Anzeige

Aufwärts im Unikat!
E-CAD-Software im Einsatz bei Osma-Aufzüge

Individuell auf die Kundenwünsche maßgeschneiderte Aufzüge sind die Stärke von Osma-Aufzüge. Entsprechend kann auch bei der Planung der elektrischen Einrichtungen nicht auf Standard-Pläne zurückgegriffen werden. Um Stromlaufpläne und Steuerungs-Dokumentationen dabei effektiv zu erstellen, setzt Osma die E-CAD-Software SEE Electrical/CADdy++ ein.
Autor: Olaf Meier, freier Journalist, Mönchenglagbach | Bilder: S.10 – OSMA, S.11+12 – IGE+XAO
Aufzugsanlagen rücken heute immer öfter als zentrales Element eines Eingangsbereichs in den Vordergrund. „Gerade moderne Verwaltungsgebäude, Hotels oder Banken nutzen den Aufzug als Visitenkarte des Gebäudes, symbolisieren damit das Aufwärtsstrebende ihres Unternehmens“, so Odo Hake, Leiter Kommunikation bei Osma-Aufzüge.

Sehr hohe Fertigungstiefe

Osma fertigt seit 1919 die unterschiedlichsten Aufzugsysteme, vom Personen- über Betten- bis hin zu Lasten- oder Auto-Aufzügen. Die rund 540 Mitarbeiter des bereits in dritter Generation in Familienbesitz befindlichen Unternehmens erwirtschaften einen Jahresumsatz von über 50Mio.e. Mehr als 20.000 Aufzüge hat der in Osnabrück beheimatete Betrieb bis heute installiert. „Alle unsere Aufzüge sind kundenspezifische Systeme und werden mit einem hohen Anteil von Handarbeit hergestellt“, so Hake weiter, „zudem fertigen wir zu 90% alle Bauteile eines Aufzugs selbst. So können individuelle Gestaltungen unkompliziert realisiert werden.“

Steuerungen werden selbst gebaut

Dies gilt auch für den Bereich E-Technik, wie Stephan Sygulla, Leiter der Projektierung Aufzugssteuerungen, erklärt: „Wir entwickeln und bauen unsere Steuerungen selber, erstellen unsere eigenen Platinen-Layouts und programmieren unsere Mikroprozessor-Steuerungen selbst. So halten wir alle Prozesse in der eigenen Hand und können unsere Anlagen auf die individuellen Bedürfnisse unserer Kunden auslegen. „Entsprechend sind auch die Schaltschränke alles andere als Standard. Auch sie werden individuell an die Gebäudesituation, Antrieb und Steuerung angepasst. Das bedeutet bei rund 700 bis 800 Aufzugsanlagen, die Osma pro Jahr herstellt, natürlich einiges an Planungsarbeit. Sechs Mitarbeiter sind alleine mit der Planung der Aufzugssteuerung beschäftigt. Ihre Arbeitsplätze sind dazu mit dem E-CAD-Paket SEE Electrical/CADdy++ von IGE+XAO ausgestattet. Das System ist in drei Ausbaustufen verfügbar – je nach den Aufgaben in der Elektroplanung kann zwischen den Versionen Basic, Standard und Advanced gewählt werden. Dabei ist jederzeit ein Upgrade auf die nächsthöhere Stufe möglich. So kann die Software mit steigenden Anforderungen eines Anwenders mitwachsen.

Leicht zu bedienendes E-CAD-System

„Wir setzen das Programm in der höchsten Ausbaustufe ‚Advanced‘ ein. Damit erstellen wir sämtliche Planungsunterlagen“, so Sygulla. „Neben den Stromlaufplänen sind das auch die Fertigungsunterlagen für den Schaltschrankbau sowie die Zusammenbauzeichnungen für unsere Monteure und Servicetechniker.“ Schon seit sieben Jahren, also schon seit der ersten Version von SEE Electrical/CADdy++ ist das System bei Osma im Einsatz. „Die Software hat mich die ganze Zeit, die ich bei Osma bin, begleitet“, meint Stephan Sygulla mit einem Schmunzeln. Aber nicht aus sentimentalen Gründen ist das E-CAD-System all die Jahre bei Osma im Einsatz, sondern es sprechen auch handfeste praktische Gründe dafür. „Das System bietet alles an Funktionalität was wir brauchen. Aber vor allem ist das System sehr einfach zu bedienen“, unterstreicht Sygulla. „Auch wenn ein Elektro-Konstrukteur, der bei uns neu anfängt, noch nie mit SEE Electrical/CADdy++ gearbeitet hat – dank der intuitiven Bedienung wird er schnell mit dem System produktiv planen können. „Auch wenn jeder Schaltschrank individuell geplant ist – die Elektrokonstrukteure bei Osma arbeiten hier nicht kommissionsbezogen. „Wir zeichnen nicht unbedingt für jede Anlage einen kompletten Stromlaufplan neu“, so Stephan Sygulla. „Wir haben uns Standardpläne geschaffen, mit denen die Grundfunktion für jeden Aufzugstyp abgedeckt ist. Was dann zusätzlich hinzukommt, wie Schlüsselschalter, Lampen oder ähnliches, wird über Zusatzblätter abgebildet. Und die hat man mit so einem E-CAD-System schnell erstellt.“ Wobei SEE Electrical/CADdy++ durch spezielle Funktionen zum Einfügen von Seiten die Bearbeitungszeiten noch einmal deutlich verkürzt.

Aufteilung der Zeichnungsinformationen auf Layer

Aber auch in der Folienstruktur, das heißt der Möglichkeit, einen Plan in unterschiedliche Layer aufzuteilen, sieht Sygulla einen Vorteil von SEE Electrical/CADdy++: „Wir zeichnen nicht für jeden Nutzer einen eigenen Stromlaufplan, also einen separaten Plan für die Werkstatt oder einen eigenen Plan für den Servicetechniker“, ergänzt Sygulla, „sondern wir zeichnen nur einen Plan und ordnen die jeweils benötigten Informationen auf verschiedenen Ebenen an.“ Beim Ausdrucken werden dann die Layer bzw. Folien eingeblendet, die für den jeweiligen Nutzer die benötigten Informationen enthalten. Eine weitere von den Osma-Konstrukteuren gerne genutzte Funktion ist die Möglichkeit, Klemmenlisten automatisch zu erstellen: „Wir sortieren die Klemmen über den Index und drucken sie auf unserem Normblatt aus.“ Doch nicht nur technische Gründe sprechen für SEE Electrical/CADdy++, wie Stephan Sygulla abschließend unterstreicht: „Wir haben mit IGE+XAO einen Servicevertrag. Und der Support von IGE+XAO ist sehr gut. Auch wenn man mal irgendwo in einem Projekt Probleme hat und nicht weiter kommt – man kann jeder Zeit bei IGE+XAO anrufen und erhält schnell kompetente Hilfe.“

Empfehlungen der Redaktion

Das könnte Sie auch interessieren

Die Anforderungen an die Gebäudeinstallation sind vielfältig: Energieeffizienz und Sicherheit gehören dazu, wie auch Flexibilität und Komfort, um nur einige zu nennen. Die nötige Infrastruktur in einem Gebäude erfordert zahlreiche Haupt-, Unter- und Kleinverteiler sowie Zählerschränke. Allen gemeinsam ist, dass sie sehr viele Funktionen auf einem sehr begrenzten Raum unterbringen müssen. Dies erfordert von der Planung über die Installation bis hin zum Betrieb und zur Wartung Installationslösungen, die in jeder Einbausituation für Übersicht und Servicefreundlichkeit sorgen. ‣ weiterlesen

Anzeige

Was wir derzeit unter dem Stichwort Breitbandausbau in Deutschland erleben, kommt einem europäischen und globalen Wettrennen gleich. Unter dem Begriff verbergen sich, ganz allgemein gesprochen, Leitungen, die in der Lage sind, riesige Datenmengen zu transportieren. Wie ‚riesige Datenmengen‘ zu definieren sind, ändert sich regelmäßig, denn die Anzahl der Informationen wächst quasi stündlich und zwar im kommerziellen wie im konsumptiven Bereich. Und nicht nur die Anzahl der Dateien nimmt explosionsartig zu, auch deren Größen expandieren beständig wie exponentiell. ‣ weiterlesen

Anzeige

Mit Electrix hat WSCAD den Nachfolger seiner E-CAD-Lösung Suite veröffentlicht. Neben Neuerungen und Verbesserungen enthält Electrix eine komplett neu entwickelte Design Engine. „Wir haben für unsere Suite in den letzten Jahren stetig neue Funktionen entwickelt. Für einschneidende Erweiterungen wie z.B. den neuen Editor aber musste die Anwendung von Grund auf erneuert werden“, kommentiert Axel Zein, CEO des Unternehmens, das neue Produkt. „Damit haben wir entwicklungstechnisch jetzt Luft nach oben und sind für die Zukunft bestens aufgestellt.“ ‣ weiterlesen

Anzeige

Die digitale Transformation durchdringt zunehmend die Gebäudetechnik – und macht auch vor Blitzschutzsystemen nicht Halt. Das Unternehmen Hans Thormählen, welches Anlagen für den Äußeren und Inneren Blitzschutz plant und installiert, setzt hier auf RFID. Spezielle Markierungen mit RFID-Chips optimieren Wartung und Dokumentation und machen den Blitzschutz so noch sicherer. ‣ weiterlesen

Anzeige

In Gebäuden, die regelmäßig von vielen Menschen frequentiert werden, wie Krankenhäuser, Hotels oder Hochhäuser sowie bei Anlagen, bei denen der Sach- und Umweltschutz besonders beachtet werden muss, z.B. chemische Industrie und Kraftwerke, muss im Brandfall eine sichere Evakuierung sowie eine Unterstützung der Feuerwehren bei der Brandbekämpfung gewährleistet sein. Hierfür ist es erforderlich, dass die Stromversorgung gewisser technischer Einrichtungen auch im Brandfall aufrechterhalten wird. ‣ weiterlesen

Immer mehr Wohnungseigentümer und Mieter lassen ihre PKW-Stellplätze mit einer Ladestation für Elektrofahrzeuge versehen – auch in Tiefgaragen, für die besondere Anforderungen an die technische Sicherheit gelten. Vorzubeugen ist vor allem einer Überlastung der elektrischen Infrastruktur. Wie das gelingt und was zu beachten ist, zeigt Tüv Süd in diesem Beitrag. ‣ weiterlesen