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Intelligente Sicherheitskonzepte:

Drahtlose M2M-Kommunikation sichert Gebäude

Mithilfe neuer Machine-to-Machine (M2M) Kommunikationslösungen lassen sich die Anlagen für die Gebäudesicherheit in einem intelligenten System zusammenführen. Zentrales Element hierfür ist eine Mobilfunkverbindung. Mit der globalen M2M Plattform von Vodafone sind bereits mehrere Tausend Privat- und Geschäftsgebäude ausgerüstet.

 (lassedesignen/Fotolia.com)

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Etwa 30Mio. Alarmanlagen überwachen in Europa Unternehmensgebäude und Fabrikhallen und auch die Überwachung per Kamera gehört längst zur Standardsicherheitsausstattung. Doch laut einer Umfrage des Beratungshauses Berg Insight wird der Betrieb bei 75% der Alarmanlagen in Europa nicht überwacht. Zudem lassen sich manche Anlagen recht einfach außer Gefecht setzen, wenn Eindringlinge ihre Kabelverbindungen durchtrennen. Und häufig haben abgelegene Gebäudeteile keinen Anschluss an das Telefonnetz, so dass Alarmanlage und Kameras nicht mit einem zentralen Sicherheitssystem kommunizieren und aus der Ferne geprüft werden können. So sind Einbrecher trotz vorhandener Sicherheitsanlagen immer wieder erfolgreich. Wer dies vermeiden möchte, kann mithilfe neuer Machine-to-Machine (M2M) Kommunikationslösungen die Anlagen für die Gebäudesicherheit in einem intelligenten System zusammenführen. Dabei werden aus Alarmanlage, Überwachungskamera und Bewegungsmeldern – bisher eher passive Beobachter – aktive, intelligente Elemente der Gebäudesicherheit. Zentrales Element hierfür ist eine Mobilfunkverbindung: In den einzelnen Geräten werden eine SIM-Karte oder ein SIM-Chip eingebaut, die alle relevanten Informationen über das Mobilfunknetz an die Monitoring-Station des Sicherheitsdienstes senden. Eine Alarmanlage z.B. gibt dann in regelmäßigen Abständen Informationen über ihren Status und benachrichtigt bei einem Vorfall automatisch die Notrufzentrale. Überwachungskameras können Aufnahmen an ein Kontrollzentrum senden und Alarm auslösen, wenn die Bewegungserkennung aktiviert wird.

Drahtlose Verbindung für alle Gebäudeteile

Als technische Voraussetzung benötigen solche M2M-Anwendungen Mobilfunknetze mit einem hohen, nach Möglichkeit internationalen Abdeckungsgrad. Außerdem müssen Standards vorhanden sein, die sicherstellen, dass Geräte, M2M-Anwendungen und die jeweilige Sicherheitsinfrastruktur zusammenarbeiten können. Beides ist bereits gegeben. Zudem gibt es am Markt kleine und robuste M2M-Kommunikationsmodule mit geringem Stromverbrauch. Einmal in eine Alarmanlage oder Überwachungskamera eingebaut, können diese Einheiten über lange Zeiträume ohne Wartungsbedarf betrieben werden. Über das M2M-Kommunikationsmodul und das Mobilfunknetz sind die Anlagen dann kontinuierlich mit einer Sicherheitszentrale verbunden. Die drahtlose Verbindung ist für Eindringlinge wesentlich schwerer zu unterbrechen als eine Festnetzleitung. Und auch abseits gelegene Gebäude ohne Festnetzanschluss können so in die zentrale Überwachung integriert werden.

Mehr Sicherheit bei geringen Kosten

Die höhere Sicherheit geht dabei nicht mit steigenden Kosten einher – eher im Gegenteil. Der Installationsaufwand ist gering, insbesondere weil keine Kabel verlegt werden müssen. Für die M2M-Module selbst ensteht nur ein geringer Wartungsaufwand, gleichzeitig können sie aber die Wartung der jeweiligen Anlagen und Geräte erheblich vereinfachen. Denn diese können per M2M-Kommunikation technische Probleme frühzeitig melden, z.B. wenn der Ersatzakku einer Überwachungskamera zur Neige geht, oder wenn eine Alarmanlage kein Signal mehr von einem Außensensor empfängt. Über eine zentrale M2M-Managementplattform können Unternehmen oder ihr Sicherheitsdienstleister in solchen Fällen Geräte aktivieren oder deaktivieren – per Mausklick und ohne vor Ort sein zu müssen.

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