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Energieeffizienz durch LON

Energetisch hochwertige Gebäude werden sich in Zukunft auch dadurch auszeichnen, dass die Stromkosten für Beleuchtung und Klimatisierung gering bleiben. Hier bietet die LON-Technologie gute und wirksame Möglichkeiten. Mit LON lassen sich Netzwerke aufbauen, in denen die Geräte und betriebstechnischen Anlagen untereinander über eine einheitliche ‚Sprache‘ kommunizieren und ihre Aktivitäten ‚intelligent‘ aufeinander abstimmen können. Die Kommunikation reicht vom einzelnen Heizungsventil und Lichtschalter bis hin zu Kessel- und Kälteanlagen. Konkret heißt das, dass Sensoren zunächst einmal feststellen, ob ein Raum benutzt wird oder nicht. Wird er nicht benutzt, geht das Licht automatisch aus, und Heizung und Lüftung werden herunterregelt. Im Winter bleiben die Jalousien oben, um die Sonneneinstrahlung zur Unterstützung der Heizung zu nutzen, im Sommer werden sie geschlossen, um Aufwärmung zu vermeiden und die Kühllast zu senken. Wird ein Raum benutzt, arbeiten Heizung, Beleuchtung, Klimatisierung und Beschattung so zusammen, dass der Nutzer komfortable Bedingungen vorfindet. An diese Raumautomation schließt sich nahtlos die Regelung der Primärsysteme wie Heizkessel, Klima- und Kälteanlagen an. Sie arbeiten auf Basis der bereits autonom optimierten Bedarfsanforderungen der Raumautomation und können so zusätzlich Verluste bei der Erzeugung und Verteilung der Energie reduzieren. Durch ein konsequent umgesetztes Gebäudeautomationskonzept mit integrierter Raumautomation lassen sich bis zu 65% der Beleuchtungsenergie und bis zu 35% der Heiz- und Kühlenergie einsparen. In der Gesamtbilanz kann der Primärenergiebedarf – und damit auch die Energiekosten im Gebäudepass – so um bis zu 50% gesenkt werden.

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