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Haussteuerung komplett

Viele der existierenden Hausautomationssysteme setzen im Bereich ihrer Hauszentralen auf Software-Lösungen, die es dem Endanwender schwer oder gar nicht erlauben, ihre Zentralen zu konfigurieren. Hier sind in der Zukunft investitionssichere und innovative Lösungen gefordert, die es dem Anwender oder aber auch dem Dienstleister jederzeit ermöglichen, die eingesetzten Haussteuerungssysteme auf einfache Art und Weise zu konfigurieren, zu warten oder auch zu erweitern. Das eHome EH-7106 bietet auf Grund der vorhandenen externen Schnittstellen die Möglichkeit, eine Vielzahl von Haussteuerungssystemen zu nutzen und somit auch schon bereits vorhandene Komponenten zu integrieren.
Eine zunehmende Rolle spielt die Einbindung von VoIP (Internet-Telefonie, Internet, E-Mail) und Video (Videotelefonie, Videokameraüberwachung) in die Hauszentralen. Das eHome EH-7106 setzt hier auf bekannte Basis-Technologien und ermöglicht dadurch eine universelle und zukunftssichere Einbindung von Haussteuerungssystemen verschiedener Hersteller. Da das eHome EH-7106 mit Standardschnittstellen ausgerüstet ist und geliefert wird und nicht mit einer integrierten Haussteuerungsschnittstelle in seiner Einsetzbarkeit eingegrenzt und festgelegt ist, kann mit einer preisgünstigen Visualisierungssoftware für die Zentraleinheit wie z.B. IP-Symcon (siehe Bericht in dieser Zeitschrift, S. 33) die Einbindung einer Vielzahl von Haussteuerungssystemen realisiert werden.

Visualisierung am richtigen Ort

Bei der Integration von Internet-Telefonie, Video-Telefonie, E-Mail und Internet stehen dem Eigenheimbesitzer derzeit nur Lösungen in Form von Multimedia-Centern (am Fernseher) im Wohnzimmer zur Verfügung. Dabei werden meistens Haussteuerungssysteme mit ihren Zentralen vom Multimedia-Bereich getrennt installiert. Eine genaue Betrachtung der täglichen Gewohnheiten bezogen auf Haussteuerungssysteme in Verbindung mit den Diensten wie VoIP oder E-Mail zeigt aber, dass der notwendige oder gewollte Zugriff auf solch ein System oft nur von kurzer Dauer ist und sich auf einen zentralen Bereich des Eigenheims oder Wohnbereiches beschränkt. So wird sich der Bewohner nach seiner täglichen Rückkehr ins Haus erfahrungsgemäß als erstes an einer zentralen Stelle um seine Haussteuerung bemühen und dabei auch Zugriff auf weitere Dienste haben wollen: Sind Telefonanrufe eingegangen? Wenn ja, von wem? Welche E-Mails sind eingegangen? Wurde Alarm ausgelöst? Genau an dieser Stelle sind ja die Funktionen der Steuerung von Heizung, Warmwasser, Jalousien usw. von größtem Interesse, was besonders bei einer gewollten Kostenreduzierung für Elektro- und Heizenergie in Zukunft eine immer wichtigere Rolle spielen wird und sicherlich schon bald einen zentralen Platz im modernen Haus- und Energiemanagement einnehmen wird.

Visualisierung ganz einfach?

Solange Haussteuerungssysteme, abgesehen vom Hausneubau, nicht auch bei der Sanierung von vorhandener Gebäudesubstanz auf einfachste Weise einsetzbar sind, werden solche Systeme in diesem Bereich auch weiterhin kaum berücksichtigt und eingebaut werden. Hierzu zählt natürlich auch die einfache und unkomplizierte Möglichkeit der Nachrüstung oder Ergänzung des vorhandenen Systems mit weiteren Komponenten und deren Einbindung in die Visualisierungslösungen. Wesentliche Fortschritte sind dabei im Bereich der 868MHz Funk-Haussteuerungen zu verzeichnen. Das Gerät eHome EH-7106 bietet gerade für das 868MHz System hervorragende Vorrausetzungen, da gerade hier die Möglichkeit des Einsatzes unterschiedlicher Visualisierungssoftware gegeben ist. Erst diese Möglichkeit erlaubt es dem Endanwender in einfacher und kostengünstiger Art und Weise, seine Visualisierung bzw. sein System auf der Basis einer Fernwartung anpassen zu lassen bzw. diese mit relativ geringen Kenntnissen sogar selbst anzupassen. Software-Systeme wie IP-Symcon erlauben es dann sogar, die Zentralen als Ausgangspunkt für weitere Bediensysteme wie Tablet-PCs, PDAs oder Handys zu nutzen.

Eine Zentrale – viele Systeme

Ein entscheidender Nachteil vorhandener Systeme ist, dass die Software und die Gerätebasis für die Visualisierung meist nur eine oder wenige verschiedene Haussteuerungssysteme unterstützten kann und in seiner Komplexität auf bestimmte Bereiche und Geräte festgelegt und begrenzt ist. Im Gegensatz dazu bietet das eHome EH-7106 auf Grund der vorhanden externen Schnittstellen die Möglichkeit, eine Vielzahl von Haussteuerungssystemen zu nutzen und somit auch bereits vorhandene Komponenten zu integrieren. Mit dem eHome EH-7106 in Verbindung mit der Software von IP-Symcon wird es nunmehr möglich, verschiedenste Systeme zu nutzen und sogar mehrere Systeme gleichzeitig unter einer Visualisierung einzusetzen. So ist es über die Schnittstellen USB, RS232, RS485, Ethernet und
WLan möglich, beispielsweise die Systeme EIB/KNX, ELV FS20, Moeller Xcomfort, ELV RS485, LCN, Enocean, usw. anzubinden und unter einer Software zu visualisieren.

eHome EH-7106

Das eHome EH-7106 ist ein komplett ausgerüsteter Touchscreen-Panel PC. Seine Ausstattung mit einem Intel Celeron M 800MHz Prozessor ermöglicht zum einem ein lüfterloses Design, einen energiesparenden Betrieb (ca. 20W Leistungsaufnahme bei aktivem Display) und zum anderen den Einsatz von Windows XP Embedded als Betriebssystem. Das Gerät ist für die Montage in der Wand mit einem Edelstahl-Montagerahmen und einer optional erhältlichen Wall-Mount-Box vorgesehen. Eine geeignete Wandhalterung für die Montage auf der Wand ist in Vorbereitung. Die integrierten Schnittstellen (USB, RS232, Ethernet, RS485) sorgen für eine problemlose Anbindung der Kommunikationsschnittstellen zu den Haussteuerungssystemen. Optional sind Varianten mit im Gehäuse integrierten Schnittstellen (ELV FS20 und Moeller XComfort) in Vorbereitung. Mit dem Einsatz des optional erhältlichen internen WLan-Moduls reicht somit eine Spannungsversorgung des eHome EH-7106 mit 230V Netzspannung vor Ort vollständig aus. Damit entfällt eine weitere aufwendige und kostspielige Kabelverlegung zu den zu überwachenden und zu steuernden Stellen und rechtfertigt somit den Einsatz des eHome EH-7106 im modernen Wohnungsbau bzw. bei der Sanierung.

Vielfältige Einbindungsmöglichkeiten

Im eHome EH-7106 ist durch den 512MB Hauptspeicher und der 2GB Industrie Compact-Flash-Card als Festplatte problemlos beliebige Windows-Software integrierbar. Dadurch und mit der integrierten CCD Kamera wird es erstmals möglich, auch Telefonie, Video-Telefonie, Internet-Telefonie und Video/Musik-Streaming-Anwendungen zu integrieren. Weitere externe Anschlüsse wie Video-Eingang, Sound-Anschlüsse und digitale Ein- und Ausgänge erlauben auch die Einbindung weiterer Geräte. Vier programmierbare Status-LEDs und vier programmierbare und mit LEDs beleuchtete Tasten signalisieren dem Anwender wichtige Zustände wie beispielsweise Gasalarm, Einbruchsalarm, Feueralarm oder Notruf. Durch die integrierte Emergency-Call-Taste ist das eHome EH-7106 auch zu einem breiten und universellen Einsatz im Krankenhaus- und Pflegebereich hervorragend geeignet und sichert auch hier einen qualitativ hochwertigen Zugriff des Patienten zu einzelnen Unterhaltungs- und Kommunikationsmedien bzw. ermöglicht als wesentlicher Bestandteil des Notfall-Managements durch die integrierte CCD-Kamera im Bedarfsfall zusätzlich eine zentrale Überwachung des Patienten. Das integrierte LCD-Display des eHome EH-7106 mit seinen 800×600 Pixel Auflösung besitzt einen Touchscreen. Das Display ist konfigurierbar abschaltbar, so dass die Leistungsaufnahme des Gerätes im aktiven und im ruhenden Betrieb noch einmal deutlich absinkt. Damit wird die für eine Haussteuerungszentrale geforderte geringe Leistungsaufnahme erreicht. Ein Druck auf das Display oder auf eine der integrierten Tasten reicht aus, um das Display wieder zu aktivieren.

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