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Intelligente Heimvernetzung im Trend

Liebe Leserinnen und Leser,

es ist nicht allzu lange her, da wurde man als Visionär abgestempelt, wenn man von ‚Smart Home‘ sprach. Aber durch die Energiewende hat das Thema ‚Vernetztes Wohnen‘ richtig an Fahrt aufgenommen. Auf allen wichtigen Messen werden Produkte, Technologien und Informationen zum intelligenten Haus gezeigt. Beispiele sind die Sonderschau ‚Vernetzt Wohnen und Leben‘ der drei Elektroverbände VDE, ZVEH und ZVEI auf der diesjährigen IFA in Berlin (siehe S. 16) oder die Sonderschau ‚E-Haus‘, präsentiert von der RWE Vertrieb AG und dem Fachverband Elektro- und Informationstechnische Handwerke Nordrhein-Westfalen. Auch die großen Energieversorger möchten natürlich etwas von dem riesigen Wachstumsmarkt ‚Smart Home‘ abbekommen. RWE ist in diesem Jahr mit der funkbasierten Lösung ‚RWE SmartHome‘ zur Steuerung von Elektrogeräten und Heizung in Haus und Mietwohnung in den Markt der preiswerten Hausautomatisierung eingestiegen. Der Energieversorger E.ON und die Telefunken Smart Building haben auf der IFA in Berlin erklärt, dass sie künftig bei der Entwicklung intelligenter Haustechnologie zusammenarbeiten wollen. Die Technologiepartner wollen Komponenten für die Vernetzung der gesamten Haushaltstechnik und deren Steuerung über das Internet auf den Markt bringen (siehe Artikel S. 44).

Auch für den kleinen Geldbeutel

Bisher haben die für die Installation von Gebäudeautomationssystemen erforderlichen hohen Anfangsinvestitionen die Verbreitung deutlich gehemmt. Nun gibt es mittlerweile Smart-Home-Lösungen, die modular aufgebaut sind. Dies ist zum einen wichtig für Bestandsgebäude, denn die Systeme können Stück für Stück nachgerüstet werden. Zum anderen hat der Privatkunde die Möglichkeit, nur einen Teilbereich seines Hauses zu vernetzen; er kann nach Bedarf seine intelligente Haussteuerung erweitern. Das macht das Thema Smart Home auch für Leute mit kleinem Geldbeutel erschwinglich.

Viel Spaß beim Lesen

Ihr Henning Schulz

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