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Außer Kontrolle

Liebe Leserinnen und Leser,

die Meldungen aus Japan überschlagen sich. Das Atomkraftwerk Fukushima im Nordosten Japans gerät zunehmend außer Kontrolle. Die Experten befürchten, dass der absolute Super-GAU nicht mehr zu verhindern ist. Und siehe da, auch die deutsche Regierung macht jetzt plötzlich eine Kehrtwendung um 180° in Sachen Atom- und Energiepolitik. Nun sollen die alten Atommeiler, die noch vor kurzer Zeit als absolut sicher galten, vorläufig vom Netz genommen werden, zunächst für drei Monate. Das betrifft sieben heimische Kraftwerke. Ein dauerhaftes Abschalten dieser AKWs wird immer wahrscheinlicher.

Solaraktien profitieren

Diese Stimmung lässt sich momentan auch an den Aktienkursen ablesen. Die Solaraktien legen kräftig zu, während die Papiere der AKW-Betreiber massive Verluste hinnehmen müssen. Ohne Frage wird der Übergang zu einer vollständig erneuerbaren Stromversorgung durch die aktuellen Geschehnisse an Fahrt aufnehmen. Gemäß einem Gutachten des deutschen Sachverständigenrates für Umwelt (SRU) ist eine vollständig erneuerbare Stromversorgung bis 2050 möglich. Der Status quo sieht folgendermaßen aus: Im vergangenen Jahr sind die erneuerbaren Energien in Deutschland weiter ausgebaut worden. Am deutlichsten gewachsen ist die Stromerzeugung aus Biogas und Photovoltaik. Laut Bundesumweltministerium hat sich der Anteil von Strom aus Photovoltaik-Anlagen fast verdoppelt und liegt bei 2% des gesamten Strombedarfs (erneuerbare Energien insgesamt: etwa 11%). Passend zum Thema Solartechnik können Sie sich im vorliegenden Heft über die Zukunft der Wechselrichter für Photovoltaik informieren. Sie erfahren außerdem, warum Sie auch bei Netzausfall nicht auf Solarstrom verzichten müssen und wie eine PV-Anlage aus der Ferne per Funk überwacht werden kann. Übrigens: Das Thema ist auch in der nächsten Ausgabe 5+6 präsent, in der es im Vorfeld der Messe Intersolar eine Sonderbeilage zum Thema Solartechnik geben wird.

Viel Spaß beim Lesen

Ihr Henning Schulz
hschulz@gebaeudedigital.de

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