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In sechsfacher Kaskade bis zu 400kW Heizleistung: Wärmepumpen gehen in Serie

Heizungswärmepumpen lassen sich abhängig von ihrer Heizleistung in Klassen einteilen. Kleinwärmepumpen sind in der Regel Serien- und Einzelgeräte, die mittels Standardschaltungen in die Wärmeerzeugung eingebunden werden. Zur mittleren Klasse zählen ebenfalls Serienprodukte, die an Planung und Installation bereits komplexere Anforderungen stellen. Großwärmepumpen sind oft im Verbund (Kaskade) angeordnete Geräte, die entweder speziell für ein Vorhaben gefertigt sind oder aber aus einer Serienproduktion stammen können. In diese Kategorie fällt z.B. die Großwärmepumpe WPF 20..66 von Stiebel Eltron.

Großwärmepumpen bieten individuell auf das Gebäude oder den Prozess abgestimmte Lösungen und Möglichkeiten. Wesentlich für den Erfolg ist die integrale Anlagenplanung. Die Erfahrung aus 30 Jahren Wärmepumpenentwicklung von Stiebel Eltron spiegelt sich in der neuen WPF-Baureihe wieder. Die besonderen Anforderungen des anspruchsvollen Objektbaus wurden in den neuen Sole-/Wasser-Wärmepumpen erfüllt, das technisch Machbare in moderne Wärmepumpentechnik umgesetzt. Die neue WPF mit den Leistungsstufen 20, 27, 40, 52 oder 66kW lässt sich bis zu sechs Mal hintereinander schalten – und deckt so auch größten Bedarf ab. Die kompakte Bauweise ermöglicht eine am europäischen Markt einzigartige Aufstellmöglichkeit: Zwei Geräte können Platz sparend übereinander gestapelt werden. So ist der Einsatz selbst bei beengten Raumverhältnissen möglich. Die Reihen- oder auch Kaskadenschaltung der Wärmepumpen bietet große Vorteile gegenüber denkbaren Einzelgeräten mit immenser Leistung. So übernimmt beispielsweise die erste Wärmepumpe die Grundlastabdeckung, ein weiteres Gerät schaltet sich nur dazu, wenn mehr Bedarf besteht. “Mit der Entscheidung für die Wärmepumpe als Heizungsanlage sichere ich mir für mindestens 15 bis 20 Jahre klare Wettbewerbsvorteile: extrem niedrige Energiekosten und eine hervorragende Umweltbilanz. Natürlich ist die Investition in die Wärmepumpenanlage hoch, insbesondere für die Bohrungen, also die Quellenerschließung. Doch noch vor Ablauf von zehn Jahren haben sich die Mehrkosten amortisiert, ganz abgesehen von den oben genannten Vorteilen,“ berichtet der Bauherr Karl Reckmann über seine Heizungsanlage seines neuen Objektes. Der Apotheker hat in seiner Heimatstadt Bottrop eine Seniorenwohnungen errichtet, bei der zwei Wärmepumpen als Heizungsanlage im Einsatz sind. Die Energie für die Beheizung kommt zu einem Großteil kostenlos aus der Erde: Aus 14 knapp 100m tiefen Bohrungen befördern PE-Leitungen die Sole ins Haus zu den in Kaskade geschalteten Geräten. Stiebel Eltron bietet ein Komplettpaket inklusive Bohrung, Anbindung der Soleleitungen an den ebenfalls inklusiven Sole-Schacht, die Einführung der Leitungen ins Gebäude und den Anschluss an die Wärmepumpen. Die unterschiedlichen Arbeitsschritte beim Bau der Seniorenwohnanlage passten zueinander, sodass keine Wartezeiten oder ähnliches den Baufortschritt behinderten. Die Quellenerschließung übernahm Geowell – das Bohrunternehmen ist eine 100prozentige Tochter von Stiebel Eltron. “Mit dem eigenen Bohrunternehmen können wir sicherstellen, dass die Quellenanlage absolut hohen Qualitätsansprüchen genügt. Das ist deshalb so wichtig, weil nachträgliche Änderungen der Wärmequelle bei Erdreichwärmepumpen entweder gar nicht oder nur mit hohen Kosten realisierbar sind“, informiert Jens Schwekendiek, Leiter Produktmarketing Systemtechnik bei dem deutschen Wärmepumpen-Unternehmen aus Holzminden. Die 23 barrierefreien Wohnungen der Bottroper Seniorenwohnanlage sind schon bezogen. Investor Karl Reckmann und die Architekten Markus Robenek und José Martin Pelegrina haben schon das nächste Projekt ins Auge gefasst: Eine alte Klosteranlage soll komplett saniert und ebenfalls zu Wohnzwecken umgebaut werden und natürlich ebenfalls mit vorbildlicher und energieeffizienter Haustechnik ausgestattet werden.

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