Doppelte Sicherheit
in einem Gerät

Schutzschalttechnik für den Wohn- und Zweckbau

Kombinierte Fehlerstrom- und Leitungsschutzschalter ermöglichen eine besonders komfortable Umsetzung der DIN VDE 0100-410. Sie bieten platz- und montagezeitsparenden Leitungs- und Personenschutz in einem Gerät.

 (Bild: Hager Vertriebsgesellschaft mbH & Co. KG)

(Bild: Hager Vertriebsgesellschaft mbH & Co. KG)


Die aktuell gültige Fassung der Norm DIN VDE 0100-410:2007-6 räumt dem Einsatz von Schutzvorrichtungen gegen den elektrischen Schlag buchstäblich viel Raum ein. Eine der wesentlichen Neuerungen gegenüber der vorherigen Normenlage ist der geforderte zusätzliche Schutz für Steckdosenstromkreise im Laienbereich sowie für Endstromkreise im Außenbereich durch Fehlerstromschutzeinrichtungen. Schutzziel ist es, möglichst alle Steckdosenstromkreise mit einem Fehlerstromschutz zu versehen. Diese Vorgabe erfordert damit seit 2009 verbindlich den Einsatz zusätzlicher Fehlerstromschutzschalter in Wohn- und Gewerbebauten. Dies führt jedoch zu einem zusätzlichen Platzbedarf im Verteiler.
Der FI/LS Schalter 3 x 1-polig + N ist optimal geeignet für Installationen im Wohnbau. (Bild: Hager Vertriebsgesellschaft mbH & Co. KG)

Der FI/LS Schalter 3 x 1-polig + N ist optimal geeignet für Installationen im Wohnbau. (Bild: Hager Vertriebsgesellschaft mbH & Co. KG)

Geringerer Platzbedarf und reduzierter Installationsaufwand

Als besonders montagefreundliche Lösung zur Umsetzung der DIN VDE 0100-410 erweisen sich Gerätekombinationen von Fehlerstrom- und Leitungsschutzschaltern, die den Leitungs- und Personenschutz vereinen. Da hier beide Funktionen in einem Gehäuse untergebracht sind, reduziert sich der Verdrahtungsaufwand im Vergleich zu Einzelgeräten um 50 Prozent. Aber auch der Platzbedarf fällt gegenüber separaten FI- und LS-Schaltern geringer aus. Des Weiteren ermöglichen FI/LS-Schalter eine klare Zuordnung der Stromkreise und sie gewährleisten je nach Ausführung eine sichere allpolige Abschaltung von Phase und Neutralleiter bei Fehlerströmen, Überlast und Kurzschluss. Darüber hinaus erhöhen diese Geräte die Betriebssicherheit von Anlagen, da im Fehlerstromfall nur ein FI-Kreis auslöst. Bei einer Auslösung ist sofort erkennbar, welcher Stromkreis betroffen ist. Damit reduziert sich für den Elektrotechniker der Zeitaufwand bei der Fehlersuche und der Kunde profitiert von niedrigeren Wartungskosten. Zudem bedeuten weniger Geräte mehr Übersichtlichkeit im Verteiler und im Fehlerfall ist nur ein Gerät zu bedienen. Nicht zuletzt wegen dieser überzeugenden Argumente hat beispielsweise Hager ein komplettes Programm an kombinierten Fehlerstrom- und Leitungsschutzschaltern entwickelt, mit dem der Elektrotechniker die Vorteile dieser Kombigeräte in nahezu allen Anwendungsbereichen nutzen kann. Zur Verfügung stehen 6kA-Ausführungen für den Wohnbau sowie 10kA-Ausführungen für den Zweckbau:

Die 1-polig geschützten und 2-polig geschalteten 10 kA FI/LS-Gerätekombinationen sind geeignet für den Zweckbau. Sie verfügen über ein Beschriftungsfeld mit Klarsichtklappe, das mit der kostenlosen Hager-Software beschriftet werden kann. (Bild: Hager Vertriebsgesellschaft mbH & Co. KG)

Die 1-polig geschützten und 2-polig geschalteten 10 kA FI/LS-Gerätekombinationen sind geeignet für den Zweckbau. Sie verfügen über ein Beschriftungsfeld mit Klarsichtklappe, das mit der kostenlosen Hager-Software beschriftet werden kann. (Bild: Hager Vertriebsgesellschaft mbH & Co. KG)

Für Wechselstromkreise

6 kA Fehlerstrom-Schutzeinrichtungen vom Typ A: Diese Geräte zur Auslösung bei Wechselfehlerströmen und pulsierenden Gleichfehlerströmen mit einem Bemessungsdifferenzstrom von 30mA verfügen über eine eingebaute Überstromschutzeinrichtung mit einem Überstrom geschützten Pol. Sie sind als zweipolige FI/LS-Schalter (RCBO) zum Einsatz in Wechselstromkreisen nach DIN VDE 0664-20 / EN 60009-1 geeignet.

 (Bild: Hager Vertriebsgesellschaft mbH & Co. KG)

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