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Deutsche Wirtschaft:
Corona stoppt leichte Aufwärtsbewegung

Das Corona-Virus setzt der deutschen Wirtschaft zu. Wie stark und wie lange sei gegenwärtig noch nicht belastbar abzuschätzen, weil noch keine aussagekräftigen Daten verfügbar sind. Nach der Stagnation des Bruttoinlandsprodukts im Jahresschlussquartal 2019 waren die industriellen Aufträge, Umsätze und Produktion der deutschen Wirtschaft im Januar kräftig gestiegen. Es zeichnete sich insoweit eine merkliche konjunkturelle Belebung für das erste Quartal 2020 ab. Diese wird nun nicht mehr erwartet, weil die deutsche Wirtschaft im Februar und März voraussichtlich Absatzeinbußen im Außenhandel mit einigen bereits vom Virus stärker betroffenen Ländern haben wird. Die Ausfuhren an Waren und Dienstleistungen sind im Januar saisonbereinigt und in jeweiligen Preisen im Vergleich zum Vormonat um lediglich 0,2% gestiegen. Im Zweimonatsvergleich ergab sich ein leichtes Minus von 0,3%. Die aktuellen Indikatoren deuten nicht auf eine deutliche Belebung hin, obwohl die Daten überwiegend vor der Ausbreitung des Corona-Virus erhoben wurden. So haben sich die Ifo-Exporterwartungen des verarbeitenden Gewerbes in den vergangenen Monaten nicht wesentlich aufgehellt. Die Importe von Waren und Dienstleistungen gingen im Januar saisonbereinigt und in jeweiligen Preisen im Vergleich zum Dezember zurück (-0,3%).

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