Sicherheit beim Laden von Elektrofahrzeugen

Beim Laden von Elektrofahrzeugen wird zwischen verschiedenen Lademodi unterschieden. Die Lademodi 2 und 3 beschreiben das AC-Laden. Beim Lademodus 2 wird an einer handelsüblichen Steckdose gesteuert geladen, wohingegen beim Modus 3 über eine ein- oder dreiphasige Ladestation gesteuert geladen wird. Hier empfiehlt sich der Einsatz einer Fehlerstrom-Schutzeinrichtung Typ A und einer zusätzlichen Sensorik.

 (Bild: Bender GmbH & Co. KG)

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Diese detektiert den Gleichfehlerstrom DC 6mA und unterbricht den Ladevorgang mittels Ladeschalter in der Ladestation. Für diese Aufgabe hat Bender ein neues Gerät entwickelt. Für den Einsatz in Ladestationen mit Hutschienenmontage ist das neue Differenzstrom-Überwachungsgerät RCMB420EC lieferbar. Die Messstromwandler werden über Stecker an das Gerät angeschlossen. Somit ist eine ein- oder zweikanalige Überwachung mit einem Gerät möglich, da optional der Anschluss eines zweiten Wandlers vorgesehen ist. Das Gerät ist für ein- und dreiphasige Systeme bis 32A ausgelegt. Als zusätzliches Sicherheitsplus wird dabei der Anschluss der Wandler permanent überwacht. Die Abschaltung im Fehlerfall erfolgt über getrennte Alarmrelais, wobei sowohl das Auftreten eines Differenzstroms In AC 30mA als auch Gleichfehlerströme In DC 6mA gemeldet werden. Auch bei dieser Variante ist der Einsatz einer Fehlerstrom-Schutzeinrichtung Typ A nach der Normenreihe DIN VDE 0664 erforderlich.

Sicherheit beim Laden von Elektrofahrzeugen
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