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Frische Frühlingsstimmung bei den E-Handwerken

Die Stimmung in den rund 74.000 elektro- und informationstechnischen Handwerksbetrieben in Deutschland hat sich von der historisch kühlen Witterung im Frühjahr 2013 etwas anstecken lassen. So ist bei der Frühjahrskonjunkturumfrage des Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH) der Geschäftsklimaindex im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 74 auf 68 Punkte leicht gesunken. Gleichwohl beurteilten 88% (Vorjahr: 94%) der befragten Unternehmen ihre aktuelle Geschäftslage positiv mit den Noten ‚befriedigend‘ (40%) oder ‚gut‘ (48%). Die Betriebe berichteten, dass vor allem die Aufträge von privaten Auftraggebern nachgelassen hätten, aber auch die Geschäfte mit der gewerblichen Wirtschaft hätten sich abgekühlt. Unverändert gut ist die Auslastung: 22% (Vorjahr: 25%) meldeten ein Auftragspolster von ein bis zwei Monaten, weitere 24% bis zu vier Monaten und länger. Noch hat sich der moderate Abwärtstrend nicht spürbar auf die Beschäftigung durchgeschlagen, unverändert bietet nahezu jeder dritte Befragte offene Stellen an. 17% der Unternehmen haben im zurückliegenden Halbjahr zusätzlich Leute eingestellt, 69% hatten eine stabile Beschäftigung. Auch ist die Perspektive auf das kommende Halbjahr grundsätzlich positiv: Über 70% erwarten, dass die Lage gut bleibt, 13% setzen auf Besserung. Nur einer von zehn Betrieben glaubt, dass die Beschäftigungssituation schlechter wird. Einkaufspreise gestiegen 26% der Befragten im Handwerksbereich (Vorjahr: 38%) berichteten von höheren Umsätzen,10% im Handelsbereich (Vorjahr: 19%). Unverändert ziehen die Einkaufspreise an: 76% der Betriebsinhaber haben in den vergangenen sechs Monaten gestiegene Einkaufspreise festgestellt und nur drei von zehn konnten höhere Verkaufspreise am Markt durchsetzen.

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