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CO2-Messsystem bestimmt die Luftgüte im Raum

Da Kohlendioxid drinnen als Leitsubstanz der Luftgüte dient, entwickelte J. Dittrich Elektronic für die bedarfsgeregelte Lüftung von Innenräumen eine Serie von Zweistrahl-Infrarotmesssystemen (NDIR), die den Kohlendioxidgehalt der Umgebungsluft spezifisch bestimmen. Eine Kalibrierung des Geräts ist in der Regel nicht nötig, da der zweite Infrarotstrahl als interne Referenz dient. Die Kohlendioxidmesssysteme gibt es in verschiedenen Ausführungen: Die „Luftgüte-Ampel“ ist für fensterbelüftete Räume. Sie wird in die Steckdose gesteckt und fordert mit Hilfe von optischen und akustischen Signalen zum Lüften auf, wenn die Luft im Raum verbraucht ist. Bei Bedarf zeichnet ein Datenlogger die Messwerte auf. Die Messsysteme MF420-IR-LC, MF420-IR und MF420-IR-AL geben den Messwert als kontinuierliches 4-20mA-Signal bzw. über zwei Relaiskontakte aus und können so eine Lüftungs- oder Klimaanlage steuern. Der netzfähige „Klimawächter“ misst zusätzlich zum Kohlendioxidgehalt der Raumluft die Temperatur, die relative Feuchte und optional den Luftdruck. Seine digitalen Messsignale (Ethernet- oder Modbus-Protokoll) dienen in automatisierten Gebäuden zur Regelung des Raumklimas. Zu starkes Lüften durch auf Hochtouren laufende Lüftungs- oder Klimaanlagen wird vermieden, da das vom Menschen ausgeatmete CO2 anzeigt, wie viele Personen sich tatsächlich gerade im Raum aufhalten. Zu geringes Lüften ebenfalls, denn CO2 dient als Leitsubstanz des Chemikaliencocktails, der sich im Raum aus menschlichen Ausdünstungen sowie flüchtigen organischen Substanzen der Einrichtungsgegenstände bildet, und der sich nachteilig auf Gesundheit und Wohlbefinden des Menschen auswirkt. Die bedarfsgeregelte Lüftung (DCV, Demand Controlled Ventilation) abhängig von der Kohlendioxidkonzentration der Raumluft hilft, die Europäischen Richtlinien über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden (EPBD) einzuhalten. Gleichzeitig sorgt sie für ein gesundes Raumklima.

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