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Einlass per Fingerabdruck

Für Vergessliche mag es wie ein schöner Zukunftstraum klingen: In die eigene Wohnung kommen ohne einen Schlüssel zu benötigen und stattdessen einfach per Fingerabdruck die Tür öffnen. Diesen Traum hat sich Klaus Feyrer erfüllt: Per Fingerabdruck kann der selbstständige Elektromeister die Tür zu seinem Eigenheim im bayerischen Malgersdorf öffnen. Aber nicht nur das: Besucher werden über die Videoanlage identifiziert. Die Hausbewohner können dann mit ihnen über die Anlage direkt kommunizieren. Doch bis es so weit war, musste noch ein wenig Vorarbeit geleistet werden.

 (Bild: Schneider Electric GmbH)

(Bild: Schneider Electric GmbH)


Da Feyrer ein Freund moderner Technik ist, war es nur konsequent, gleich auch auf ein neues Haus zu setzen – mit allen notwendigen gebäudetechnischen Finessen: Im November 2011 starteten die Bauarbeiten des Eigenheims. Mit der Entscheidung für einen Anbieter der Türsprechanlage ließ sich Feyrer zunächst Zeit, bis die Grundmauern standen und der Außenputz aufgebracht werden sollte. Anstatt auf einen analogen Anschluss zu setzen, entschied er sich für neue digitale Technologie – eine IP-Anlage. „Schon bei der Planung hatte ich im Hinterkopf, dass es das Neueste auf dem Markt sein sollte. So war klar, dass es auf eine Anlage mit IP hinauslaufen würde. Das wurde bei der Verkabelung des Hauses auch mitberücksichtigt.“ Der Vorteil einer Anlage mit Netzwerktechnologie liegt auf der Hand: Zum einen ist die Lösung vollständig digital – für die Übertragung von Ton und Bild ist nur ein Netzwerkkabel notwendig. Die Spannungsversorgung erfolgt mit ‚Power over Ethernet‘-Technologie über das gleiche Kabel. Zum anderen können nachträglich weitere Teilnehmer oder IP-Stationen angebunden werden – 1.000 Teilnehmer und die Option, mehrere Gespräche gleichzeitig zu führen, wären so möglich.
 (Bild: Schneider Electric GmbH)

(Bild: Schneider Electric GmbH)

Auswahl des Anbieters

Bei der Auswahl eines geeigneten Anbieters setzte Feyrer direkt auf Ritto. In seiner langjährigen Arbeit als Elektroinstallateur hatte er mit der Marke und ihren Produkten bereits gute Erfahrungen gemacht. Reinhold Wagner, Gebietsleiter von Ritto, stand Feyrer nicht nur bei diesem Projekt hilfreich zur Seite. Zudem bot Ritto ein ansprechendes Design. Feyrer entschied sich für die Acero pur Türstation aus Edelstahl: „Das Aussehen der Türsprechanlage war für mich ein wichtiges Kriterium bei der Entscheidung. Andere Hersteller boten nicht die hochwertige Optik, die ich mir vorgestellt hatte.“ Einen Großteil der Elektroinstallation und Verkabelung im Haus konnte Feyrer als gelernter Elektromeister selbst bewerkstelligen. Die Montage verlief einfach: Da es sich um einen Neubau handelte, konnte das zusätzliche Netzwerkkabel für die IP-Station direkt mitverlegt werden. Das Netzwerkkabel verbindet die Video-Türstation am Eingang und das Schaltgerät für den Türöffner mit der Video-Hausstation im Inneren des Gebäudes. Zur Konfiguration der einzelnen Komponenten ist nur ein handelsüblicher PC notwendig, der mit dem Netzwerk verbunden ist. Über ein Programm auf dem Rechner lässt sich die Anlage den Bedürfnissen der Nutzer entsprechend einstellen. Klingelt jemand an der Haustür, wird das Signal direkt mit einer Übertragungsrate von 100Mbit/s gesendet. Ein Umsetzer ist nicht mehr nötig, stattdessen überträgt das Netzwerk die Aufnahme der Türstation an die Video-Hausstation. Die Feyrers können sich dann entscheiden, ob sie den Besucher willkommen heißen und per Knopfdruck die Tür öffnen. Besonders das Fingerprintmodul an der Türstation stellt für die Hausbewohner eine Erleichterung dar, denn damit können sie sich ganz ohne Schlüssel identifizieren und die Haustür öffnen: Mit dem Modul wird der Fingerabdruck zunächst gescannt. Das System gleicht diesen mit den abgespeicherten Berechtigungen ab und öffnet die Haustür, wenn der Fingerabdruck identisch ist.

 (Bild: Schneider Electric GmbH)

(Bild: Schneider Electric GmbH)

Eigenes Referenzobjekt

Obwohl Klaus Feyrer viele Ritto-Produkte aus der Praxis bereits kannte, war der Einbau des Ritto-IP-Systems für ihn selbst eine kleine Premiere. „Als Elektromeister habe ich die Anlage bisher noch nicht bei Kunden verbaut. Die Installation an meinem eigenen Haus war somit eine Art Pilotprojekt.“ Seit September 2012 ist die Anlage in Betrieb – kleine Verzögerungen gab es nur beim Einbau des Fingerprintmoduls: „Ich wollte unbedingt das neueste Modell, das ich zu Beginn des Projekts nur von Messen her kannte. Es passte optisch am besten zu einem Privathaus.“ Als einer der ersten Anwender kam Feyrer in den Genuss des neuen Ritto-Fingerprintmoduls aus der Portier-Serie. Nach einigen Monaten mit der neuen Ritto-IP-Anlage sind die Feyrers rundum zufrieden. Die installierte Anlage dient dem Elektrohandwerksbetrieb von Klaus Feyrer inzwischen auch als eigenes Referenzobjekt für potenzielle Kunden, die sich ebenfalls für eine IP-Anlage interessieren.

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