Anzeige
Anzeige

Creoterra Quickroot:

Freilandanlagen verbindet man zumeist mit großen Investoren. Für derartige Großprojekte ist nicht nur ein gewisses finanzielles Volumen erforderlich; Planung, Projektierung und Montage sind an umfangreiche Voraussetzungen und Genehmigungsverfahren gebunden. Bis der erste Spatenstich erfolgen kann, sind viele Arbeitsschritte notwendig. Das Montagesystem muss exakt auf die vor-
herrschenden Begebenheiten abgestimmt werden, was seitens des Herstellers ausführliche Beratung erfordert.

 (Bild: Creotecc GmbH)

(Bild: Creotecc GmbH)


Ein wichtiges Entscheidungskriterium für die Wahl des Standortes einer Freilandanlage ist die Bodenbeschaffenheit. Nicht jeder Boden ist gleichermaßen geeignet, einem PV-Kraftwerk stabilen Halt zu bieten. Um das geeignete System zu finden, sind Bodengutachten und Proberammungen unvermeidbar. Je nach Untergrund und dem erforderlichen Fundament sind umfangreiche Vorarbeiten vonnöten, denn üblicherweise werden die Pfosten mit einer hydraulischen Ramme in einer Tiefe zwischen 1 und 1,50m eingebracht. In den anschließenden Planungsphasen werden Windgutachten und Statiknachweise eingeholt, auf deren Grundlage die Feinabstimmung der Erstplanung erfolgt. Dieser vergleichsweise hohe Planungsaufwand und die notwendigen Rammarbeiten haben bislang Freilandanlagen erst ab einer gewissen Größe rentabel und umsetzbar gemacht. Jedoch sind grundsätzlich, gerade im landwirtschaftlichen Bereich viele Flächen mit Potenzial vorhanden, die mit dem richtigen System passend erschlossen werden können. Gerade bei landwirtschaftlichen Immobilien kann es eine attraktive Lösung sein, die mit PV-bebaubaren Dachflächen noch um zusätzliche Fläche im Freilandbereich zu erweitern.
 (Bild: Creotecc GmbH)

(Bild: Creotecc GmbH)

Ein Freilandmontagesystem speziell für die Anforderungen kleiner Freilandanlagen

Mit diesem Gedanken spielt auch Landwirt L., der einen Hof nahe der dänischen Grenze betreibt. Immer mehr Landwirte sind unternehmerisch tätig, um die Stagnation der Einkünfte aus der Landwirtschaft und die saisonalen Abhängigkeiten auszugleichen. Schwerpunktmäßig im Maisanbau tätig, ist für L. nach der Aussaat der ideale Zeitpunkt, sich im PV-Geschäft zu betätigen. Die vorhandene Fläche bietet mit einer Größe von 50m² die geeigneten Bedingungen für eine Freilandanlage. Mit einer Belegung von 24 Modulen könnte ein Ertrag von 6kWp erwirtschaftet werden. So wären die fehlenden Umsätze zumindest teilweise aufgefangen. Landwirt L. ist auf der Suche nach einer Montagelösung, die von ihm selbst ohne großen Aufwand montiert werden kann. Speziell für kleine Anlagen geeignet ist die neue Freilandmontagelösung Creoterra Quickroot entwickelt worden. Bei einer Anlagengröße ab 6kwp erreicht man die beste Rendite nur, wenn die Planung einfach und komfortabel abläuft und kein großer Werkzeugpark erforderlich ist. Der kurze Planungsablauf besteht aus wenigen Schritten, die vom Kunden selbst durchgeführt werden können. Alle relevanten Daten sind in übersichtlichen Tabellen direkt im Planungsbogen abgedruckt, so dass die benötigten Werte nur aus der entsprechenden Tabelle ausgelesen werden müssen. Anhand der geographischen Daten werden die regionalen Schnee- und Windlasten ermittelt. Diese Basisdaten reichen aus, um aus drei möglichen Varianten die passende auszuwählen und zu bestellen.

Hohe Stabilität ohne Beton- und Rammarbeiten

Für die Installation von Creoterra Quickroot wird jeder Pfosten in eine zuvor ausgehobene Grube von 0,7m Tiefe eingestellt und ausgerichtet. Anschließend wird die Grube schichtweise mit der zuvor ausgehobenen Erde verfüllt und verdichtet. Die notwendige Stabilität erhält das Montagesystem durch das Eigengewicht der Erde. Durch die breiten Fußplatten der Bodenpfosten werden die darauf einwirkenden Lasten auf eine große Fläche verteilt. Eine Betonversiegelung des Bodens mit langen Aushärtezeiten, wie sie bei vergleichbaren Systemen notwendig ist, entfällt bei Creoterra Quickroot vollständig. „Die spezielle Fußkonstruktion von Creoterra Quickroot gewährleistet immer eine ausreichende Standfestigkeit und ermöglicht eine Gründung auch bei schwierigen Bodenverhältnissen“, so Creotecc-Geschäftsführer Wolfgang Gross. Bei Sand-, Kies- und Tonböden kann so auf zusätzliche Gründungsmaßnahmen, die dort normalerweise notwendig sind, vollständig verzichtet werden. Damit ist das System eine lohnende Alternative auch im Bereich der mittelgroßen Anlagen. Interessantes Nutzungspotenzial bieten ehemalige Deponien, die aufgrund der geringen Bodentiefe und fehlender Erdüberdeckung bislang nur schwer eine tragfähige Basis für die PV-Unterkonstruktion bieten konnten. Dabei warten die ehemaligen Deponien oftmals schon mit einer vorhandenen Infrastruktur und Stromanschlüssen auf, die einer Nutzung als Solarpark entgegenkommen.

Empfehlungen der Redaktion

Das könnte Sie auch interessieren

Deutschland ist nach wie vor weit von den vereinbarten Klimaschutzzielen für 2020 entfernt. Dies liegt auch an den geringen Fortschritten im Bereich der Energieeffizienz. Laut den Zahlen des aktuellen Fortschrittsberichts zur Energiewende hat sich der Primärenergieverbrauch 2017 gegenüber 2008 lediglich um 5,5 Prozent verringert. Der politisch vorgegebene Zielwert für 2020 liegt bei einem Minus von 20 Prozent, 2050 sollen es 50 Prozent weniger sein.‣ weiterlesen

Anzeige

Das Thema Klimaschutz ist präsenter denn je und immer mehr Strom wird aus erneuerbaren Energien gewonnen. Auch die Elektrifizierung, vor allem im Bereich Mobilität, schreitet immer weiter voran: Die Nutzung von Elektroautos statt kraftstoffbetriebener CO2-Schleudern ist stark im Trend. Doch Strom produziert sich nicht von selbst und der Ertrag aus erneuerbaren Energien reicht immer noch nicht aus, um den Gesamtbedarf zu decken.‣ weiterlesen

Anzeige

Für die energieeffiziente Klimasteuerung von Gebäuden ist leistungsstarke Sensorik eine Grundvoraussetzung. Gegenüber separaten Modellen für jeden einzelnen Messwert bietet Kombisensorik deutliche wirtschaftliche Vorteile, denn sie senkt den Montage- und Verkabelungsaufwand erheblich. Busfähige Ausführungen verstärken diesen Effekt.‣ weiterlesen

Anzeige

Sieben Unternehmen der Elektro-, Klima- und Solarbranche appellieren an die Bundesregierung und das Parlament, das enorme Potenzial der deutschen Energiewende jetzt zu steigern. ‣ weiterlesen

Der 1. Januar 2021 ist der Stichtag für das Ende der EEG-Förderung für die ersten PV Anlagen. Mit der neuen Fachinformation ‚Post EEG Anlagen‘ bietet die Initiative Elektro+ eine erste Orientierungshilfe für den Weiterbetrieb der Anlagen an. ‣ weiterlesen

Der 1. Januar 2021 ist der Stichtag für das Ende der EEG-Förderung für die ersten PV-Anlagen. Mit seiner neuen Fachinformation bietet Elektro+ eine erste Orientierungshilfe für den Weiterbetrieb der Anlagen an. ‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige