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1.000 Augen sehen mehr

Internetbasierte Videoüberwachungssysteme bieten eine Vielzahl an Funktionen und Flexibilität. Der Zugriff von jedem Internet-PC oder Handy sowie die einfache Bedienung überzeugen immer mehr Anwender und lassen die Marktdurchdringung der digitalen Technologie voranschreiten. Ausgewählte Einsatzbeispiele verdeutlichen die vielfältigen Möglichkeiten von IP-Lösungen.
Beim Einsatz eines Videoüberwachungssystems steht nicht die Technik an sich im Vordergrund, sondern der Nutzen, den sie für den Anwender stiftet. Sicherheit und Information sind typische Ziele, die Kunden mit der Durchführung einer Videoüberwachung verfolgen. Bildaufzeichnungen und Alarmnachrichten in kritischen Situationen etwa stehen für das Sicherheitsbedürfnis und werden durch die Kernfunktionalitäten eines Systems bedient. Darüber hinaus zählt auch der Wunsch nach Zukunftssicherheit der Investition zu diesem Aspekt, also etwa eine weitreichende Kompatibilität mit unterschiedlichen Kameratypen und weiteren Hard- und Softwarekomponenten. Ein uneingeschränkter Zugriff auf die Kamerabilder, um jederzeit und von jedem Ort einen Blick auf das Eigentum zu werfen, bietet den Anwendern einen Mehrwert durch Information. Die einfache und nutzerfreundliche Bedienung wird als Basisanforderung dagegen immer vorausgesetzt. Zusammengefasst wünschen sich die Anwender große Freiheit bei der Zusammenstellung des Systems, einen unkomplizierten Zugriff auf Livebilder und Aufzeichnungen sowie eine hohe Verlässlichkeit bei Bewegungserkennung und Alarmierung. Digitale Videoüberwachungssysteme sind auf dem Vormarsch. Sie bieten zunehmende Leistungsfähigkeit durch steigende Bandbreiten, intelligente Software und hoch entwickelte Medienkonvergenz. Die Nutzung vorhandener Infrastruktur, fallende IT-Kosten sowie eine breite Akzeptanz digitaler Technologien machen ihren Einsatz zusätzlich wirtschaftlich attraktiv und komfortabel. Die steigende Bedeutung IP-basierter Videoüberwachungssysteme schlägt sich in zahlreichen Anwendungen nieder.

Einfache Installation mit freier Kamerawahl

1000eyes ist ein neues Videoüberwachungssystem, das konsequent auf das Internet setzt. Besonderheiten zeigen sich bereits bei der Projektierung und der Installation des modernen Videoüberwachungssystems. Als herstellerunabhängige Lösung können alle Überwachungskameras integriert werden: Das Spektrum reicht weit über den sich schnell entwickelnden Markt der Netzwerkkameras hinaus, denn das System ist auch mit der bewährten Vielfalt der analogen Kamerawelt kompatibel. Somit steht für jede spezielle Kundenanforderung die passende Kamera zur Verfügung – nützlich für die Besonderheiten eines jeden Überwachungsobjekts, wie Lichtverhältnisse oder Umgebungsbedingungen. Der Aufbau des Systems ist einfach. Die Kameras im Überwachungsobjekt übertragen ihre Bilder auf einen zentralen Internetserver, der sie als Livebild zur Verfügung stellt oder anhand der individuellen Aufnahmepläne bzw. der Bewegungserkennung im Archiv ablegt und gegebenenfalls eine Alarmierung auslöst. Auf eine spezielle Verkabelung und Speichermedien vor Ort kann verzichtet werden. Das Produkt nutzt die vorhandene Netzwerkinfrastruktur. Die Kameras werden per LAN oder W-LAN in das Netzwerk integriert und übertragen ihre Bilder auf den sicheren zentralen Server im Internet. Von dort können sie von jedem Internet-PC oder auch mit dem Handy abgerufen werden. Das bringt Vorteile in Bezug auf Erreichbarkeit und Sicherheit mit sich, denn selbst bei Zerstörung der Kamera sind die Aufnahmen bereits gegen jeden Zugriff durch Dritte geschützt und gespeichert. Der zentrale Server sorgt zusätzlich für die Alarmierung, wenn beispielsweise durch die Bewegungserkennung eine kritische Situation erkannt wurde.

Immer live im Bild

Im eigentlichen Betrieb zeigen sich wichtige Stärken des IP-basierten Systems. Eine Normierung der Bild- und Videodaten sorgt dafür, dass alle Kamerabilder von jedem Internet-PC und Handy aus betrachtet werden können, unabhängig davon, welcher Browser genutzt wird oder welche Plug-ins installiert sind. Wo immer das Internet verfügbar ist, kann darüber hinaus auch auf alle weiteren Funktionen des Systems zugegriffen werden. Das bedeutet, dass nicht nur Bilder und Videos abgerufen werden können, sondern auch alle anderen Einstellungen wie die Bewegungserkennung, der Aufnahmeplan oder die Alarmmeldungen online bearbeitet werden können. Durch die Nutzung bekannter PC- und Internettechnologien benötigen Nutzer keine spezielle Schulung und finden sich schnell und intuitiv in der Bedienung des Systems zurecht. Für viele Kunden ist gerade die jederzeitige Erreichbarkeit der Livebilder und nicht die nachträgliche Betrachtung aufgezeichneter Sequenzen entscheidend.

Alarm bei Bewegung und Dokumentation im Archiv

Andere Kunden setzen das System überwiegend als Alarm- und Dokumentationstechnik für den Fall der Fälle ein. Der Zeitplaner und vor allem die ausgefeilte Bewegungserkennung sorgen für Aufzeichnungen und Benachrichtigungen aller wichtigen Situationen. Mit beliebig vielen Bewegungsfenstern kann der zu überwachende Bereich genau definiert werden. So ist es möglich, ungewünschte Bildbestandteile aus der Analyse auszuklammern, wie etwa die Bewegungen eines Baums im Wind oder den unteren Bereich eines Fensters, wo es sich die Katze gerne gemütlich macht. In einem Hangar des Flughafens Berlin-Tempelhof wurde eine solche Lampe aus der Bewegungserkennung ausgespart, die sich häufig durch den Luftzug in der großen Halle hin- und herbewegt. Ansonsten soll der ganze Bildbereich der Kameras auf Bewegungen analysiert werden. Keine zwei Wochen hat es gedauert, bis die Flugschule Tempelhof Aviators das erste Mal mutwillige Beschädigungen mithilfe des Systems aufklären konnte. Ursprünglich wurde es installiert, um kleine Kollisionen beim Rangieren der über 30 Flugzeuge, vorrangig Oldtimer aus den 30er und 40er Jahren, nachvollziehen zu können. Die Bewegungserkennung lieferte jedoch auch Bilder einer absichtlichen Sachbeschädigung am Doppeldecker eines Fluglehrers. Damit habe sich die Investition bereits mehr als bezahlt gemacht, so Thomas Schütthoff von den Aviators. Neben dem Einsatz auf dem Hangar findet die Lösung Anwendung als Sicherungstechnik in zahlreichen Bürogebäuden, Privat­häusern, Ferienwohnungen, Lagerhallen, Serverräumen, in Einfahrten und auf Parkplätzen, in Verkaufsräumen sowie in der Wohnungswirtschaft. Es bewacht sogar die wertvollen Bewohner eines Koi-Teichs. Zudem gibt es die Möglichkeit der Aufschaltung auf einen professionellen Sicherheitsdienst, z.B. auch als Ergänzung einer klassischen Alarmanlage. Die bildhafte Kenntnis der aktuellen Situation versetzt die Sicherheitszentrale in die Lage, die Einsatzkos­ten im Falle eines Fehlalarms zu reduzieren und in kritischen Situationen schneller über geeignete Maßnahmen zu entscheiden. Aus diesem Grund bieten die ersten deutschlandweiten Sicher­heitsdienste, wie z.B. Securitas, bereits spezielle Konditionen für 1000eyes-Kunden an, da die Nutzung einer professionellen Video­überwachungslösung auch die Arbeit des Wachschutzes vereinfacht und verbessert.

Mobiler Einsatz für besondere Anforderungen

Selbst wenn kein Internetzugang am Überwachungsobjekt zur Verfügung steht oder die Kamerabilder nur für einen kurzen Zeitraum benötigt werden, kann das Produkt verwendet werden. Die optional mitgelieferte Camera Station ermöglicht die Verbindung zum Internet über den neuen Mobilfunkstandard UMTS. Die Datenübertragung erfolgt mit einer SIM-Karte, wie sie in jedem Handy steckt. Je nach Netzverfügbarkeit werden die Bilder per UMTS oder GSM übertragen, wo­mit sich in vielen Regionen eine Bildqualität realisieren lässt, wie der Nutzer sie von DSL-Leitungen her kennt. Mobil ist das System nicht nur durch die geringen Ausmaße und die kabellose UMTS-Verbindung ins Internet, auch die Stromversorgung der Camera Station kann über 12V, 24V oder 230V-Quellen erfolgen und ist damit sehr variabel. Ein Bauunternehmer aus Hamburg schlägt mit diesem System gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe. Tagsüber dokumentiert er den Baufortschritt und ermöglicht den Bauherren, Architekten und weiteren Projektbeteiligten einen ständigen Blick auf das Geschehen auf der Baustelle. Nachts sichert er mit dem gleichen System teure Maschinen und Material, da es in den letzten Jahren immer stärker durch Diebstahl und Vandalismus zu Verzögerungen und ungeplanten Kosten kam. Die Schäden auf Baustellen durch Vandalismus belaufen sich jährlich auf 14Mio.E. Nicht mehr auf den Baustellen dieser Hamburger Firma. Durch die Videoüberwachung hat der Unternehmer sein Eigentum jetzt immer im Blick. Die Einsatzmöglichkeiten werden auf der Security, der internationalen Leitmesse für Sicherheit, vom 7. bis zum 10. Oktober in Essen in Halle 4.0 auf dem Stand 104E präsentiert.

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