,6%. Der Umsatz der heimischen Elektrofirmen ist im Juli um 1,8% auf 16Mrd.? gestiegen. Sowohl die Inlandserlöse (+1,1% auf 7,5Mrd.?) als auch die Auslandserlöse (+2,4% auf 8,5Mrd.?) erhöhten sich. Dabei zogen die Auslandsgeschäfte mit Kunden aus dem Euro- und dem Nicht-Euroraum mit gleicher Rate an (jeweils +2,4%). In den ersten sieben Monaten des Jahres beliefen sich die aggregierten Branchenerlöse auf 110,2Mrd.?. Sowohl der Inlandsumsatz (-0,4% auf 51,7Mrd.?) als auch der Auslandsumsatz (-0,1% auf 58,5Mrd.?) änderten sich kaum. Allerdings nahmen die Erlöse mit der Eurozone um 1,7% (auf 21,8Mrd.?) zu, wohingegen das Geschäft mit Drittländern um 1,2% (auf 36,7Mrd.?) nachgab.

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