Anzeige
Anzeige

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Chancen der
Digitalisierung

bisher wendete sich der bau- oder sanierungswillige Verbraucher an seinen Fachhandwerker und dieser hatte dann in Bezug auf die eingesetzten Technologien und Produkte die volle Entscheidungsbefugnis. Der Installateur baute schließlich das bewährte Produktprogramm ein. In Zukunft wird es aber immer öfter vorkommen, dass sich der Endkunde vor dem Neubau oder der Renovierung im Internet informiert hat und daher mit ganz konkreten Wünschen an den Fachmann herantritt. Es gibt mittlerweile einige Smart Home-Anbieter, die ihren Vertrieb zweigleisig gestalten. Zum einen können online Plug-and-Play-Starter-Pakete direkt bestellt werden, die sich leicht auch von einem Laien installieren lassen. Sollte der Kunde nach dem Einstieg in die Smart Home-Welt den Wunsch haben, das System zu einer High-End-Lösung zu erweitern, muss er sich an den Spezialisten wenden. Denn dieses Sortiment ist dann nur über den Groß- und Einzelhandel erhältlich, da hier ein Eingriff in die Elektroinstallation nötig ist. Um seine Wettbewerbsfähigkeit zu behalten, sollte der Elektroinstallateur von morgen seine Produkte und Dienstleistungen diesen neuen Gegebenheiten anpassen. Das fängt an bei der Arbeitsorganisation, geht über die Steigerung der Beratungskompetenz bis hin zum Ausbau des Produktportfolios und der Entwicklung neuer Geschäftsfelder. Da die Gebäudetechnik vermehrt Teil des Datennetzes wird, ist ebenso eine erhöhte IT-Kompetenz erforderlich. Von der Nutzung digitaler Technologien profitieren vor allem auch KMU (Kleine und mittlere Unternehmen). Arbeitsprozesse und Büroorganisation werden effizienter und der Austausch mit den Kunden verbessert sich erheblich durch das Benutzen mobiler Informations- und Kommunikationsmittel. Somit haben gerade kleine Elektrobetriebe im ländlichen Raum große Vorteile, wenn sie sich aufgeschlossen gegenüber den aktuellen Veränderungen zeigen. Das E-Handwerk ist – auch durch die Digitalisierung – ein attraktives und vielseitiges Berufsfeld geworden. Es gibt sieben Ausbildungsberufe im E-Handwerk. Intelligente Vernetzung und mobile Kommunikation sorgen für eine hohe Dynamik – die Elektrotechnik hat sich zu einem Betätigungsfeld mit erheblichem Zukunftspotenzial entwickelt. Dies macht den Beruf vor allem für die Generation interessant, die unter dem ‚Sternzeichen‘ Internet geboren wurde, neudeutsch ‚Digital Natives‘ genannt. Jetzt liegt es an der Branche, an den richtigen Rädchen zu drehen, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken und diese Bevölkerungsgruppe für sich zu gewinnen. Die Voraussetzungen sind hervorragend, oder?

Empfehlungen der Redaktion

Das könnte Sie auch interessieren

Chauvin Arnoux, der französische Hersteller von tragbaren Messgeräten, bringt eine neue Serie von Umwelt-Messgeräten auf den Markt. Die sechs Modelle decken alle Arten von Umwelt-Messungen vor Ort ab. ‣ weiterlesen

Anzeige

Die modulare Lichtstele Lif von Selux ist ein Beleuchtungssystem für moderne Urbanität. Sie übernimmt die Ausleuchtung von Plätzen und Wegen ebenso wie die Fassadenbeleuchtung oder Akzentuierung von Objekten. ‣ weiterlesen

Die Steuerungsmodule der E-Line S-Serie RIO von Saia Burgess Controls (SBC) wurden speziell für den Einbau in der Elektrounterverteilung entwickelt und eignen sich besonders für Automationsaufgaben aus den Bereichen HLK und Elektrohandwerk. Zwei neue Module ergänzen das bestehende Portfolio nun um weitere Ein- und Ausgangskombinationen für zusätzliche Anwendungsfälle. ‣ weiterlesen

Das neue Überspannungsschutzgerät Dehngate FF5 TV ist universell einsetzbar in analogen und digitalen SAT-Anlagen mit terrestrischer Antenne. Mit einem Ableiter kann eine analoge oder digitale Satelliten-Empfangsanlage mit z.B. einem Quad LNB (Multischalter) plus eine terrestrische Antenne geschützt werden. ‣ weiterlesen

Mit dem Axiom hat Siedle ein Gerät entwickelt, das Innenstation, Telefon und Bedienpanel in einem ansprechenden Design vereint und damit smarte Technik zum Teil der Einrichtung macht. ‣ weiterlesen

Der Lockstar von Prosecurtec punktet durch eine doppelte Absicherung der gängigen Schwachstellen im Haus: Fenster, Balkon-, Terrassen- und Schiebetüren. Einzigartig an dem System ist die Kombination aus einer mechanischen Griffsperre mit einer elektronischen Alarmfunktion. ‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige