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Cablemanagement-System für Rechenzentren

Die Leitungsverlegung in Daten- bzw. Rechenzentren unterliegt besonderen Anforderungen, da in der Zentrale der Datenverarbeitung unterschiedliche Kabel- und Leitungstypen aufeinander treffen. Sicherheit, Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit haben hier absolute Priorität.
Durch die Forderung nach redundanten Systemen vervielfacht sich in modernen Rechenzentren das grundsätzlich erforderliche Kabel- und Leitungsaufkommen für Server, Spannungsversorgung, Netzersatzanlagen-Versorgung und USV. Besonders in den Bereichen Stromeinspeisung, Überwachung, Kühlung und Messung der einzelnen Komponenten ist der für das Cablemanagement erforderliche Aufwand enorm. Die elektrische Einspeisung der Netzwerkschränke erfordert zum Teil Leitungsquerschnitte, die im Normalfall die 230/400V-Versorgung ermöglichen. Eine Vielzahl von Schutzkontaktsteckdosen für unterschiedlichste Peripheriegeräte muss versorgt werden, ebenso wie die USV und die Raumbeleuchtung. Hierfür stehen Kabelleitern und Kabelrinnen als konventionelle Verlegesysteme zur Verfügung. Die heute noch am weitesten verbreitete Datenverkabelung besteht aus Kupferleitungen, deren Übertragungsraten im Laufe der Jahre durch Optimierungen verbessert wurden. Aufgrund des im Vergleich zu stromführenden Kabeln geringeren Gewichts der Kupferdatenleitungen hat sich die Gitterrinne als ideales Verlegesystem etabliert. Für die Umsetzung größtmöglicher Datenmengen auf große Distanzen werden heute standardmäßig Glasfaserkabel eingesetzt. Der Anteil an Glasfaserkabeln in der IT und Telekommunikation nimmt rapide zu. Aufgrund der hohen Empfindlichkeit dieser Kabel ergeben sich bestimmte Anforderungen an Verlegesysteme für solche Anlagen. Das LD-Leitungsführungskanal-System ist speziell für die Installation von Glasfaserkabeln ausgelegt. Es wird aus halogenfreiem Kunststoff (PPO, ROHS-konform, UL2024A-Standard-zertifiziert) gefertigt und lässt sich leicht bearbeiten. Auslässe oder Abzweige an den Kanalstrecken können jederzeit installiert oder nachinstalliert werden. Im Falle eines Brandes entstehen durch den Einsatz halogenfreier Materialien, die weder Chlor, Fluor, Brom noch Jod enthalten, keine giftigen und ätzenden Rauchgase ( LSZH ). Darüber hinaus ist das Material flammhemmend und selbstverlöschend. Das Einhalten der zulässigen Biegeradien (30mm) wird durch das flexible LD-Leitungsführungskanal-System zuverlässig gewährleistet. So wird das Stressen der Fasern verhindert, was wesentlich zur schonenden Kabelverlegung beiträgt und die Betriebssicherheit deutlich erhöht. Die offenen oder mit Schutzdeckel erhältlichen Leitungsführungskanäle sind in folgenden Abmessungen im Lieferprogramm erhältlich und ermöglichen das Verlegen von bis zu 3.400 Kabeln:
– 50x50mm
– 100x100mm
– 220x100mm
– 300x100mm
Durch diese abgestimmten Systemgrößen lassen sich Verlegesysteme in Rechenzentren mit unterschiedlichem Leitungsaufkommen realisieren. Das LD-Leitungsführungskanal-System beinhaltet eine große Anzahl von Komponenten: Formteile zur horizontalen und vertikalen Richtungsänderung, verschiedene Auslässe und Abzweige sowie eine große Auswahl an systemgebundenem Montagezubehör. Die Montage ist einfach: mithilfe einer Klick-Verbindung wird das LD-Leitungsführungskanal-System komplett schraubenlos verbunden – bis zum Klicken einrasten, fertig. Zur Bearbeitung und Nachbearbeitung sind nur wenige Werkzeuge erforderlich, mit denen auch alle Formteile schraubenlos montiert werden können. Das LD-Leitungsführungs-System gehört zum Standard bei der Ausstattung von Rechenzentren und erweitert beim Errichter solcher Anlagen die Kompetenz im Bereich Cablemanagement.

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