Solar und Energietechnik

40GW an Photovoltaikleistung wurden laut EPIA (European Photovoltaic Industry Association) allein im vergangenen Jahr weltweit zugebaut. In Europa hat England die Führung beim PV-Zuwachs übernommen, doch alle EU-Länder bereiten sich schon auf die neue Gebäuderichtlinie vor, die ab 2021 nur noch nearly-zero-Bauten vorsieht. Bauwerkintegrierte Photovoltaik (BIPV) wird zum Baustoff der Energie-Autarkie.

Building integrated Photovoltaic – auf Deutsch ‚bauwerkintegrierte Photovoltaik‘ – beschreibt die vollständige Integration der PV in die Gebäudehülle. Dabei übernimmt die PV Funktionen der Außenhaut: Dach, (dämmende) Fassade, Verschattungselemente, Balkonbrüstungen oder Verkleidungen. Diese Elemente haben in erster Linie eine funktionale Aufgabe, sie bringen allerdings einen Zusatznutzen im Hinblick auf die Energieerzeugung mit sich.

PV-Anlagenbetreiber sind daran interessiert den Eigenverbrauch zu erhöhen, weil dieser aufgrund der kontinuierlich sinkenden Einspeisevergütung günstiger ist, als der Bezug aus dem Netz. Dieser Trend wurde bereits vor einiger Zeit von vielen in der Branche tätigen Herstellern erkannt und durch ein umfangreiches Angebot an Energiespeichersystemen, Anlagenoptimierern sowie Mess-und Steuereinheiten Rechnung getragen.

In der Windkraft seit Jahren ein großes Thema, scheint es in der Photovoltaik (PV) gerade erst anzukommen: das Repowering von Wechselrichtern und Solarmodulen in PV-Anlagen. Was bedeutet Repowering? Macht es Sinn, die Photovoltaikanlage regelmäßig überprüfen zu lassen und was benötigt ein Wechselrichter, um einer PV-Anlage zu höheren Erträgen zu verhelfen? All diese Fragen sollen in dem vorliegenden Artikel geklärt werden.

Die Solare Datensysteme GmbH bringt die Solar-Log Insight App auf den Markt. Die App, verfügbar für das iPhone, das iPad und die Apple Watch, fasst alle wichtigen Informationen für das mobile PV-Monitoring kompakt zusammen.

Die Primo Serie von Fronius ist trafolos und bietet Wechselrichter im Leistungsspektrum von 3,0 bis 8,2kW. Der Wechselrichter ist sowohl für neue PV-Anlagen als auch als Repowering-Wechselrichter geeignet.

Die Softwarefirma Valentin Software bietet mit PV*Sol premium ein Programm für die Planung und die genaue Ertragsberechnung von PV-Anlagen an. Der Ingenieur, Fachplaner, Architekt oder Solar-Installateur kann damit das geeignete Anlagenkonzept für dachintegrierte und aufgeständerte Anlagen, auch auf Freiflächen, ermitteln. PV-Anlagen werden vom Modul über den Wechselrichter bis zur Einspeisung bzw. dem Eigenverbrauch ausgelegt und ihr Solarertrag auf Grundlage einer dynamischen Simulation berechnet.

Auf der Messe München findet vom 10. bis 12. Juni 2015 die Intersolar Europe statt. An diesen Tagen treffen sich auf der Fachmesse der Solarwirtschaft Branchenvertreter aus aller Welt.

Steca, Elektronikdienstleister und Anbieter von Produkten für die Solarelektronik aus Memmingen in Bayern, präsentiert auf der diesjährigen Intersolar seine neuen kleinen Wechselrichter-Typen mit Leistungen von 1.500 bis 2.500W für innen und außen.

Für kleine und mittlere Unternehmen sind Gewerbestromkosten von momentan 17 bis 21 Cent je Kilowattstunde (kWh) und einer anhaltenden Preisteuerung zwischen 3 und 5% pro Jahr eine zunehmende finanzielle Belastung. Anders sieht es bei selbst produziertem Solarstrom aus. Individuell geplante PV-Anlagen produzieren Strom für den Eigenverbrauch für unter 10 Cent pro Kilowattstunde.

In einer großen Freiflächenanlage erprobt SMA neue Systemlösungen für weltweit zu errichtende Photovoltaik-Großkraftwerke. Für eine zuverlässige DC-Feldverdrahtung werden die DC-Steckverbinder aus dem Sunclix-Programm von Phoenix Contact eingesetzt. Die neuen Sunclix-Sicherungsadapter sichern die Solarmodule gegen hohe Rückströme im Fehlerfall ab.

Kraftwerk und 
Tankstelle zugleich

Die Ziele waren hoch gesteckt: In der Jahresbilanz mehr Energie aus Solarenergie zu gewinnen als zum Betrieb des Gebäudes inkl. der Mobilität erforderlich ist und gleichzeitig einen hohen Eigenstromanteil aus der PV-Anlage zu erreichen, so lautete die Vorgabe für ein EnergiePlus-Gebäude, das Prof. Dr. M. Norbert Fisch in Leonberg-Warmbronn nahe Stuttgart realisiert hat. Entstanden ist ein zweigeschossiges Wohnhaus mit 260m2 Fläche, das seinen Bewohnern hohen Wohnkomfort und exzellente Lebensqualität bietet – obwohl es als Experiment begonnen wurde und noch heute als ‚Experimentier-Labor‘ genutzt wird. „Denn Forschungs- und Demonstration-Potenzial gibt es immer.“ Für den Visionär Prof. Fisch Ansporn und Herausforderung zugleich.

Ein Windrad für jedes Eigenheim

Sie haben es bis zur Fußball-Weltmeisterschaft 2014 nach Brasilien geschafft – die Kleinwindanlagen der Turbina Energy AG in Unterhaching. Diese standen nämlich am Trainingsplatz der DFB-Elf und sind integriert im Weltmeister-Camp Campo Bahia. Derzeit bietet das Unternehmen mit bosnischen Wurzeln und Sitz in Unterhaching 1-kW- und 4kW-Windkraftanlagen für den Hausgebrauch – bei einer Windgeschwindigkeit von 12m pro Sekunde. Als nächstes sind 500W-Anlagen geplant.

Generatoranschlusskästen der nächsten Generation

Der Generatoranschlusskasten – auch kurz GAK genannt – verursacht mit circa 0,5% nur einen geringen Anteil an den Investitionskosten eines Solarkraftwerks. Mit seinen Funktionen Messen, Schützen und Anschließen ist der GAK das entscheidende Bindeglied zwischen wirtschaftlicher Auslegung und langjähriger Verfügbarkeit der PV-Anlage.

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