Sichere Crimpverbindungen

Eine Frage des Systems

In der Verbindungstechnik sind saubere und fehlerfreie Crimpverbindungen das Maß aller Dinge. Damit diese routiniert von der Hand gehen und optimal ausfallen, bedarf es eines abgestimmten Systems aus Werkzeug und Verbinder.

Das Crimpen von Verbindungen ist fester Bestandteil im Alltag eines jeden Elektrikers. Profis wissen nur zu gut, wie wichtig eine korrekte Crimpverbindung ist, damit es nicht zu Störungen in den elektrischen Installationen kommt und die Verbindung möglichst langlebig ist. Die Qualität der Crimpverbindung ist abhängig von verschiedenen Faktoren. Zum einen zählt die Erfahrung des Handwerkers und dessen Muskelkraft. Zum anderen hängt das Ergebnis maßgeblich mit dem Crimpwerkzeug und dem verwendeten Kabelschuh zusammen. Wer hier nicht auf qualitativ hochwertige Produkte setzt, riskiert eine fehlerhafte und minderwertige Verpressung, die zu erhöhten Übergangswiderständen mit Temperaturerhöhungen und im schlimmsten Fall zu Bränden führen kann. Ein glatter Pressvorgang und eine saubere Verbindung gelingen dann am besten, wenn die Wahl von Presswerkzeug und Verbindern mit System getroffen wird. Das bedeutet, dass sowohl Werkzeug als auch Kabelschuh kompatibel sein müssen. Klauke, etablierter Hersteller von Verbindungstechnik und Werkzeugen, hat diese Notwendigkeit in den Fokus der Produktentwicklung gestellt und konzipiert Werkzeug und Zubehör in Hinblick auf eine effiziente Arbeit mit Systemlösung.

Die Klauke Syncro-Linie

Vor diesem Hintergrund wurde speziell für gleichbleibend optimale Pressverbindungen die Klauke Syncro-Linie entwickelt. Bei dieser Linie handelt es sich um eine Überarbeitung der etablierten Klauke Presswerkzeuge. Zu der Syncro-Linie gehören beispielsweise die Presse „K05“ und die Erweiterung „K05 D“. Zukünftig werden die neu entwickelten Pressmodelle „K06“ und „K09“ die Linie ergänzen, die Klauke dem Handel in Kürze präsentieren wird. Die Syncro Crimpwerkzeuge sind auf die mechanische Sechskant-Pressung ausgelegt, die zu den gängigsten Pressformen gehört, da sie sich hervorragend für Kupferleiter eignet. Die Sechskant-Pressung zeichnet sich durch die gleichmäßig von allen Seiten wirkende zentrische Krafteinwirkung aus, weshalb diese Form, neben der Dornpressung, zu den sichersten und bewährtesten Pressungen gehört und nach wie vor von vielen Elektrikern bevorzugt wird.

(Bild: Gustav Klauke GmbH)

Gelingsicher und leicht Crimpen

Das Besondere der Syncro Crimpwerkzeuge liegt im handlichen Komfort. Die Synchron-Profilscheiben können auf beiden Seiten gleichzeitig bequem per Einhandbedienung eingestellt werden. Dank markiertem Stellrad wird der jeweilige passende Querschnitt ausgewählt und die ausgefeilte Ergonomie der geformten 2-Komponenten Handgriffe ermöglicht ein sicheres Arbeiten ohne Abrutschgefahr. Zudem lenkt die Hebelwirkung die aufgewandte Kraft exakt an die richtige Stelle, was den Kraftaufwand erheblich reduziert.

Die Syncro-Familie – passt zu jeder Anwendung

Zum bewährten Klauke-System gehört neben dem Werkzeug auch der passende Verbinder. Ganz gleich, ob Rohrkabelschuh oder DIN-Kabelschuh, ob für massive, feindrähtige oder mehrdrähtige Leiter, isoliert oder nicht-isoliert – die Wahl eines hochwertigen Kabelschuhs ist immer lohnenswert. Da jeder Verbindertyp unterschiedliche Anforderungen an die Verpressung stellt, bietet die Klauke Syncro-Serie verschiedene Modelle von Pressen, die auf die jeweiligen Ansprüche von Verbindern und Rohrkabelschuhen mit Querschnitten von 6-50 mm² spezialisiert sind.

Die Standard-Serie

Die klassischen Rohrkabelschuhe lassen sich mit der „K05“ am besten crimpen. Klauke Rohrkabelschuhe der Standard-Serie gehören zu den meistgenutzten Verbindern, da sie besonders gut für mehrdrähtige Leiter geeignet sind und sich durch eine besonders hohe Verarbeitungsqualität auszeichnen.

Die DIN-Serie

Extra auf DIN-Kabelschuhe ausgerichtet ist die „K05 D“. Besonders im Bereich der Energieversorger wird im Zuge von Arbeitsaufträgen ausdrücklich die Verwendung von Presskabelschuhen nach DIN-Serie vorgegeben. Kabelschuhe nach DIN 46235 eignen sich für ein-, mehr-, fein- und feinstdrähtige Kupferleiter, was sie zu absoluten Multitalenten macht. Die praktischen Markierungen auf den Kabelschuhen geben Auskunft über Herkunft und Einsatzgebiet des Kabelschuhs. So sind beispielsweise die Herstellerkennung, die Werkzeugkennziffer und der vorgesehene Nennquerschnitt des Leiters ablesbar. Keinesfalls sollten DIN-Kabelschuhe mit einem Presswerkzeug für normale Rohrkabelschuhe bearbeitet werden – es drohen sonst Überpressungen, da der Durchmesser bei gleichem Querschnitt von Rohrkabelschuhen geringer ist als von Kabelschuhen nach DIN.

Eine Frage des Systems
Bild: Gustav Klauke GmbH Bild: Gustav Klauke GmbH


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