Automatisierte Licht- und Gebäudesteuerung

Die Akzeptanz von automatischen Lichtsteuersystemen in designorientierten Umgebungen wie z.B. Eigenheimen und Designerbüros scheiterte bisher oftmals am Designanspruch der Bauherren. Andere Gewerke, wie Rauchwarnmelder, welche auch im optisch kritischen Bereich der Decke platziert werden, sind mittlerweile vom Gesetzgeber vorgeschrieben.
Damit ändert sich langsam die Bedeutung und Nutzung dieses Installationsbereiches. Rauchwarnmelder müssen aus technischen Gründen eine Mindestbauhöhe aufweisen, um das Eindringen von Rauch in die Messkammer, und somit eine sichere Erfassung, zu gewährleisten. Auch die zur Lichtsteuerung eingesetzten Sensoren zeichneten sich bisher durch Linsensysteme in Kugelform aus, welche deutlich sichtbar im Deckenbereich montiert waren. Die Notwendigkeit der augenfälligen Aufbauhöhe ändert sich nun durch die Neuentwicklung designorientierter Präsenzmelder, die durch ihre komplett flache Linse, z.B. mit einer Aufbauhöhe von nur 0,85mm beim PD11-Flat, erstmals den Erwartungen von Designern und Innenarchitekten entsprechen und im eingebauten Zustand somit fast unsichtbar sind!

Hoher Komfort im Praxiseinsatz

Trotzdem können Bereiche von bis zu 9m Durchmesser präzise überwacht werden. Wie bei bekannten Standardmeldern sind auch hier zur Auslösung kleinste Bewegungen ausreichend. Dies ist insbesondere beim Einsatz in Wohnbereichen Voraussetzung. Schließlich möchte man beim Lesen auf dem Sofa nicht plötzlich im Dunkeln sitzen. Der Präsenzmelder erfasst das Zusammenspiel von Bewegungserkennung und Lichtauswertung und optimiert mit der internen Logik die Steuerung der Raumbeleuchtung. Durch den direkten Anschluss eines Tasters besteht die Möglichkeit der Betätigung auch von Hand. Weil sämtliche Parameter auch per Fernbedienung eingestellt werden können, ergibt sich ein hoher Komfort im Praxiseinsatz. Dies ist seit kurzem auch via Smartphone möglich. Hierzu wird lediglich die entsprechende App für die Betriebssysteme Android oder iOS und ein IR-Adapter, der mit dem Kopfhörerausgang des Smartphones verbunden wird, benötigt. Somit können z.B. Werte wie die Einschalthelligkeit und die Nachlaufzeit einfach geändert, Funktionen wie die Partyschaltung bequem aktiviert und der Sensor flexibel an viele Szenarien angepasst werden.

Erweiterbarer Überwachungs- bereich

Wichtig ist auch die Möglichkeit den Erfassungsbereich mittels weiterer Melder vergrößern zu können. Dazu werden diese einfach zusammen geschaltet. Wobei von den Sekundärmeldern die Bewegungserkennung an den Primärmelder weiter gegeben wird und dieser gemäß gemessener Lichtstärke entscheidet, ob die Beleuchtung eingeschaltet wird.

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