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Intersolar Europe: Bereit fürs neue Energiezeitalter

Die weltweit größte Fachmesse der Solarwirtschaft Intersolar Europe schloss am 10. Juni mit einem neuen Aussteller- und Besucherrekord ihre Pforten. Rund 77.000 Besucher und 2.280 Aussteller waren vom 8. bis zum 10. Juni auf der Messe vertreten. In diesem Jahr stand die Messe ganz unter dem Zeichen der Energiewende und zeigte die technologischen Lösungen für eine solare Zukunft.
Rund 77.000 Besucher aus 156 Ländern strömten in drei Tagen über die Intersolar Europe auf dem Gelände der Neuen Messe München. Insgesamt präsentierten 2.280 Aussteller Technologien und Dienstleistungen aus den Bereichen ‚Photovoltaik‘, ‚PV-Produktionstechnik‘ und ‚Solarthermie‘ in 15 Messehallen und einem Freigelände auf 168.000m² Ausstellungsfläche. Ein Schwerpunkt war das Thema Eigenverbrauch von Solarstrom. Neben den zahlreichen Produktvorstellungen wurden auch einige Kooperationen bekannt gegeben.

Joint Venture zwischen Lapp Kabel und FPE Fischer

Die Stuttgarter Lapp-Gruppe, ein Anbieter von integrierten Lösungen und Markenprodukten für Kabel- und Verbindungstechnik, und FPE Fischer, Hersteller der weltweit patentierten Aluminium-Anschlussdosen für Photovoltaikmodule, streben ein Joint Venture an. Beide Unternehmen wollen zukünftig gemeinsam innovative, neue Anschlusssysteme für die Photovoltaikindustrie entwickeln, produzieren und weltweit vermarkten. Eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichneten FPE Fischer und die Lapp-Gruppe auf der Intersolar. Die erste gemeinsame Entwicklung stellten beide Unternehmen bereits auf der Messe vor: die neue Anschlussdose Epic Solar Razor mit modularem Aufbau und leichter Zugänglichkeit der Elektronik.

Schott Solar auf Wachstumskurs

Ein Highlight von Schott Solar auf der Intersolar war das neuartige PV-System zur Integration in große Industriedächer. Das System aus besonders langlebigem Kunststoff hat das Unternehmen zusammen mit dem Chemiekonzern BASF entwickelt. Außerdem zeigte der Solarhersteller neue Generationen der robusten Doppelglasmodule sowie von Schott-InDaX-Modulen. Des Weiteren hat das Mainzer Solarunternehmen durch das Joint Venture mit Hareon Solar in China seine Produktionskapazität gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppelt. Der Vertrieb ist international weiter ausgebaut worden, so das Unternehmen auf ihrer Pressekonferenz während der Messe in München.

Stiebel Eltron zieht positives Fazit

Ein Baustein der Nutzung erneuerbarer Energien ist die Gewinnung von Photovoltaik-Strom – ein Hauptthema der Messe. Mit der Präsentation des deutschen Moduls ‚Tegreon‘ zollte auch Stiebel Eltron dieser Entwicklung Tribut. Darüber hinaus zeigte das Unternehmen außerdem, wie der selbst erzeugte Strom sinnvoll genutzt werden kann. Der Gedanke, solare Gewinne nutzbar zu machen, stand auch bei der Präsentation einer Adsorptionskältemaschine im Vordergrund, die mit Wärme beispielsweise aus einer thermischen Solaranlage Kälte erzeugen kann.

Azur Solar präsentiert Solar-Eigenstrom-System

Das Leutkircher Solar-Unternehmen Azur Solar zeigte in München das neue Solar-Eigenstromsystem Azur Independa. Die Nachfrage nach dem innovativen System zur eigenen Nutzung von Solarstrom vom Hausdach war auf der Intersolar riesig. Denn Hausbesitzer können die Themen Strompreis-Erhöhung und Einspeisevergütung nicht mehr hören. Das wurde während der drei Messetage in München deutlich. Verkaufsstart für das System war der 1. Juli. (hsc)

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