Anzeige
Anzeige

Intersolar Europe: Systemgedanke stand im Fokus

Auf der internationalen Leitmesse für die Solarbranche, der Intersolar Europe 2014 zeigten rund 1.100 Aussteller aus 48 Ländern an drei Messetagen Produkte und Dienstleistungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Solarwirtschaft. Vom 4. bis 6. Juni strömten rund 44.000 Besucher auf die Messe München zur Intersolar Europe und der gleichzeitig stattfindenden Fachmesse electrical energy storage (ees). Das Messeangebot in acht Hallen und dem Freigelände zog in diesem Jahr Besucher aus 145 Ländern an. Der Anteil internationaler Gäste vergrößerte sich zudem weiter.

 (Bild: Solar Promotion GmbH)

(Bild: Solar Promotion GmbH)

Auch das Spektrum der Aussteller spiegelte mit Unternehmen aus 48 Ländern die internationale Solarbranche wieder. Die Rangliste der Länder mit den meisten Ausstellern führten in diesem Jahr Deutschland, China, Österreich, Italien und Frankreich an. Für internationales Flair sorgten zahlreiche internationale Delegationen, wie Investoren aus Argentinien, Paraguay, Uruguay, Saudi-Arabien, Marokko und Indien. Auch die Länderpavillons von neun Nationen trugen zur Atmosphäre bei. Damit ist die Intersolar Europe die internationale Strategie- und Informationsplattform der Solarenergie. Laut dem auf der Intersolar Europe veröffentlichten ‚Global Market Outlook 2014-2018‘ der European Photovoltaic Industry Association (EPIA), wuchs die neu installierte PV-Leistung im vergangenen Jahr weltweit auf 38,4GW, ein Plus von 28% gegenüber 2012. Dabei übernehmen zunehmend die Märkte außerhalb Europas die Spitzenplätze bei den Zubauzahlen. Laut dem Bericht wird sich dieser Trend hin zu einer Internationalisierung der Märkte auch in den nächsten Jahren fortsetzen und verstärken: so steigen nach dem gemittelten Szenario die jährlichen Neuinstallationen von über 40GW in 2014 auf rund 55GW in 2018. Dies führt auch dazu, dass die Photovoltaik global immer deutlicher als eine wichtige Säule der zukünftigen Energieversorgung und als Investitionsmöglichkeit wahrgenommen wird. Auf der Intersolar Europe war die Internationalisierung deutlich zu spüren. Die Unternehmen machen ihre Geschäfte zunehmend außerhalb Europas, wo die Märkte besonders wachsen, wie in China und Südostasien, Japan oder den USA. Die Intersolar Europe war auch in diesem Jahr die internationale Informationsplattform für zahlreiche Innovationen. Besonders der Systemgedanke steht bei immer mehr Ausstellern im Mittelpunkt: viele Unternehmen stellten Eigenverbrauchslösungen für Haushalte und Gewerbe vor, die in Kombination mit Energiespeichern für eine höhere Unabhängigkeit von steigenden Energiepreisen sorgen. Daneben rückt die Kombination mit anderen Technologien immer stärker in den Mittelpunkt: so ermöglichen Kombinationslösungen aus PV, Solarthermie, Hackschnitzel- und Pelletsheizungen, Mini-Blockheizkraftwerke bzw. Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen, Brennstoffzellenheizungen und Wärmepumpen zahlreiche Möglichkeiten auch die Energiewende im Wärmemarkt weiter voranzutreiben. Der neue Themenbereich Regenerative Wärme auf der Intersolar Europe und das dazugehörige Forum griffen diesen Trend auf. Die nächste Intersolar Europe findet vom 10. bis 12. Juni 2015 statt.

Empfehlungen der Redaktion

Das könnte Sie auch interessieren

Der vom Bundesverband Solarwirtschaft erhobene Geschäftsklimaindex Photovoltaik befindet sich auf einem Allzeithoch. „Die vom Bundeskabinett im Klimaschutzpaket beschlossene Abschaffung des 52-Gigawatt-Förderdeckels sorgt für Zuversicht. Die Unternehmen verlassen sich darauf, dass die Marktöffnung für Solardächer wie versprochen noch in diesem Jahr erfolgt. ‣ weiterlesen

Die Herstellung von Sitzsystemen erfordert einiges an Energie. Um die Energieflüsse im Produktions- und Verwaltungsbereich zu erfassen und den -verbrauch zu optimieren, nutzt der Automobilzulieferer Isringhausen das IoT-basierte Gebäudemanagementsystem Emalytics. Reduziert hat sich dabei nicht nur dieser Aufwand.‣ weiterlesen

Anzeige

ABB bringt sein erstes mit Bluetooth ausgestattetes Netzanalysegerät auf den Markt, das eine genaue elektrische Messung und Leistungsüberwachung aller Anlagen gewährleistet. Das neue M4M ermöglicht die digitale Transformation von Gebäuden, indem es die Skalierbarkeit der Energie- und Asset-Management-Lösungen des Unternehmens nutzt.‣ weiterlesen

Als zertifiziertes Biohotel zählt das Eggensberger im Allgäu zu den Vorreitern der Nachhaltigkeit. Dazu trägt das Energiekonzept bei: Der Strombedarf wird großteils mit einer Photovoltaikanlage und einem BHKW gedeckt.‣ weiterlesen

Der Eigentümer eines denkmalgeschützten Wohnhauses in Duisburg setzte bei der Sanierung und Erweiterung seines Gebäudes auf ein energieeffizientes Gesamtsystem aus einer Hand. Ein neues Rohrleitungssystem für die hygienische Trinkwasserversorgung, insgesamt 240m² Fußbodenheizung inklusive Regelung, eine außen aufgestellte Luft/Wasser-Wärmepumpe sowie ein Kunststoff-Wärmetank als Trennspeicher bringen neueste Technik in das historische Haus.‣ weiterlesen

Das Kreiskrankenhaus Rheinfelden gehört zum privatwirtschaftlichen Träger Kliniken des Landkreises Lörrach, der die Krankenhäuser in den drei kreisangehörigen Städten Lörrach, Rheinfelden (Baden) und Schopfheim verwaltet. An allen drei Standorten wird ein nach DIN EN ISO14001 geprüftes Umweltmanagement angewandt, zudem sind sie nach der EG-Öko-Audit-Verordnung (E-MAS II) zertifiziert.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige