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Bedeutung von Licht am Arbeitsplatz

Konzentrationsschwächen und Müdigkeit am Arbeitsplatz können zahlreiche Ursachen haben. In vielen Fällen schaffen individuelle, auf den einzelnen Mitarbeiter zugeschnittene Beleuchtungskonzepte Abhilfe. Der norwegische Leuchtenhersteller Luxo hat in den letzten Jahren eine ganze Generation von Arbeitsleuchten entwickelt, die Leuchtdioden (LED) anstelle von traditionellen thermischen Lichtquellen verwenden.
Auch wenn bis heute die Wirkung von Licht auf den menschlichen Biorhythmus nicht vollständig erforscht ist, kann eines mit Sicherheit gesagt werden: Licht beeinflusst die biologischen Vorgänge im Körper und wirkt sich in vielfältiger Weise auf die Gesundheit und das Wohlbefinden eines jeden Menschens aus. Während des Tages verändert das Licht permanent seine Intensität bzw. Farbe und beeinflusst damit die körperliche Aktivität. Aus dem falschen Einsatz von Licht und Leuchten resultieren eine ganze Bandbreite gesundheitlicher Beeinträchtigungen wie Kopf-, Nacken- und Rückenschmerzen. Auch Konzentrationsschwäche, Müdigkeit und Unausgeglichenheit lassen sich auf falsche Beleuchtung zurückführen. Gerade am Arbeitsplatz stellt sich daher die Frage, wie sich Leistungsfähigkeit, Stimmung und Wohlbefinden der Mitarbeiter durch individuelle und praktikable Beleuchtungskonzepte verbessern lassen. Zwar wurden in den letzten Jahren zahlreiche wissenschaftliche Ausarbeitungen zur Wirkung von Licht auf die innere Uhr und die Aktivität veröffentlicht, diese sind jedoch in Art und Umfang sehr komplex und bieten für den Laien wenig bis keine verständlichen Lösungsansätze. Für die Erstellung eines individuellen Beleuchtungskonzeptes im eigenen Unternehmen ist es daher für Arbeitgeber wichtig, sich zunächst mit der grundlegenden Natur des Lichtes zu beschäftigen.

Licht: Ein breites Spektrum

Physikalisch gesehen ist Licht, ähnlich wie Radiowellen, eine elektromagnetische Strahlung, nur mit deutlich kürzeren Wellenlängen. Dabei erstreckt sich das sichtbare Spektrum des Lichts von Rot über Orange und Gelb, weiter über Grün und Blau bis hin zu Violett. Jenseits des roten Bereichs schließt sich die für Menschen nicht sichtbare infrarote Strahlung an, die als Wärme wahrgenommen wird. Auf das Violette folgt die ebenfalls unsichtbare ultra-violette Strahlung, welche allgemein als hautschädigend bekannt ist. Werden nun alle Farben des sichtbaren Spektrums von Rot bis Violett zusammengefügt, ergibt sich das weiße Licht, das die meisten Leuchtmittel aussenden. Dieser Effekt ist auch vom Regenbogen bekannt, bei dem das weiße Licht der Sonne in seine Spektralfarben zerlegt wird. Jedoch kann Licht auch als weiß wahrgenommen werden, wenn die Farben des Spektrums nicht gleichmäßig beitragen. Dieses kann zu einem als warm oder eher kalt empfundenen weißen Licht führen. Physikalisch ist dabei die Farbtemperatur die maßgebliche Größe: Eine hohe Farbtemperatur bezeichnet ein kühles Licht, ähnlich einer Leuchtstofflampe, eine niedrige Farbtemperatur zeichnet das warme Licht, z.B. das einer Kerze, aus. Für ein erfolgreiches Beleuchtungskonzept ist es daher entscheidend, den Beitrag der einzelnen Farben zum resultierenden Licht individuell auf die Arbeitssituation abzustimmen. Neben der Farbtemperatur spielt auch die Helligkeit der Lichtquelle (gemessen in Lux) eine entscheidende Rolle. So führt eine größere Helligkeit am Arbeitsplatz zu gesteigerter Konzentration.

Licht und Dunkel

Die unterschiedlichen Helligkeitsbedürfnisse sind im Jahr 2003 im Rahmen der europäischen Richtlinie EN12464 paraphiert worden. Die europäische Norm führt insgesamt vier grundlegende Qualitätsparameter für Aufgaben und Aktivitäten in Innenräumen auf. Demnach kommt es bei der Beleuchtung von Arbeitsplätzen auf ein stabiles Beleuchtungsniveau, Uniformität, die Farbwiedergabe und eine Begrenzung der Blendung an. Je nach Form, Tageszeit, Alter und optischen Hilfsmitteln, wie z.B. einer Brille, kann die benötigte Helligkeit stark variieren. Der Begriff der Blendung wird definiert als eine unangenehme Empfindung, die durch ein verändertes Helligkeitsniveau innerhalb des Sichtfeldes hervorgerufen wird. Hier ist die Helligkeit größer als die, an die sich das Auge zuvor angepasst hat. Infolge der begrenzten Adaptionsfähigkeit des Auges können abrupte Helligkeitsänderungen zu verminderter visueller Leistung und sogar zu Stress führen. Studien zeigen, dass jüngere Arbeitnehmer für die gleiche Arbeit deutlich weniger Helligkeit benötigen als ältere Personen. Ein weiterer Faktor ist die Richtung des Lichteinfalls. Indirektes Licht, das von Decke und Wänden reflektiert wird, wirkt schattenärmer und verstärkt die Helligkeitswahrnehmung. Direktes Licht wirkt dagegen klarer und erzeugt einen stärkeren dreidimensionalen Eindruck. Werden nun direktes und indirektes Licht kombiniert, kann auf diese Weise eine gleichmäßige, natürliche Ausleuchtung geschaffen werden. Für einen Computerarbeitsplatz wird z.B. eine Helligkeit von 500lx empfohlen. An einem Arbeitsplatz für technisches Zeichnen sollte die Helligkeit höher sein. Zu helle Lichtquellen führen jedoch auf der anderen Seite zu einer Blendung und werden als unangenehm empfunden. Es wird daher empfohlen, dem Raum eine Grundbeleuchtung nach EN-Richtlinie zu geben und den einzelnen Arbeitsplatz mit einer dimmbaren Tischleuchte zu ergänzen. Dabei sollte die Tischleuchte ein möglichst breites Lichtfeld bieten. Dies kann durch asymmetrisch fallendes Licht erreicht werden. Asymmetrische Beleuchtung bedeutet, dass das Licht seitwärts auf die Arbeitsfläche gelenkt wird und so störende Reflexionen am Nutzer vorbeigelenkt werden. Der norwegische Leuchtenhersteller Luxo kombiniert z.B. die Prismatikglas Stehleuchte ‚Free‘ mit der schlanken LED-Tischleuchte ‚Ninety‘ und ermöglicht so eine angenehme Arbeitsplatzbeleuchtung.

Auch Farbwiedergabe ausschlaggebend

Die Lichtstimmung im Raum wird nicht nur von der Farbtemperatur und dem Lichteinfall beeinflusst. Auch die Farbwiedergabe wirkt sich auf die Stimmung, das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter aus. Die Farbwiedergabe sagt aus, wie gut die Originalfarben betrachtet im Sonnenlicht des Hochsommers zur Mittagszeit durch eine Kunstlichtquelle wiedergegeben werden. Ein Stück roter Stoff wird ‚wirklich‘ rot aussehen, wenn man ihn unter einem weißen Licht betrachtet, das von einem kontinuierlichen Spektrum erzeugt wird. Unter einem gleich aussehenden weißen Gemisch aus gelbem und blauem Licht erscheint er jedoch grau-braun. Eine korrekte Farbwiedergabe der menschlichen Haut ist wichtig – eine Beleuchtung, die die Haut blass und ungesund aussehen lässt, kann mit der Zeit zu Beschwerden führen. Je natürlicher ein Objekt wiedergegeben wird, desto ‚uninteressanter‘ ist es, da der Betrachter mit einem Blick den Gegenstand erfasst, erkennt und als gesehen ablegt. Wenn aber eine deutliche Verfremdung stattfindet, muss der Betrachter erst überlegen, wie das Objekt in der Natur aussieht. Er ‚verschwendet‘ wertvolle Arbeitszeit für die Zuordnung. All die genannten Aspekte machen deutlich, dass hinter einer guten Arbeitsplatzbeleuchtung weit mehr steckt, als eine herkömmliche Schreibtischlampe leisten kann.

Wirtschaftliche Beleuchtungskonzepte durch LED-Leuchten

Neben den Vorteilen für den Menschen hat die Auswahl des richtigen Lichts beziehungsweise der richtigen Leuchten auch im ökonomischen Bereich Vorteile: Durch die fortschreitende Entwicklung im Bereich der Leuchtmittel, kann ein großer Anteil der Energiekosten eingespart werden. Die Praxis zeigt: Eine sorgsam konzipierte Arbeitsplatzbeleuchtung mit effizienten Lichtquellen führt in den meisten Fällen zu insgesamt niedrigen Kosten. Eine effiziente Lichtquelle im Bezug auf Kosten und Leistung sind Niedrigenergie-Leuchtdioden. Luxo hat in den letzten Jahren eine ganze Generation von Arbeitsleuchten entwickelt, die Leuchtdioden (LED) anstelle von traditionellen thermischen Lichtquellen verwenden. Sie brauchen nur einen Bruchteil der Leistung herkömmlicher Arbeitplatzleuchten.

Zusammenfassung

Mit den LED-Arbeitsleuchten können Arbeitgeber einen wichtigen Beitrag zu einer umweltbewussten Arbeitsumgebung leisten: Alle Leuchtdioden haben eine Lebenserwartung von mindestens 45.000h, was bei einem üblichen Bürotag einer Lebensdauer von 25 Jahren entspricht. Dieses Umweltbewusstsein Luxos zeigt sich nicht nur bei den entwickelten Leuchtmitteln. Damit in einem unbesetzten Büro nicht unnötig Energie verbraucht wird, stattet Luxo seine Stehleuchten mit einem Anwesenheitssensor aus. Misst dieser keine Bewegungen im Raum, schaltet die Leuchte automatisch ab und vereint damit Komfort und Energieeffizienz. Durch die Kombination einer Niedrigenergie-LED Arbeitsplatzleuchte und einer energieeffizienten Allgemeinbeleuchtung können so individuelle Lösungen für jeden einzelnen Mitarbeiter geschaffen werden, die gleichzeitig Energie und Geld sparen.

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