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EEBUS-Kommunikationsprotokoll Spine

Spezifikationen für intelligentes Laden von Elektroautos stehen zum freien Download bereit

Nach dem letzten Praxistest im Audi-Werk in Brüssel mit zahlreichen Teilnehmern sowie der ersten Serien-Integration im vernetzten Ladesystem des Audi E-tron stehen die EEBUS-Spezifikationen für die E-Auto Ladetechnik nun allen Herstellern frei zur Verfügung.

 (Bild: EEBus Initiative e.V.)

(Bild: EEBus Initiative e.V.)

EEBUS schafft damit die Voraussetzungen für netzverträgliches, verteiltes Laden von E-Autos – vom Privathaus bis zum Bürogebäude. Das EEBUS-Kommunikationsprotokoll Spine (Version 1.1.1) und die detaillierten Beschreibungen aller definierten Anwendungsfälle stehen auf der Webseite der Initiative zum Abruf zur Verfügung. Mit den im Standard definierten Anwendungsfällen können sich E-Autos und Ladesäulen mit einem Energiemanagement-System über Herstellergrenzen hinweg vernetzen. Alle beteiligten Hersteller bereiten ihre Produkte damit frühzeitig für die Netzintegration der Elektromobilität vor und helfen, den Bedarf an Netzausbau zu minimieren. „Die Veröffentlichung der standardisierten EEBUS-Spezifikationen, auf die bereits mehrere Branchen ihre Lösungen aufbauen, wird ihre internationale Akzeptanz fördern“, sagt Peter van Praet, CCO von EVBox. Um das Energiemanagement in der E-Mobilität weiter zu harmonisieren, arbeitet die EEBUS Initiative seit Anfang 2019 mit der Open Charge Alliance (OCA) zusammen. Während EEBUS die Vernetzung energierelevanter Systeme in Gebäuden standardisiert, hat die OCA mit OCPP den führenden Standard entwickelt, um öffentliche Ladesäulen und deren Managementsysteme zu vernetzen. Die beiden Organisationen tauschen ihre Anwendungsfälle aus und harmonisieren die Schnittstellen zwischen ihren Kommunikationsprotokollen. Ziel der Kooperation ist es, Ladesäulen in Haushalten, in gewerblichen Parkgaragen und im öffentlichen Raum mit einheitlichen Techniken in das Stromnetz zu integrieren.

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