Anzeige
Anzeige

DIBt nimmt Rauchabzüge für Aufzugfahrschächte in Bauregelliste auf

Im aktuellen Entwurf vorgesehener Änderungen der Bauregelliste für die Ausgabe 2007/2 hat das Deutsche Institut für Bautechnik (DIBt) unter Punkt 3.13 / Teil C nun ‚Rauchabzüge in Fahrschächten von Aufzügen‘ neu aufgenommen. Hintergrund für die Aufnahme von Rauchabzugssystemen für Aufzugsschächte in die Bauregelliste ist die neue Energie-Einsparverordnung (EnEv). Gemäß dieser Verordnung müssen bei neu beantragten Bauvorhaben alle wärmeübertragenden Gebäudeumfassungsflächen so ausgeführt werden, dass sie entsprechend dem Stand der Technik luftundurchlässig sind. Das gilt auch für Aufzugsschächte. Diese wurden allerdings bisher mit Permanentöffnungen versehen, um für Frischluft zu sorgen und im Brandfall eine Austrittmöglichkeit für Rauch zu schaffen. Planer, Architekten und Bauherren können künftig Systeme zur Aufzugsschachtentrauchung einsetzen, die der Bauregelliste C entsprechen, um die gesetzlich geforderten Entrauchungsöffnungen entsprechend der EnEV zu verschließen. Weitere Nachweise werden baurechtlich nicht mehr benötigt. Das Unternehmen D+H bietet mit LSC ein EnEV-konformes System, das die Energiekosten oft um mehr als 1.000 Euro pro Jahr senkt und zugleich die Sicherheit im Aufzug erhöht. LSC sorgt für sicheren Rauchabzug und verhindert unnötige Wärmeverluste. Denn die Rauchabzugsöffnung wird nur im Brandfall oder für kurzzeitige Lüftung geöffnet, so dass keine Warmluft über den Aufzugsschacht permanent aus dem Gebäude entweichen kann. Zusätzlich zur Branddetektion lässt sich die Haupt-Evakuierungsebene mit einem Rauchmelder überwachen. Das macht eine Evakuierungsfahrt des Aufzuges in eine sichere, rauchfreie Ebene möglich.

Empfehlungen der Redaktion

Das könnte Sie auch interessieren

Siemens Smart Infrastructure bringt die Brandwarnzentrale FC361 auf den Markt, eine adressierbare 1-Loop-Brandwarnzentrale mit Online- oder Offline-Konfiguration. FC361 ist Bestandteil von Cerberus FIT, einem Brandwarnsystem, das speziell für den Einsatz in kleineren und mittleren Gebäuden entwickelt wurde. Somit eignet sich FC361 insbesondere für Sonderbauten wie Seniorenheime, Betreutes Wohnen, Kindergärten, Schulen oder kleinere Hotels. ‣ weiterlesen

Anzeige

Eine Reihe von Neuheiten für die Licht- und Gebäudetechnik sowie für die Erleichterung der Arbeit des Handwerks stellte Kaiser vor, darunter verschiedene Hohlwand- und Anschlussdosen, das Betonbauprogramm B1 sowie den Kabelzweigkasten IP68Box für den Einsatz im Erdreich oder unter Wasser. ‣ weiterlesen

Anzeige

Die Feuchtraum-Verteilerserie ist für alle Anwendungsbereiche ausgestattet: Egal ob in Werkstätten, Industriehallen, Stallungen, Garagen oder Carports. Mit der Schutzklasse IP65 schützt der Verteiler seine Einbauten vor schädlichem Eindringen von Wasser und Staub. Dieser Schutz wird durch ein System, welches pro Baugröße ein- bis vierreihig jeweils aus einem durchgehenden Unter- und Oberteil mit einer transparenten Tür aufgebaut ist, gewährleistet. ‣ weiterlesen

Wer elektrische Geräte im Freien nutzt, zieht meist Verlängerungskabel einfach quer über Beete und Grünflächen. Hier drohen dem Hobby-Gärtner nicht nur Stolperfallen, sondern echte Gefahren. ‣ weiterlesen

In wenigen Schritten ist es ab sofort möglich, den Viessmann Alexa Skill zu aktivieren und mit den Heizsystemen des Unternehmens zu verbinden. Danach reagiert die Heizung auch auf Sprachbefehle über Alexa. ‣ weiterlesen

Die Metz Connect BACnet MS/TP IO-Module der BMT-Serie, von digitalen und analogen Ein-/Ausgangsmodulen bis zu den Misch- bzw. Multi-I/O Modulen, wurden erfolgreich im akkreditierten Testlabor MBS GmbH in Krefeld auf BACnet Konformität geprüft und von der BACnet International BTL-zertifiziert. ‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige