Haus Grub: Designer-Landhaus intelligent vernetzt

Zauberhaft ist das Bergpanorama mit der Streif des berühmten Hahnenkamms im Hintergrund. Im Zusammenspiel von Altholz und Naturstein aus den Hohen Tauern, von Glas und Schmiedeeisen passt sich das neu gebaute Landhaus Grub gelungen in die Umgebung ein. Die Naturmaterialien stehen dabei in harmonischem Kontrast zur modernen geradlinigen Architektur, den frischen Designelementen und Hightech im Inneren. Modernste Entertainment- und Haustechnik-Lösungen sorgen für Komfort und Sicherheit.
An der Stelle des heutigen Hauses Grub stand einst ein gleichnamiges Bauernhaus. Leider war dessen Substanz so verfallen, dass es nicht gerettet werden konnte. Das Designteam um Franz Obermoser entwarf daher ein neues Gebäude, das mit seiner Alpenarchitektur optisch in die Kitzbüheler Landschaft passt. Charakteristisch von außen ist die obere, komplett mit Altholz verkleidete Etage. Dieses Holz stammt aus abgebrochenen Häusern und Scheunen der Umgebung und vermittelt einen einzigartigen Charme. Das Erdgeschoss ist weiß getüncht und bildet in Kombination mit den großen Fensterflächen einen eleganten Kontrast. „Wichtig beim Bau war uns die Zusammenarbeit mit regionalen Meisterbetrieben, die hauptsächlich mit heimischen Materialien arbeiten“, berichtet Franz Obermoser. Auch im Inneren dominieren Naturstoffe: Über das gesamte Obergeschoss erstreckt sich ein offener Wohnraum mit Sichtdachstuhl in Fichte-Altholz. Große Fensterfronten machen die Räume hell und freundlich. Dem Wohnraum vorgelagert ist eine Terrasse mit Ausblick in die Berge und auf Kitzbühel. Ein offener Kamin sorgt für wohlige Wärme, das cremefarbene Ledersofa lädt zum Lesen oder zum gemütlichen Fernsehabend ein. Nebenan, ebenfalls mit Blick auf den Kamin, steht ein großer Holztisch mit dunklen Lederstühlen für zehn Personen. L-förmig ist dieser Essbereich mit der offenen Küche verbunden. Die Designerküche mit ihren glatten Holzfronten und hochwertigen Einbaugeräten macht Kochen zu einem emotionalen Erlebnis. Im Erdgeschoss liegen drei Schlafräume mit exklusiven Bädern. Diese sind ausgestattet mit Marmorböden, Terrastone, eleganten Waschtischen und einer freistehenden Badewanne. Ein Traum ist auch das Untergeschoss: Hier hat das Team von Franz Obermoser einen kleinen Wellnesstempel eingerichtet: Zirbensauna, Dampfbad, Erlebnisdusche und Whirlpool vom Feinsten auf Marmorboden und einen freistehenden Küchenblock mit Theke und Hockern in der Mitte. Aus der Arbeitsfläche lässt sich auf Knopfdruck ein Flachbildschirm ausfahren und drehen, sodass er von der Sauna, den Ruheliegen oder der Dusche gesehen werden kann. Auch einen offenen Kamin gibt es hier. Der Clou aber, nicht nur für Weinliebhaber, ist der integrierte nur mit Glaswänden abgetrennte und wohltemperierte Weinkeller. Komfort im Haus bietet aber nicht nur die hochwertige Einrichtung, sondern vor allem die intelligente Gebäudetechnik, die der System-Integrator Roman Mitterer aus Aurach geplant, installiert und programmiert hat. Neben der gesamten Elektrotechnik war er auch für alle Entertainment-Lösungen verantwortlich. Sämtliche Komponenten wie Heizung, Jalousien, Sauna und Licht hat er via KNX/EIB-System verbunden. „Der Gira-HomeServer steuert sozusagen als Gehirn die Technik und ist gleichzeitig Schnittstelle zum Internet. Via Mobiltelefon lässt sich dann bei der Fahrt ins Haus schon mal die Heizung hochfahren“, erklärt er eine der intelligenten Funktionen. Im Haus lässt sich die Technik unkompliziert über einen Touchscreen bedienen, der Gira-Control 9 Client in Glas Umbra. Dieser ist im Obergeschoss in eine Holzfront integriert. An ihm können auch E-Mails, Staumeldungen oder selbst verschiedene Webcams auf den Bergen abgerufen werden. Individuell vorprogrammierte Lichtszenen sind hier gespeichert und können per Fingerdruck aktiviert werden. Alternativ lassen sich diese aber auch über Gira-Tastsensoren im Gira-Schalterdesign Esprit Glas Umbra an der Wand schalten. In den Fluren sorgen Bewegungsmelder für eine bedarfsgerechte Beleuchtung. Guten Sound garantiert das Revox-Multiroom-System. Mit ihm kann über Revox-Bedieneinheiten im Gira-Schalterdesign in allen Räumen und vier voneinander unabhängigen Zonen auf zentrale Audioquellen zugegriffen werden, u.a. auf einen Audioserver und das Internetradio. Für die gute Klangqualität sind überall hochwertige Lautsprecher von Revox installiert. Das Multiroom-System ist nahtlos in die Gira-Gebäudetechnik integriert, daher lassen sich verschiedenste Szenarien je nach Bedarf programmieren und jederzeit wieder ändern. Wird beim Betreten des Hauses die ‚Welcome‘-Taste gedrückt, geht im Flur, Treppenaufgang und im Wohnbereich das Licht an und eine dezente Hintergrundmusik erklingt. Beim Verlassen des Hauses kann einfach ‚Zentral aus‘ gedrückt werden und alle definierten Energiefresser im Haus werden abgeschaltet. Für ein Plus an Sicherheit hat Roman Mitterer auch eine Gira-Türkommunikation mit Videofunktion im Haus installiert. „Dank der Kamera mit Nachtfunktion kann man – auch wenn’s dunkel ist – an der Wohnungsstation sehen, wer an der Tür klingelt. Man kann mit der Person sprechen und die Tür öffnen – oder aber auch nicht“, weiß Roman Mitterer die Funktion zu schätzen. Ebenfalls für Sicherheit sorgt die Kontrollfunktion des HomeServers – so lassen sich Störmeldungen beispielsweise der Heizung auch per SMS ans Mobiltelefon schicken. „Und falls man sich bei der Fahrt zur Piste nicht ganz sicher ist, ob die Kaffeemaschine ausgeschalten ist, lässt sich einfach die entsprechende Steckdose mit dem iPhone aus der Ferne abschalten.“ Das intelligente Landhaus ist also nicht nur komfortabel und spart Strom, wo es möglich ist, sondern bietet zudem Sicherheit im Alltag.

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