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Intelligenter Alarm über IP

Flexible Funkalarmanlagen für den Privatbereich können längst mehr als ’nur‘ Einbrüche melden. Mit mechatronischen Meldern sind Türen und Fenster noch effektiver vor Einbrüchen geschützt. Diese Funk-Melder setzen Einbrechern einen massiven mechanischen Widerstand entgegen, während die Funkalarmanlage bereits alarmiert. Zudem lassen sich Funkalarmsysteme zu kompletten Gefahrenmeldesystemen erweitern. Sie warnen ihren Besitzer vor Feuer oder setzen Alarmmeldungen bei medizinischen Notfällen, Überfall oder technischen Schäden ab. Neueste Entwicklungen wie die Abus Secvest IP-Funkalarmzentrale gehen noch einen Schritt weiter.
Die Abus Secvest IP-Funkalarmzentrale vereint erstmals die Vorteile der IP-Technologie mit dem bekannten Nutzen der Funkalarmtechnik. Über die IP-Zonen der Anlage lassen sich Netzwerkkameras einbinden und erlauben so eine intelligente Verbindung zwischen Alarmmeldung und Videoverifikation. Installiert wird die Secvest IP-Funkalarmzentrale einfach und schnell via Netzwerkanschluss an einem Router. Dank geschützter 868MHz-FM-Funktechnik und LAN lassen sich alle Secvest Alarm- und IP-Videokomponenten einbinden. Die Programmierung des Alarmsystems erfolgt, anders als bei klassischen Alarmanlagen, nicht direkt an der Alarmzentrale, sondern bequem über deren Web-Browser. Auch die Bedienung über jeden netzwerkfähigen PC, Laptop oder ein mobiles Endgerät bzw. per iPhone-App ist möglich.

Alarm meets Video

Die Secvest IP stellt drei Funk- und drei IP-Zonen zur Verfügung. Die IP-Zonen ermöglichen die Einbindung von bis zu drei PIR-Netzwerkkameras: Registriert der in die Kamera eingebaute Passiv-Infrarot-Melder, kurz PIR, eine Wärmebewegung, wird die Videokamera aktiviert und gleichzeitig eine Alarm-Meldung an die Secvest IP gesendet. Zusätzlich ist auch die doppelte Absicherung gegen Fehlalarm möglich. Die Konfiguration der Kamera erlaubt, die durch den PIR-Melder detektierte Wärmebewegung mittels der optischen Bewegungsfunktion der Kamera zu überprüfen. So werden übliche Fehlerquellen für PIR-Melder, wie Wärmebewegungen durch Klimaanlagen, Sonneneinstrahlungen, Heizlüftern oder Tieren, ausgeschlossen. Im Falle eines Ereignisses versendet die Kamera sofort Vor- und Nachalarmbilder an eine festgelegte E-Mail-Adresse und zeichnet gleichzeitig auf der integrierten SD-Karte oder auf ein im Netzwerk befindliches Speichermedium auf. So können Anwender unterwegs via iPhone oder am Arbeitsrechner sofort verifizieren, ob sich jemand unerlaubt in der Wohnung, im Büro oder im Ladengeschäft aufhält. Nachts aktiviert der PIR-Melder zunächst noch die integrierten Weißlicht-LEDs für eine noch bessere Videobildanalyse. Neben der visuellen Überprüfung von Alarmmeldungen ermöglicht das IP-Alarmsystem auch die Integration der bewährten Secvest-Komponenten. Etwa die bequeme Aktivierung und Deaktivierung des Alarmsystems über diverse Funk-Fernbedienungen und den Secvest-Key-2Way-Funkzylinder. Dabei informieren die einzelnen Bedieneinheiten den Benutzer stets über den Zustand des Alarmsystems: Per akustischem oder visuellem Signal. Gleichzeitig können Zusatzkomponenten aus der Mechatronik wie etwa die Funk-Fenstersicherung FTS96E in das System integriert werden. Dabei zeigt die Status-Übersicht des Webservers oder des IPhone Apps stets den Status jedes einzelnen Melders und Schaltausganges an: Seien es Funk-Rauchmelder, Öffnungsmelder, die Fenstersicherung FTS96E, der Secvest Key oder eine Innensirene.

Erweiterung zur Gefahrenmeldeanlage

Bis zu elf Funk-Melder lassen sich auf die Funk-Zonen der Secvest IP einlernen. Zusätzlich lassen sich bis zu drei Funk-Fernbedienungen einbinden. Über die IP-Zonen ist die Secvest IP mittels IP-Alarmmodul durch zwei weitere Zonen mit je vier Funk-Meldern erweiterbar. Genügend Platz, um das System zur Gefahrenmeldeanlage auszubauen. Dabei gilt zu beachten, dass herkömmliche Melder einer Alarmanlage wie Öffnungs-, Bewegungs- oder Glasbruchmelder immer nur dann aktiv sind, wenn auch die Anlage scharf geschaltet ist. Schließlich ist es ihre Aufgabe, ein unbewachtes Objekt zu schützen, sei es im privaten oder im gewerblichen Bereich. Ein Notfall oder ein Wasserschaden kann allerdings immer passieren. Daher werden medizinische Notfalltaster, Überfallmelder, Rauchwarnmelder und technische Melder permanent, also auch bei unscharfer Alarmanlage überwacht.

Hilferuf bei Überfall

Auch Überfallmelder und Überfalltaster werden rund um die Uhr überwacht. Bei einem Überfallalarm handelt es sich meist um einen stillen Alarm. So wird das Risiko vermieden, den Täter in Panik zu versetzen. Etwaige Kurzschlusshandlungen werden so ausgeschlossen. Überfallmelder gibt es als Taster und Handsender. Während Taster fest an bestimmten Positionen montiert werden – in Privathaushalten in der Regel im Eingangs- und im Schlafbereich – und somit für alle zugänglich sind, werden Handsender bestimmten Personen zugeordnet. Ausgelöst werden diese Melder per Knopfdruck.

Alarmierung bei Rauch

Rauchwarnmelder sind bei modernen Alarmsystemen Standard. Sie werden rund um die Uhr überwacht und führen zu einem akustischen Alarm. Nicht nur der integrierte Piezo-Signalgeber des Rauchwarnmelders, sondern das komplette Gefahrenmeldesystem wird bei Feuer alarmiert. Das akustische Alarmsignal ist gepulst und somit gut von einem Einbruchalarm zu unterscheiden. Auch eine Warnmeldung in Form einer E-Mail mit bis zu drei definierbaren Ereignistexten an bis zu drei E-Mail-Adressen ist möglich.

Alarmierung bei technischen Schäden

Wasserschäden können überall dort auftreten, wo Maschinen Wasser nutzen. In erster Linie handelt es sich dabei um Spül- und Waschmaschinen oder Warmwassergeräte, weshalb man gerade dort, wo derartige Geräte zum Einsatz kommen, einen Wassermelder installieren sollte. Im Falle eines gemeldeten Schadens lassen sich über Funk-Schaltausgänge Verursacher deaktivieren, die über eine Funk-Steckdose Strom beziehen. Meldet z.B. ein Wassermelder dem Alarmsystem einen Wasserschaden, so wird der Verursacher, die Waschmaschine im Keller, abgeschaltet.

Fazit

Die Abus Secvest IP ist eine IP-Alarmanlage, die alle Vorteile der Sicherheitstechnik wie Funkalarm, Mechatronik und Video und der zukunftsweisenden IP-Technologie vereint. Errichter profitieren von der bequemen Installation via Web, und Endkunden erhalten ein bedienerfreundliches Allround-Sicherheitssystem, das flexibel und einfach zu handhaben ist.

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