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Bluetooth-Lichtsteuerung
im Temple de Lutry

Intelligentes Licht in historischer
Bausubstanz

Ihre Anfänge reichen in das 11. Jahrhundert zurück und sie ist ein Kulturgut von nationaler Bedeutung. Daher unterliegt jeder, der im Temple de Lutry inmitten der Altstadt von Lutry Bauarbeiten oder technische Installationen ausführt, strengen Vorgaben. Bei der kürzlich erfolgten Erneuerung der Beleuchtung auf LED-Technik musste weitestgehend die vorhandene Verkabelung genutzt werden. Trotzdem ließ sich dank funkbasierter Technik von Tridonic eine moderne Lichtsteuerung realisieren.

Temple de Lutry, Evangelische Kirche bei Lausanne (Bild: Tridonic GmbH & Co. KG)

Temple de Lutry, Evangelische Kirche bei Lausanne (Bild: Tridonic GmbH & Co. KG)

Die Schweizer Gemeinde Lutry am Ufer des Genfer Sees ist ein malerisches Städtchen. Umgeben von Weinbergen laden ein Schloss aus dem 14. Jahrhundert, eine Seepromenade mit altem Hafen und ein denkmalgeschützter Stadtkern zur Erkundungstour ein. Eine wichtige Sehenswürdigkeit ist der sogenannte Temple de Lutry: Die reformierte Pfarrkirche Saint-Martin im Zentrum der Altstadt. Ursprünglich als Kirchenbau für ein Benediktinerpriorat im 11. Jahrhundert entstanden, wartet sie mit 1000 Jahren Baugeschichte auf. Zahlreiche Um- und Ausbauten wurden im Laufe der Jahrhunderte vorgenommen: Der Polygonalchor stammt von 1260, das Kirchenschiff wurde nach einem Brand 1344 umgestaltet, die nördlichen Seitenkapellen im 14. und 15. Jahrhundert angebaut. Nach der Reformation gab es weitere Veränderungen. So wurde 1544 der heutige Turm errichtet und von 1569 bis 1578 das Renaissance-Portal gestaltet. Auch für die durch Manierismus und Renaissance inspirierte Dekorationsmalerei an den Gewölben des Langhauses könnte die Reformation den entscheidenden Impuls gegeben haben: Man erzählt sich, dass die Gemeinde für dieses Werk das Versprechen gegeben hat, sich reformieren zu lassen. Historisch belegt ist dies nicht, aber als erwiesen gilt, dass die Malerei aus dem 16. Jahrhundert stammt und vom Künstler Humbert Mareschet ausgeführt wurde.

Temple de Lutry, Evangelische Kirche bei Lausanne, Schweiz (Bild: Tridonic GmbH & Co. KG)

Jeder Lichtpunkt ist mit einem Steuermodul BasicDIM Wireless von Tridonic ausgestattet und fungiert so als Knoten in einem Bluetooth-Mesh-Netzwerk. (Bild: Tridonic GmbH & Co. KG)

Energieeffizienz und intelligente Steuerung im Fokus

Seit Herbst letzten Jahres erstrahlen nicht nur die kostbaren Malereien, sondern auch alle anderen baugeschichtlich interessanten Details der Kirche in neuem Glanz, denn Saint-Martin ist mit einer modernen Lichtlösung ausgestattet worden. Von der Umrüstung der vorhandenen Halogenbeleuchtung auf LED-Licht versprachen sich die Verantwortlichen von Lutrys Service de l’aménagement du territoire et bâtiments vor allem deutliche Energieeinsparungen und reduzierte Wartungskosten. Zudem wollten sie aber auch gern eine Steuerung implementieren, mit der sich das Licht besser an die verschiedenen Nutzungen der Kirche anpassen lässt. Um diese Vorgaben umzusetzen, musste das beauftragte Lichtplanungsbüro Senseco allerdings eine schwierige Herausforderung meistern. „Wir durften unter keinen Umständen in die historische Bausubstanz der Kirche eingreifen,“ erläutert Yannick le Moigne von Senseco. „Zusätzliche Strom- oder Datenleitungen zu verlegen war tabu. Gelöst haben wir das Problem mit einer funkbasierten Lichtsteuerung.“ Jeder Lichtpunkt ist jetzt mit einem Steuermodul BasicDIM Wireless von Tridonic ausgestattet und fungiert so als Knoten in einem Bluetooth-Netzwerk mit Mesh-Struktur.

Komfortable Komplettlösung

Mit dem kompakten Casambi-Ready-Funkmodul BasicDIM Wireless – das Gehäuse misst nur 50x26x33mm – ist der Aufbau eines Lichtmanagements einfach. Einmal mit den LED-Treibern der anzusteuernden Leuchten verbunden, bauen sie automatisch ein Netzwerk mit bis zu 127 Lichtpunkten auf, in dem sie dann Schalt- und Dimmbefehle kommunizieren. Das Modul bringt eine konfigurierbare 1-10V- und eine DALI-Schnittstelle sowie einen schaltbaren Relaiskontakt mit. Optional lassen sich Sensoren einbinden. Außerdem können die vernetzten Leuchten zu Gruppen zusammengefasst und Szenen erstellt werden.

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