Fertighaus mit Einzelraumreglern ausgestattet – Energiesparlücke geschlossen

Kurz vor Weihnachten 2008 zogen Georg Hübner und seine Lebensgefährtin Heide Rädlein in ihr Fertighaus ein. Eine kurze Bauzeit, ein gutes Preis-Leistungsverhältnis sowie der Einsatz von erneuerbaren Energien und fortschrittlicher Technik – das sind einige der Gründe dafür, dass sich das Paar im neuen Heim gleich wohl fühlte. Doch ein Detail erwies sich als unpraktisch und erfüllte den Anspruch der Bauherren, so viel Energie wie möglich einzusparen, nicht vollständig – die Heizungsregelungstechnik. Diese Lücke wurde geschlossen, indem die vorhandenen Heizungsregler durch die programmierbaren und energiesparenden Einzelraumtemperaturregler FIT von Eberle Controls ausgetauscht wurden.
Für den Maschinenbautechniker und die Produktmanagerin aus Bamberg waren Umweltschutz und Energiekostenersparnis wichtige Faktoren bei der Hausplanung. Nach eigenen Recherchen und Beratung durch den Haushersteller, die SchwörerHaus KG, entstand ein KfW-60-Haus samt kontrollierter Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung, mit Photovoltaikanlage für die Stromerzeugung und Solarzellen für die Warmwasserbereitung. „Wir sind absolut glücklich über die intelligente Haustechnik. Gerade die Wärme-Gewinn-Technik schafft ein dauerhaft angenehmes Klima durch den regelmäßig stattfindenden kompletten Luftaustausch und die Frage nach der richtigen manuellen Lüftung stellt sich nicht mehr“, so Heide Rädlein. Beim Heizsystem hat sich das Paar für eine Elektro-Fußbodenheizung in den beiden Bädern und für die Wärme-Gewinn-Technik in den übrigen Räumen entschieden. Die Unabhängigkeit von der unkalkulierbaren Entwicklung der Öl- und Gaspreise war hier maßgeblich. Die Reduzierung des Wärmeenergiebedarfs erfolgt über das Wärmerückgewinnungssystem: Der Energieinhalt aus der Abluft wird genutzt, um die neu zugeführte Luft auf Temperatur zu bringen. Ist es draußen kalt, wird die Zuluft erwärmt, im Sommer wird sie gekühlt.

Einfach, komfortabel und exakt

SchwörerHaus baute im Hause Hübner/Rädlein zunächst nicht programmierbare Temperaturregler in den einzelnen Räumen ein. Doch die Bauherren wollten auch hier einen maximalen Energiespareffekt erzielen: „Die Merkzifferanzeige war uns nicht genau genug. Ich wollte nicht überall im Haus zusätzlich Thermometer aufstellen müssen, um sehen zu können, wie warm es wirklich ist“, so Georg Hübner. „Wir wollten Temperaturregler, die einen exakten Wert anzeigen, einfach und komfortabel in der Handhabung sind und dabei effektiv arbeiten.“ „Das zweite Hauptziel war, den Energieverbrauch zu reduzieren, ohne das Heizverhalten ändern zu müssen“, ergänzt Heide Rädlein.

Energieeinsparung von 9% mit Einzelraumtemperaturreglern

Die Bauherren setzten sich mit Ralf Dietze, dem Installateur von SchwörerHaus, in Verbindung und baten ihn um einen Tipp. Er empfahl den Einbau der FIT-Einzelraumtemperaturregler vom Nürnberger Hersteller Eberle Controls. Georg Hübner machte sich im Internet schlau und informierte sich über die vielen nützlichen Funktionen des energiesparenden FIT. „Der Regler ist mir gleich aufgefallen, weil es ihn in schönen Farben gibt, er sich also optimal ins Raumkonzept integrieren lässt und dabei sparsam mit dem Energieverbrauch ist. Besonders gut hat mir der blaue FIT gefallen“, erinnert sich der Maschinenbautechniker. Die Bauherren ließen deshalb unlängst die Temperaturregler im Wohnzimmer sowie im Kinder- und Gästezimmer in der oberen Etage durch FIT austauschen. In den übrigen Räumen sind weiterhin die einfachen Varianten installiert. Nach einer kompletten Heizsaison mit dem langen und sehr kalten Winter 2010/2011 standen konkrete Einsparungswerte fest: „Mit FIT konnten wir selbst in unserem Niedrigenergiehaus eine signifikante Energieeinsparung von 9% erreichen.“ Dipl.-Ing. Werner Weickmann, Produktmanager Heiztechnik bei Eberle Controls, erwartete im Vorfeld eine Energieersparnis von bis zu 8%.

Multifunktional

Den ökonomischen Umgang mit der Ressource Energie machen diverse Funktionen des FIT möglich: Die Optimum-Start-Funktion vermeidet unnötig langes und teures Vorheizen, denn der FIT ‚lernt‘ im Laufe der Zeit, welcher Vorlauf notwendig ist, um die gewünschte Temperatur zur eingestellten Uhrzeit zu erreichen. Das empfindet Georg Hübner als einen besonderen Komfort: „Ich gehe morgens bereits um 6 Uhr außer Haus und meine Lebensgefährtin erst gegen halb neun. Ich komme also auch am Nachmittag früher nach Hause. Mit dem FIT muss keiner von uns im Winter kalte Räume betreten, denn die gewünschte Temperatur wird wirklich minutengenau erreicht.“ Fahren die Bewohner mal für ein paar Tage weg, kann die Temperatur in dieser Zeit abgesenkt und mit der Urlaubs-Funktion pünktlich zur Rückkehr wieder auf ein angenehmes Raumklima erhöht werden. Dazu muss lediglich das Datum von Urlaubsbeginn und -ende eingegeben werden. Geht man nur für einige Stunden außer Haus, kann die Temperatur in dieser Zeit mit dem Kurzzeittimer den jeweiligen Bedürfnissen angepasst werden, ohne dass ein Eingriff ins Programm nötig wäre. Ist die Temperatur üblicherweise unter der Woche tagsüber abgesenkt, kann sie der Nutzer bei einem Urlaubs- oder Krankheitstag über die Zuhause-Funktion schnell und unkompliziert anheben.

Regelverfahren für spezielle Anwendungen

FIT zeigt den Energieverbrauch der jeweils letzten Tage bis hin zu den vergangenen zwölf Monaten an. Der Nutzer bekommt alle notwendigen Informationen, um den raumspezifischen Heizenergieverbrauch zu optimieren. Neben einem proportionalen Regelverfahren bietet FIT auch eine Zwei-Punkt-Regelung. Für spezielle Anwendungen, bei denen die häufige Brennerschaltung vermieden werden soll, kann eine Wiedereinschaltverzögerung vorgegeben werden. Auch bei zusätzlichen Wärmequellen wie Sonneneinstrahlung oder Kachelöfen kann Energie eingespart werden: Die Heizleistung wird zurückgefahren – eine individuell einstellbare Grundwärme wird jedoch nicht unterschritten. Lange Aufheizzeiten, gerade bei Fußbodenheizungen werden auf diese Weise vermieden.

Leicht bedienbar für Handwerker und Endkunden

FIT zeichnet sich darüber hinaus durch eine hohe Bedienerfreundlichkeit aus – sowohl für den Handwerker bei der Installation, als auch für den Endkunden beim Programmieren. „Die Installation gestaltet sich sehr einfach und schnell. Die in den Regler integrierte Echtzeituhr ist ein komfortables Feature, da sie werkseitig bereits korrekt eingestellt ist und eine deutliche Zeitersparnis bei der Geräteinstallation bedeutet. Die intuitive Klartextanzeige macht eine Bedienung außerdem ganz ohne Anleitung möglich“, erläutert Installateur Ralf Dietze, nachdem er den FIT im Hause Hübner/Rädlein erstmals eingebaut hat. Die Bauherren wissen die einfache Bedienung ebenso zu schätzen, denn das große Display mit Hintergrundbeleuchtung ermöglicht das einfache Ablesen der angezeigten Werte und das Bedienen des Steuerelements selbst bei ungünstigen Licht- und Sichtverhältnissen. Die genaue Einstellung der Zeitschemata kann auch bequem bei abgenommenem Bedienteil durchgeführt werden. Trotz der Vielzahl nützlicher Funktionen ist die Anzeige übersichtlich gegliedert und der Nutzer sieht nur die Informationen, die er gerade benötigt.

Das könnte Sie auch interessieren

Drei Meisterstipendiaten legen erfolgreich Abschlussprüfung ab

Seit 2015 lobt die Initiative Elektromarken. Starke Partner. jährlich zehn Meisterstipendien aus. Die Unterstützung der 17 Markenhersteller erzielte viele positive Resonanzen und trägt bereits Früchte: Drei der Meisterstipendiaten 2016 haben mittlerweile erfolgreich ihren Meisterabschluss in der Tasche. Auch in diesem Jahr lobt sie wieder Meisterstipendien aus.

Anzeige
VDE-Forum zur Deutschen NormungsRoadmap ‚Elektrische Energieeffizienz‘

Vom 5. bis 6. Dezember 2017 findet in der alten Schlosserei der Energieversorgung Offenbach (EVO) das VDE-Expertenforum zur Deutschen Normungs-Roadmap ‚Elektrische Energieeffizienz‘ statt. Bei steigenden Energiepreisen und knappen Energieressourcen hängen Wohlstand und Wettbewerbsfähigkeit immer mehr von der Fähigkeit ab, den Einsatz von Energie möglichst effizient zu gestalten.

Experte für Arbeitgebermarke verstärkt die Elmar-Jury 2017

In diesem Jahr verleiht die Initiative ‚Elektromarken. Starke Partner.‘ erstmals einen Elmar für den besten Arbeitgeber. Die neu geschaffene Kategorie richtet sich an alle Elektrohandwerksbetriebe, die außergewöhnliche sowie innovative Mitarbeiterkonzepte entwickelt und umgesetzt haben. Als Spezialist für das Thema Arbeitgebermarke ist dieses Jahr der deutsche Employer Branding-Stratege Ingo Müller Teil der vielseitig versierten ELMAR-Jury.

German Brand Award für Merten

Schneider Electric gehört mit seiner Marke Merten zu den Preisträgern des German Brand Award 2017, der vom Rat für Formgebung und dem German Brand Institute verliehen wird. Mit dem Award werden erfolgreiche Markenführung und nachhaltige Markenkommunikation ausgezeichnet.

Grundlagen und Planungshilfen für die Gebäudeautomation

Die Richtlinienreihe VDI3814 ‚Gebäudeautomation‘ wird derzeit vollständig überarbeitet. Ziel ist es, die bisher getrennten Planungsansätze der Anlagenautomation nach VDI3814 mit denen der Raumautomation nach VDI3813 zusammenzuführen. Weite Teile der bisherigen VDI3814 konnten in die EN ISO16484 überführt werden. Die neue VDI3814 soll wieder den aktuellen Stand der Technik in Planung und Ausführung von Gebäudeautomation beschreiben. Unter Gebäudeautomation werden dabei alle Maßnahmen, Einrichtungen, Prozesse, Software und Dienstleistungen zur automatischen Steuerung und Regelung, Überwachung, Optimierung und Bedienung sowie für das Management zum zielsetzungsgerechten Betrieb der Technischen Gebäudeausrüstung verstanden.

Deutsche setzen bei der Beleuchtung auf LED-Technik

LED-Licht spart Energie und damit Kosten. Zudem halten LED-Leuchtmittel um ein Vielfaches länger als konventionelle Leuchtmittel.